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Das Neueste aus Amerika

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Meine Frau und ich waren im Februar 2020 auf dem Fastlane Millionaire Summit in Arizona. Diese Unternehmerkonferenz war von dem Bestseller-Autor MJ Demarko „The Fastlane Millionaire“ organisiert. Welche Eindrücke und neue Erkenntnisse wir sammeln konnten, möchte ich mit dir teilen.

 

Stop Chasing Money

 

Gleich zu Beginn stellte ein Fast Milliardär fest, dass wir Geld nicht hinterherjagen sollen. Sonst muss man jeden Cent nacheinander verdienen und wird nicht reich. Vielmehr war sein Tipp herauszufinden, welche Probleme man für Konsumenten lösen könnte. Suche dir große Probleme und großes Vermögen wird folgen.

Löst du nur kleine Probleme, die noch dazu viele lösen können, dann wirst du auch wenig Vermögen aufbauen. Wenn du beispielsweise auf Amazon nur ein Wiederverkäufer bist, hast du nur eine geringe Gewinnmarge im Vergleich zu einem Private Label (eigenes Produkt und eigene Marke) oder wenn du ein eigenes Patent auf dein Produkt hast.

 

Dive into ponds, where you are paid for your efforts

 

Wenn du bei einem Wettbewerb mitmachst, bei dem es darum geht in die Tiefe von 20 Metern zu tauchen, es jedoch 3 Seen zur Auswahl gibt. Die Tiefe ist bei allen dreien gleich – eben die 20 Meter, nur dass bei dem einem 20.000 Euro, beim anderen 100.000 Euro und beim dritten 1 Million Euro am Grund liegen. Das Training und Vorbereitung sind bei beiden gleich. In welchen See würdest du springen?

Und genauso sollst du bei Geschäftsideen vorgehen. Gehe nicht in Bereiche/Nischen, wo wenig bezahlt wird. Suche dir die guten Märkte. Hier ein Beispiel aus der unternehmerischen Tätigkeit mit meiner Frau. Auf Amazon gibt es Unmengen an Produkten, die alle über den gleichen Marktplatz verkauft werden – trotzdem ist die Preissensibilität und dadurch die Gewinnmarge sehr unterschiedlich.

Wir hatten beispielsweise einmal Hundeleinen ist Angebot, welche wir bald wieder aufgelöst haben, weil das ein „Groscherl-Geschäft“ war. Hingegen haben beispielsweise Sportartikel eine deutlich höhere Gewinnmarge.

 

Done beats doubt

 

Eine Aussage, die mir extrem gut gefallen hat. Wir überlegen gerne sehr lange hin und her und machen eventuell auch Pro und Contra Listen. Vielleicht haben wir uns schon fast entschieden, etwas zu tun, doch dann kommt jemand und erklärt uns, warum unser Vorhaben nicht funktionieren wird.

Ab diesem Zeitpunkt dauert es oft nicht mehr lange, dass wir unsere Ideen / unseren Traum aufgegeben. So wird das aber nichts und führt nicht zu unserem Lebensglück. In einer Studie wurden Menschen auf dem Sterbebett befragt, was sie am meisten bereuen würden. Es waren nicht die Fehler, die sie begangen hatten. Es waren die Dinge, die sie nicht gemacht hatten. Deswegen war der Tipp, besser ausprobieren, als theoretisch darüber zu entscheiden.

 

1 – 5 – 10 Plan

 

Eine Unternehmerin hat uns ihr Geheimnis verraten. Sie arbeitet schon seit Jahrzehnten sehr erfolgreich mit dem 1 – 5 – 10 Plan. Was ist das für ein Plan? Überlege zuerst was du gerne in 10 Jahren alles erreicht haben willst – beruflich, einkommensmäßig, Beziehung, Fitness, Freunde, etc.

Dann überlege dir, was du in 5 Jahren erreicht haben musst, damit du in 10 Jahren deine Ziele erreichen kannst. Überlege dir im letzten Schritt was du in einem Jahr erreicht haben musst, damit du in 5 Jahren deine Zwischenziele erreicht hast. Wenn du das konsequent machst, dann bist du nicht mehr aufzuhalten.

 

Systemise your life

 

Ein sehr erfolgreicher Unternehmer hat erklärt, dass sein wesentliches Erfolgsrezept darauf basiert, dass er in seinem Leben versucht alles zu systematisieren, damit er Zeit für die wesentlichen Dinge im Leben hat. Er sieht viel zu viele Menschen, die sich auf Nebenschauplätzen verzetteln. Das sind Bereiche, die sie nicht aus Leidenschaft machen. Oft wird viel Zeit in diese Tätigkeiten investiert, ohne dass sie viel Mehrwert bringen.

Beispiele dafür sind zum Beispiel Steuererklärungen, Finanzen, Essen, etc. Alles was wichtig, aber keine Leidenschaft ist, lagert er aus oder baut ein System auf, welches ihn minimalen Zeitaufwand kostet. Hier ein persönliches Beispiel: mir macht meine Steuererklärung keinen Spaß – Rechnungen ablegen, etc.

Dafür habe ich eine Bilanzbuchhalterin, die mir das alles abnimmt und ich habe damit wirklich viel Lebensqualität gewonnen. In meinen ersten Jahren als Selbstständiger habe ich alle Belege vorbereitet, abgelegt und mich immer geärgert, dass ich das machen muss. Damit ärgere ich mich nicht mehr herum und es geht mir viel besser.

 

 

Photo by Nik Shuliahin on Unsplash

 

Viele Menschen überschätzen...

was sie heute erreichen können und unterschätzen was sie in 10 Jahren erreichen können.

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DAS WICHTIGE

 

Wer Millionär werden will, muss seine Earning Power steigern

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... muss seine Earning Power steigern

Wer Millionär werden will, muss seine Earning Power steigern

Wie viele von euch wissen, habe ich mit meinem Partner Wolfgang Tritsch in den vergangenen zwei Jahren das My First Million Game entwickelt. Ziel des Spiels ist es, spielerisch die Grundlagen für Vermögensbildung zu lernen. Ein wesentlicher Faktor dabei ist der Ausbau der eigenen Earning Power, sprich deiner Einkommenskraft. Bestimmt wird deine Earning Power von zwei Bereichen: deinem Humankapital und deinem Investmentkapital.

 

Entwicklung der Earning Power

 

Wenn wir über deine Einkommenskraft sprechen, dann ist vor allem die Entwicklung dieser relevant. Schaue dir dafür einmal deine vergangenen 5 Jahre an. Beginne mit dem Jahr 2019. Wie hoch war hier dein monatlicher Nettoverdienst? Notiere dir den Wert; daneben machst du das Gleiche mit den Jahren 2018, 2017, 2016 und 2015. Was fällt dir auf?

Warum sehr viele Menschen nie finanziell frei werden, liegt an der Indexsteigerung. Die meisten Angestellten bekommen jährliche Gehaltserhöhungen, jedoch liegt diese meistens nur bei 2-3 Prozent. Warum? Weil dies ein Inflationsschutz ist und somit nicht mehr Geld als Kaufkraft.

„Aber mehr bekomme ich einfach beim Chef nicht durch,“ bekomme ich häufig zu hören. Lass uns im Folgenden anschauen, welche Möglichkeiten du hast, deine Earning Power zu steigern.

 

Steigere dein Humankapital

 

Die meisten Menschen glauben ihr Humankapital über Zusatzausbildungen zu steigern. Ob das ein zusätzlicher Kurs ist, ein Zertifikat oder ein MBA; sie drücken wieder die Schulbank. Ist das gescheit? Klare Antwort: in den seltensten Fällen.

Um dein Humankapital nachhaltig steigern zu können, musst du lernen, wie der Firmeneigentümer zu denken. Ich möchte, dass du dich kurz auf den Sessel deines Chefs setzt. Du bist wie jedes Jahr mit den Mitarbeitergesprächen im ersten Quartal beschäftigt. Mitarbeiter A will eine Gehaltserhöhung, weil er in seiner Freizeit einen aufwendigen Zusatzkurs absolviert hat. Mitarbeiter B will eine Gehaltserhöhung, weil er nachweislich den Geschäftsumsatz gesteigert hat. Wem würdest du eine Gehaltserhöhung über der Inflation zusprechen?

 

Denke unternehmerisch

 

Was heißt das nun für dich? Um mehr zu verdienen, musst du dein Mindset verändern. Stelle dir täglich die zentrale Frage: wie kann ich meinen Mehrwert in der Firma erhöhen? Welche Probleme gibt es, die bei dir in der Arbeit ungelöst sind. Löse diese und suche neue, die zu unmittelbaren Effekten führen.

Unternehmen wollen/müssen Gewinne machen. Finde also Aufgaben, die du lösen kannst, die zu entweder mehr Umsatz oder zu Kosteneinsparungen. Binde deinen Vorgesetzten in deine Miniprojekte ein und mache ihm sichtbar, welchen Mehrwert du eingebracht hast. Du wirst keine Probleme mehr bei Gehaltsverhandlungen haben!

 

Steigere dein externes Humankapital

 

Beginne zusätzliche Einkommensströme zu entwickeln. Hier gibt es wieder zwei Arten von Kapital. Lass uns das eine Manpower-Kapital nennen und das andere Produkt-Kapital. Beim Manpower-Kapital erschaffst du neue Income-Ströme über deine eigene Arbeitskraft außerhalb deines Kernjobs. Gar nicht so wenige unserer Klienten haben nebenbei beispielsweise eine Lehrtätigkeit als Lektor an einer FH, sind zusätzlich Sachverständige oder geben Tennisstunden.

Mehr Einsatz bedeutet hier mehr Einkommen und du steigerst damit dein Humankapital weiter. Das ist auch sinnvoll zu machen. Aber Zeit ist ein knappes Gut, weil auch dein Tag nur 24 Stunden hat.

Aus diesem Grund ist auch das Produktkapital sehr interessant. Hier entwickelst du ein oder mehrere Produkte, die unabhängig von deinem Zeitfaktor verkauft werden können. Nimm Robert Kiyosaki, den Bestseller Autor von Poor Dad Rich Dad her. Das Buch hat er einmal geschrieben und mittlerweile schon Millionen Mal verkauft. Er kann also an einem Tag ein Stück verkaufen, genauso gut aber auch zehn, 100 oder 1000 Stück, weil dies nicht mehr an seine Arbeitskraft gekoppelt ist.

Diesen Effekt nennen Ökonomen auch den Skalierungseffekt. Oder nimm Wolfi und mich her, wir haben jetzt ein Produkt – das First Million Spiel – außerhalb unserer Kernarbeitszeit entwickelt. Überlege dir also, wo du auch ein Produkt entwickeln kannst. Übrigens macht das auch sehr viel Spaß 😊.

 

Lass dein Investmentkapital nicht brach liegen

 

Die dritte Quelle deiner Earning Power ist dein Investmentkapital. Das ist jenes Geld, welches für dich arbeiten kann und dadurch zusätzliche Einkommensströme aufbaut. Diese Erträge sind dann passive Erträge, für diese musst du nicht mehr arbeiten. Um also finanziell frei zu werden, musst du zuerst dein Humankapital ausbauen und dann konsequent dein Free Income in Investmentkapital umwandeln – am besten automatisch Monat für Monat.

Es darf dir also nicht passieren, dass du zu viel deiner Einnahmen in Ausgaben, sprich Konsum, steckst. Es darf dir auch nicht passieren, dass dein Geld Brach liegt. Was meine ich damit? Auf Girokonten, Sparkonten und Bausparern erwirtschaftest du keine Erträge. Investmentkapital ist wie im My First Million Game auch in folgende drei Bereiche zu investieren: eigene Geschäftsideen, Kapitalmarkt – hier primär in Aktien über Fonds und ETFs und last but not least in Immobilien.

 

Starte jetzt

 

Überlege dir zum Abschluss fünf Maßnahmen, die du ergreifen willst, um deine Earning Power zu erhöhen. Nochmal zusammengefasst die drei zentralen Fragen:

  • Wie kannst du dein Humankapital steigern?
  • Wie kannst du dein externes Humankapital außerhalb der Arbeit steigern?
  • Um wie viel willst du dein monatliches Investmentkapital in den nächsten Monaten durch die Maßnahmen zum Humankapital ausbauen?

Viel Freude und Erfolg beim Umsetzen!

 

Viele Menschen überschätzen...

was sie heute erreichen können und unterschätzen was sie in 10 Jahren erreichen können.

- Anthony Robbins 

 

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DAS WICHTIGE

 

Was macht einen smarten Experten aus?

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Was macht einen smarten Experten aus?

Was macht einen smarten Experten aus?

smarteexpertenAm 09.10.2018 durften wir erneut ein sehr aufschlussreiches Interview führen. Dieses Mal mit dem Autoren- und Unternehmerpaar Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg, die uns mit ihrem neuesten Bestseller „Die Zeit der smarten Experten“ einen literarischen Wegweiser für die Zukunft des Unternehmertums mit auf den Weg geben.

 

 

 

In meinem Blog habe ich bereits mehrmals über die Diversifikation der Einkommensquellen berichtet. Wie wird eurer Meinung nach der klassische Büroangestellte zum smarten Experten?

Ein Weg ist, aktiv neben der Anstellung weiteres Geld zu verdienen. Dafür brauche ich ein Geschäftskonzept, das möglichst schlank aufgebaut werden kann. Wir nennen das ein smartes Geschäftskonzept. In unserem neuen Buch haben wir speziell die Experten-Konzepte  herausgegriffen. Expertenmodelle eignen sich dafür besonders gut, weil sie aus der eigenen Person geschöpft werden. In einem Service oder einer Produktion muss zum Beispiel erst extern eine Infrastruktur aufgebaut werden. Das ist bei Experten anders, sie können mit sehr wenigen Dingen starten.

Trotzdem raten wir auch bei Experten, zu Beginn nicht zu viel Risiko einzugehen und den Expertenstatus erst im Zuge seines Nebenberufes zu etablieren. Es ist grundlegend, sich zuerst auf Persönlichkeitsebene mit der Frage nach seinem Herzensthema auseinanderzusetzen und folglich einen diesbezüglichen Markt zu finden. Wir nennen dies umgangssprachlich „Herz-Taxi“. Ist diese Kombination gefunden, ein Thema, für das ich gerne aufstehe und für das andere mich auch buchen, dann kann ich das ausbauen.

 

Welche drei Fragen sollte man beantworten, um sein Expertenthema zu finden?

Um das Thema zu finden, das mich antreibt und in dem ich gleichzeitig von anderen auch als Experte akzeptiert werde, empfehlen wir, sich zu fragen:

  1. Welche Skills, Leidenschaften, Erfahrungen, Kompetenzen, Ausbildungen bilden die Basis meines Expertenthemas?
  2. Habe ich eine Faszination oder Betroffenheit (eigene Erfahrung, Prägung), wodurch mein Einstiegspunkt in das Expertenthema ermöglicht wird?
  3. Welche Belege (Rezensionen, Auszeichnungen, Follower) gibt es, die mich als Experte qualifizieren?

 

Wer ist im Umkehrschluss ungeeignet, ein smarter Experte zu werden?

Menschen, die bevorzugt praktisch arbeiten und in Teams in einer Firma aufblühen. Diese Menschen schaffen es meist nicht, sich tagelang zurückzuziehen, um an einem Programm, einem Buch oder einem Kurs zu arbeiten.

 

Welche Arten von smarten Experten gibt es laut eurer Erfahrung?

Wir schlüsseln im Buch fünf Grundtypen auf. Die Serien-Autoren, Media-Sender, Themen-Redner, Programm-Gestalter und Community-Builder. Was diese Typen unterscheidet, ist im Buch ausführlich beschrieben. Diese Typen zu kennen hilft einem, sein eigenes Experten-Konzept zusammenzustellen. Man muss also nicht einem „reinen“ Typen entsprechen. Aber man sollte sie kennen, bevor man auf eine professionelle Ebene geht.

Dann sehen wir in der Praxis noch zwei verschiedene Alters-Gassen: Einerseits die 20- bis 30-Jährigen. Diese gehen häuft mit Lifestyle-Themen raus und zeichnen sich oft durch viel Social Media aus. Anderseits die 35- bis 45-Jährigen, die sogenannten „Switcher“. Diese kommen vorwiegend aus der Selbständigkeit und wollen als smarte Experten leichtere Arbeitsprozesse und mehr Lebensqualität.  Hier geht es oft um „klassische“ Themen, die in eine neue, digitale Form wollen.

 

Wie viele Experten braucht unsere Gesellschaft bzw. wie viel Marktpotential gibt es eurer Meinung nach hierfür? Oder metaphorisch ausgedrückt: wenn es vor lauter Häuptlingen keine Indianer mehr gibt, wie kann die Gesellschaft dann noch funktionieren?

Es kommt immer mehr zu einem Umbruch und einem Wegfall der alten Industriearbeitsplätze. Viele Berufe müssen heute eine Etage nach oben, sich neu aufstellen, anderes Wissen anwenden. Wer vermittelt diese neuen Skills? Die Wertschöpfung wandert an vielen Stellen in den Kopf. „Abarbeiter“ werden in Zukunft Probleme haben, Arbeit zu finden. Dazu gibt es viele Umbrüche im Lifestyle:  vegan kochen? Kite-Surfen an asiatischen Küsten? Diese Fragen hatte man früher nicht. Daher kann es unserer Meinung nach nicht genug smarte Experten geben. Wir machen Mut, es zu versuchen.

 

Gerade in der amerikanischen Literatur, wie beispielsweise der „4-Stunden-Woche“ von Tim Ferris, wird behauptet, dass im Schlaf Millionen verdient werden können. Sind im Umkehrschluss Menschen, die hart arbeiten, daher nicht smart genug?

Wir können Tim Ferris‘ Aussage nicht ganz zustimmen. Es ist möglich, smart sein Geld zu verdienen, wir tun das ja auch. Aber wir haben viele Experten begleitet: Bis diese sich etabliert hatten, mussten sie Arbeitszeit investieren, häufig viel Zeit. Es muss ja erst einmal ein Produkt entwickelt werden, wofür sich dann eine Nachfrage aufbaut. Abgesehen davon ist auch die Halbwertszeit von Produkten zu berücksichtigen. In unserem Beispiel, wir schreiben Fachbücher, beträgt diese zwischen fünf und zehn Jahren. Sprich: Es gelingt so gut wie nie, mit einem einzigen Produkt ein Perpetuum Mobile aufzubauen. Wir zeigen deshalb im Buch, wie man Geschäftskonzepte als Struktur anlegt, also verschiedene Produkte im Portfolio kombiniert. Smart sein und dafür zu arbeiten, gehört in unseren Augen zusammen. Aber man kann smart arbeiten.

 

Ihr begleitet sehr viele Jungunternehmer. Was sind eurer Erfahrung nach die häufigsten Fehler bzw. wesentliche Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Gründung?

Ein häufiger Fehler liegt darin, dass anfangs schon zu viel Risiko übernommen wird. Man denkt an eine große Firma und nimmt dafür sogar Fremdkapital auf. Das ist gerade als Experte Unsinn. Wir raten, nur mit Komponenten zu gründen, die nicht in Widerspruch mit der noch „kleinen“ Idee stehen. Wer einen Online-Kurs ins Netz stellt, entwickelt keine eigene Plattform für Online-Kurse, er stellt diesen Kurs einfach bei Teachable, Coursera oder Udemy ein und testet, ob das funktioniert. Es reicht, den Ball zunächst flach zu halten.

Eine weitere Fehlerquelle ist „Teamromantik“. Alle sagen, man braucht als Unternehmer ein gutes Team. Ergo tendieren Jungunternehmer dazu, gleich zu Beginn Partner mit in die eigene Firma zu holen. Das Problem: Die meisten Teams lösen sich nach kurzer Zeit wieder auf. Das ist gerade unter Experten nicht lustig. Was passiert, wenn man zusammen Bücher geschrieben hat? Wem gehören die Rechte? Gerade als Experte kann ich aber perfekt solo arbeiten. Ich entwickle ein eigenes Geschäftsmodell, das gleichzeitig auch das eigene Herzensthema ist. Je mehr Leidenschaft man für sein Produkt hat, desto erfolgreicher und glücklicher wird man in seiner Arbeit. Dazu braucht man gerade zu Beginn kein Team. Später, wenn es wächst, kann das anders aussehen.

 

In eurem neuesten Buch ruft ihr das Zeitalter der smarten Experten aus. Was zeichnet denn nun einen smarten Experten aus? 

Die Tools für Experten sind sehr stark. Hier ist die digitale Transformation bereits voll angekommen. Nur noch die E-Commerce-Händler sind ähnlich gut ausgestattet. Davon abgeleitet ist für uns ein smarter Experte jemand, der diese Tools nutzt, und ein dazu passendes Geschäftsmodell aufbaut. Der Unterschied zum klassischen Experten ist der Arbeitsmodus. Klassisch arbeite ich mit Aufträgen für Kunden. Smarte Experten entwickeln Produkte und Marken und gehen damit auf den Markt, wie große Firmen das auch tun, nur eben smart.

 

In der Reichenliteratur ist man sich noch uneinig, ab wann jemand wirklich als reich und finanziell unabhängig gilt. Die Definitionen gehen von „Average Money“ (monatliche Nettoeinnahmen: 1.500-3000€) über „Good Money“ (monatliche Nettoeinnahmen: 10.000-30.000€) und „Big Money“ (monatliche Nettoeinnahmen: über 100.000€) bis hin zu „Legendary Money“ (Monatliche Nettoeinnahmen: größer oder gleich 1 Million €). Wie schafft es eurer Meinung nach, ein smarter Experte zu „Good Money“ und darüber hinaus?

Smart zu werden hat zwei Gründe:

a) möchte ich eine bessere Qualität in meinem Leben

Also nicht mehr pendeln, sondern von zu Hause (in der Nähe meiner Familie) oder ortsunabhängig und mit freier Zeiteinteilung arbeiten, die Themen vorantreiben, die mich selbst interessieren … Dazu sind viele auch bereit, weniger als vorher zu verdienen. Trotzdem sollte ein Experte bei den Umsätzen bei 10.000 Euro pro Monat landen. Nur so kann ich privat genug entnehmen und Vermögen und Rücklagen aufbauen.

b) möchte ich gutes Geld verdienen

Es gibt Experten, die sehr gut verdienen. Wir arbeiten im Buch heraus, dass die hohen Einkommen sich bei den Experten aber nur einstellen, wenn ich das Geschäftskonzept strategisch denke. Die Skalierungs-Effekte kommen, wenn ich professionell ein gutes Thema an die richtige Stelle bringe. Entweder erreiche ich VIELE Menschen oder die RICHTIGEN Menschen. Gerade Experten verdienen häufig B2B mehr als B2C. Das hat viel mit Selbstbewusstsein zu tun. Nur wenn ich weiß, dass ich etwas zu sagen habe, werde ich auch Geld damit verdienen.

 

Ihr beide seid eurer Definition nach selbst smarte Experten. Wo steht ihr auf eurem Weg und wo wollt ihr euch hin entwickeln? 

Wir sind gut etabliert. Wer über smarte Geschäftskonzepte nachdenkt, wird in der Regel irgendwann über uns stolpern. Das wollten wir, aber wie immer im Leben haben wir auch etwas Glück gehabt. Wir waren die ersten, die im deutschsprachigen Raum über smarte Geschäftskonzepte und Solopreneurship geschrieben haben.

Seit 25 Jahren arbeiten wir aus dem Home Office. Bei uns ist das ein eigenes Haus, das wir speziell für unsere Zwecke gebaut haben. Darin genießen wir unsere Unabhängigkeit. Das ist uns ein hoher Wert. Deshalb ist es uns wichtig, dass in unseren GmbHs keine anderen Gesellschafter sind, dass wir keine Fremdschulden haben. Dazu kommt, dass wir so gut wie keine Kundentermine mehr haben und damit fast nicht mehr beruflich ins Auto steigen, also unseren Tagesablauf optimal für uns gestalten können. Wo wir noch nicht so gut sind wie der eine oder andere digitale Experte, ist der automatisierte Workflow. Da gibt es noch Verbesserungspotential. Das wollen wir demnächst stärker angehen.

 

In euren Büchern streift ihr immer wieder mein Leidenschaftsthema „Finanzielle Intelligenz“, sprich wie man intelligent mit Geld umgeht. Auf welche Veranlagungsformen vertraut ihr?

Deswegen sind wir hier auch gerne mit dabei. Es wird uns in Deutschland, in Österreich wird das nicht viel anders sein, nicht beigebracht, wie man gut mit Finanzen umgeht. Aber es ist für die eigene Unabhängigkeit extrem wichtig. Ein Norddeutscher würde sagen: „Achte darauf, immer genug Wasser unter dem Kiel zu haben.“

Wir achten deshalb auf eine hohe Liquidität und verzichten dafür auf die eine oder andere Status-Anschaffung. Wir legen unser Geld in Immobilien, Aktien (meist ETFs) und Unternehmensbeteiligungen an. Als Business Angels sind wir vor allem aus beruflichem Interesse unterwegs. Wir wollen wissen, wie Gesellschafterkreise funktionieren. Unsere Beteiligungen bei Start-ups in der Seedphase lösen sich fast genauso oft in Luft auf, wie sie ziehen. Das ist also mit Vorsicht zu genießen.

 

Um den Kreis zu schließen, noch die Frage nach eurem Lebensmotto?

„Verändere dein Leben und auch das von anderen“. Es geht nicht nur ums Geld verdienen, sondern um positive Veränderung. Deswegen mögen wir auch die Expertenkonzepte so sehr. Wer seinen eigenen Horizont erweitert, um so den Einstieg in ein Expertenfenster zu bekommen, bereichert fast immer auch sein Leben und das Leben anderer Menschen positiv.

 

Photo by Hunters Race on Unsplash

Viele Menschen überschätzen...

was sie heute erreichen können und unterschätzen was sie in 10 Jahren erreichen können.

- Anthony Robbins 

 

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DAS WICHTIGE

 

Mach deinen Erfolg zum Ritual!

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Erfolgsrituale… jeder erfolgreiche Mensch hat sie und ganze Ratgeber werden über sie geschrieben. Und das ist auch gut so! Denn, seien wir mal ganz ehrlich, wie viele erprobte Erfolgsrituale fallen dir ad hoc ein? Wenn du sofort einige davon aufzählen kannst, super! Doch viele werden bei dieser Frage vielleicht erst mal ins Straucheln geraten. Das wollen wir vermeiden, denn Erfolgsrituale und persönliches Energiemanagement können dir auf deinem Weg zur finanziellen Freiheit eine große Hilfe sein. Und die wollen wir schließlich alle erreichen, oder?

Vor rund 2 Monaten wurde ich von Michaela Forstik für eine der größten Online-Interviewreihen „Alltagshelden“ interviewt – und nun darf ich es endlich auch mit dir teilen! Ich spreche darin über meine Millionärsstudie und Finanzbildung, aber auch meine persönlichen Erfolgsrituale werden ein großes Thema sein. Falls du also noch kein Erfolgsritual hast, klick dich rein und schau dir vielleicht das eine oder andere ab!

Ich wünsche dir viel Spaß und hoffentlich auch Inspiration,

Dein Alexander

Photo by Zac Durant on Unsplash

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Mikrokredite: gutes Investment oder Augenauswischerei?

Mikrokredite: gutes Investment oder Augenauswischerei?

Mikrokredite: gutes Investment oder Augenauswischerei?

Mikrokredite: gutes Investment oder Augenauswischerei?

GASTBEITRAG von Mag. Stefan Weinberger, Autor des Finanzblogs Greenmoney, über die Sinnhaftigkeit von Mikrokrediten:

Um zu erkennen, dass sich unsere Welt nicht gerade in einem stabilen Gleichgewicht befindet genügt in der Regel ein Blick in die Morgenzeitung. Vor allem die weltweite Armut ist ein ernstes Problem, da Armut oft ein Grund für kriegerische Auseinandersetzungen ist, die wiederum zu Fluchtbewegungen und weiterer Armut führen. Ein Patentrezept, diesen Kreislauf zu durchbrechen, habe ich natürlich nicht, aber es gibt Lösungen, die wirken. Ich persönlich bin ein großer Anhänger der Hilfe zur Selbsthilfe, oder wie es Konfuzius vor 2.500 Jahren formuliert hat: „Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.“

Dieser Text soll allerdings kein Spendenaufruf sein. Wenn du trotzdem geben willst, gerne, aber langfristig bewegst du mehr, wenn du nachhaltig investierst. In meiner Beratungspraxis habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Thema Mikrokredit durch seine Komplexität oft nicht die ihm gebührende Aufmerksamkeit findet – was ich sehr schade finde. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einmal kurz erläutern, worum es sich dabei handelt, und wie du zumindest die Inflationsrate plus ein paar Zinsen verdienen können solltest.

Das Problem in vielen Gegenden dieser Erde ist, dass es kein funktionierendes Finanzsystem gibt. Landwirten und Kleinunternehmern fehlt damit ganz einfach das nötige Kapital zur Tätigung wichtiger Investitionen. Dass diese Menschen nicht einmal umgerechnet 2.000 € bekommen mutet hierzulande seltsam an, wo doch der neue Fernseher für die Fußball-EM locker über einen Konsumkredit finanziert werden kann.

Auf den Punkt gebracht: Weltweit haben circa drei Milliarden Menschen keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen und damit weder zu einem Bankkonto noch zu einem Mikrokredit. Materielle Besicherungen für Kredite können diese Menschen allerdings keine bieten, dennoch haben sie eine sehr hohe Rückzahlungsmoral und die Ausfälle sind kaum ein Problem. In genau diese „Nische“, also etwa drei Milliarden Menschen als Zielpublikum, investieren Mikrofinanzinstitute (MFI). Ein MFI vergibt Mikrokredite, immer ohne Besicherung und leicht mehrheitlich an Frauen. Der Aufwand ist natürlich dementsprechend hoch, aus diesem Grund können die Zinsen auch bis zu 25 % p.a. betragen. Nach ein bis zwei Jahren ist der Kredit in den meisten Fällen wieder getilgt und – das ist ja der Vorteil daran – diese Summe kann wieder als Kredit vergeben werden.

Wo kommen wir Anleger jetzt ins Spiel? Hier, bei der Finanzierung der MFI. Dies zwar indirekt über darauf spezialisierte Investmentfonds kannst du ein Darlehen an ein MFI vergeben. Trotz der strengen Regulierungen gibt es noch immer einige dieser Fonds. Wenn du beispielsweise 5.000€ in einen Solchen investierst, vergibst du de facto gut zwei Mikrokredite. Durch die Konstruktion als Fonds bist du aber nicht dem Risiko ausgesetzt, dass genau einer dieser beiden dein Geld nicht zurückzahlen kann, sondern dein Geld kommt in einen Topf, aus dem tausende Darlehensnehmer finanziert werden und das in verschiedenen Ländern und auf fast allen Kontinenten.

Man sollte aber nicht denken, dass jedes Investment in Mikrofinanz gut gegen Armut hilft. So finden sich in diesem Segment leider auch schwarze Schafe, nämlich stark gewinngetriebene „Mikrokredithaie“. Die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen MFI sind oft von Land zu Land sehr hoch. Deshalb gibt es Firmen und Organisationen, die die soziale Komponente von MFI richtig bewerten können. Auf deren Know-how kannst du bei der Auswahl des richtigen Investments getrost zählen. Die Implementierung sozialer Kriterien ist somit ein Kriterium guter Investmentfonds.

Zum Schluss möchte ich noch ein paar Zahlen eines großen Mikrofinanzfonds anführen. Dieser Fonds, den nur institutionelle Investoren und Dachfonds überhaupt kaufen können, verwaltet ein Volumen von etwa 250 Millionen Euro. Daraus werden Mikrokredite an etwa 285.000 Menschen vergeben. Gemeinsam mit deren Familien werden 1,4 Millionen Menschen in etwa 35 Schwellenländern erreicht. Geographisch investiert der Fonds vornehmlich in Südamerika und Asien. Die Kreditnehmer sind zu knapp über 50 % weiblich und leben ebenfalls leicht mehrheitlich in ländlichen Gebieten. Durchschnittlich werden pro Mikrounternehmer etwa 2.000 US-Dollar verborgt. Über das gesamte Portfolio des Fonds haften pro Kreditnehmer aktuell knapp 900 Euro aus. Bei uns wäre das der oben erwähnte Fernseher für die Europameisterschaft. Dort wird damit eine Existenzgründung finanziert.

Ich möchte noch einmal ausdrücklich darauf zurückkommen, dass es sich hier nicht um Spenden handelt, sondern um ein Investment. Von den Zinsen, die die Kleinunternehmer und Landwirte zahlen, bleibt nach Abzug der Kosten des MFI und des Fonds, der Währungsabsicherung und anderen Posten der Ertrag des Anlegers über. Mein Lieblingsfonds in diesem Segment hat über die letzten fünf Jahre immerhin 3,16 % nach Kosten erwirtschaftet, was in diesem Segment durchaus ansehnlich ist.

Tipp:

Wen Mikrokredite als Thema interessieren, der- bzw. diejenige ist herzlich zum nächsten Cashflow eingeladen.

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Karrieren sind kein Zufall

Karrieren sind kein Zufall

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Erfahre in diesem Artikel, was die wesentlichen Bestandteile für eine erfüllte Karriere sind. Welche Faktoren spielen in jeder erfolgreichen Karriere eine Rolle und wie kannst du dir diese aneignen?

Letzten Mittwoch war es wieder soweit, wir hatten einen erfolgreichen Abend im Zuge der Karriere Lounge beim Circle of Excellence mit spannendem Vortrag, interessanten Gästen und reichlich Netzwerkmöglichkeiten. Die richtigen Zutaten für ein gelungenes Erfolgsbuffet. Zu Gast war Clemens Widhalm, der uns mit guten Ratschlägen und Tipps, inspiriert vom Motivationsautor Dale Carnegie (Wie man Freunde gewinnt oder Besser miteinander reden), beehrte. Ein kleiner Auszug aus seinem Repertoire soll euch daran teilhaben lassen.

Die Mutter jedes Karriere-Erfolgs

Die Frage, die sich vermutlich jeder stellt: Wie komme ich zu Erfolg? Dale Carnegie hat es auf den Punkt gebracht: Die zentrale Grundlage für Erfolg ist ein gesundes Selbstvertrauen. Durch langjähriges Studieren und Analysieren erfolgreicher Menschen, ist Carnegie schließlich zu dem Ergebnis gekommen, dass es ein Muster im Erfolg gibt. Eine zentrale Grundlage dafür, dass Erfolg überhaupt möglich wird, ist seinen Ergebnissen nach das Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Wer auf sich vertraut, der meistert viele Situationen einfach besser.

Vision und Durchhalten

In diesem Sinne darfst du dich nicht kleiner machen als du bist, sprich, du wächst mit deinen Aufgaben.  Aber von nichts kommt nichts. Schon Mahatma Gandhi wusste: „Setze deine Ziele groß genug und deine Umstände werden sich deinen Zielen fügen.“ Für große Visionen sind allerdings Mut und Selbstvertrauen notwendig. Wer nicht an sich selbst glaubt, wird kaum genug Entschiedenheit und Durchhaltevermögen aufbringen, den Weg bis ans Ende zu gehen.

Kann man das Lernen?

Der effektivste Weg zu mehr Selbstvertrauen ist das Üben von Reden und Sprechen vor großen Gruppen. Und wer kennt es nicht: Wie oft hast du dich in der Schule oder auf der Uni vor den Referaten gescheut? Doch gerade hier ist es wichtig, aus der eigenen Komfortzone heraus den Sprung ins kalte Wasser zu wagen. Trainiere dein Selbstvertrauen und deine rhetorischen Fähigkeiten vor vielen Menschen. Du kannst zum Beispiel extra dafür vorgesehene Workshops besuchen oder in deinem Unternehmen öfter Präsentationen übernehmen. Du wirst den Erfolg in deiner Karriere schnell spüren, denn umso besser du (angst)frei vor Menschen sprichst und im Umgang mit Menschen bist, desto selbstsicherer wirst du. Umso selbstsicherer du wiederum wirst, desto einfacher wird dir schließlich das Reden vor großen Gruppen fallen. Und so weiter. Diese Spirale dreht sich nach oben und am Ende fällt dir Präsentieren, Netzwerken und Verantwortung wesentlich leichter.

Die Beziehung zu Anderen

Ein weiterer Schritt zum Erfolg liegt wesentlich in der effektiven Gestaltung von Beziehungen zu anderen Menschen. Denken wir wieder an unsere Jugend: Der coolste und erfolgreichste Typ in der Schule hatte nicht unbedingt die besten Noten, aber immer die meisten Leute um sich herum und kam am besten bei den Mädels an. Und wieso waren diese Typen meistens so cool? Weil sie nicht versucht haben, jemanden nachzumachen. Es lohnt sich nicht, jemanden zu imitieren. Investiere stattdessen in ein gutes Verhältnis zu dir selbst, zum Beispiel indem du dir Zeit für dein Hobby und deine Interessen nimmst. Wenn du diese Interessen dann noch mit anderen teilst, investierst du zusätzlich sogar in erfolgreiche Beziehungen und kannst Freundschaften aufbauen oder vertiefen und von und mit den anderen lernen. Es ist schließlich einfacher, Freunde zu gewinnen, wenn man sich für seine Mitmenschen interessiert, als zu versuchen, dass sie sich für dich interessieren. Wir sind heutzutage sicher mehr denn je als Ich zentrierte egoistische Einzelkämpfer unterwegs. Aber wie im Sport schaffen es die besten Sportler nicht ohne ein gutes Team und einen Coach im Rücken an ihr Ziel.

Abgesehen davon, dass jeder Mensch für sich selbst definieren muss, was Erfolg bedeutet und wo die Reise hingehen soll, basiert ein gesundes Erfolgsrezept auf bestimmten Grundzutaten wie Selbstvertrauen, Visionen und Beziehungen. So, wie eine gesunde Ernährung dir zu mehr Vitalität verhilft, kannst du auch deinen Erfolg beeinflussen. Es liegt in deiner Hand.

TIPP:

Auch beim Arbeiten an Beziehungen zu anderen gilt: Du kannst es lernen. Dabei geht es nicht immer darum, selbst zu reden, sondern auch mal zuzuhören. Suche dir einen Mentor oder Coach, lese Ratgeberbücher oder tausche dich in Foren mit anderen aus. Oft werden an der Uni Mentoringprogramme angeboten oder Youngleaders-Foren in Unternehmen. Erkundige dich einfach und leave your comfort zone.

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