Mach deinen Erfolg zum Ritual!

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Erfolgsrituale… jeder erfolgreiche Mensch hat sie und ganze Ratgeber werden über sie geschrieben. Und das ist auch gut so! Denn, seien wir mal ganz ehrlich, wie viele erprobte Erfolgsrituale fallen dir ad hoc ein? Wenn du sofort einige davon aufzählen kannst, super! Doch viele werden bei dieser Frage vielleicht erst mal ins Straucheln geraten. Das wollen wir vermeiden, denn Erfolgsrituale und persönliches Energiemanagement können dir auf deinem Weg zur finanziellen Freiheit eine große Hilfe sein. Und die wollen wir schließlich alle erreichen, oder?

Vor rund 2 Monaten wurde ich von Michaela Forstik für eine der größten Online-Interviewreihen „Alltagshelden“ interviewt – und nun darf ich es endlich auch mit dir teilen! Ich spreche darin über meine Millionärsstudie und Finanzbildung, aber auch meine persönlichen Erfolgsrituale werden ein großes Thema sein. Falls du also noch kein Erfolgsritual hast, klick dich rein und schau dir vielleicht das eine oder andere ab!

Ich wünsche dir viel Spaß und hoffentlich auch Inspiration,

Dein Alexander

Photo by Zac Durant on Unsplash

Viele Menschen überschätzen...

 

was sie heute erreichen können und unterschätzen was sie in 10 Jahren erreichen können.

 

- Anthony Robbins 

 

ALEXANDER OBERENZER

 

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Wer verwaltet schon mehr als 1 Milliarde Euro?

Wer verwaltet schon mehr als 1 Milliarde Euro?

Wer verwaltet schon mehr als 1 Milliarde Euro?

Wer mehr als 16 Milliarden Euro verwaltet, sollte uns etwas zu sagen haben.

In meinem täglichen Beraterleben habe ich es immer wieder mit sehr interessanten Persönlichkeiten aus der Finanz- und Veranlagungswelt zu tun. Im Mai 2018 hat es sich ergeben, dass ich ein Interview mit Michael Heidinger von Aberdeen Standard Investments führen durfte. Herr Heidinger verwaltet mit seinem Team gemeinsam rund 17 Milliarden Euro. Ich möchte dir in diesem Blogbeitrag einen kleinen Auszug davon zur Verfügung stellen.

Frage 1: Herr Heidinger, vielen Dank, dass Sie sich für unser Interview zur Verfügung stellen. Gleich meine erste Frage: Für wie wahrscheinlich halten Sie einen Crash in den nächsten Jahren?

„Aktuell ist der Ballon schon sehr voll. Die Börsen sind mehr oder weniger seit zehn Jahren im Steigen begriffen. Wir beobachten aktuell, dass die Zentralbanken wieder sehr aktiv sind und gehen davon aus, dass die lockere Zentralbankenpolitik noch drei bis fünf Jahre andauern wird. Das spricht eher für kein Crashszenario. Hingegen gefällt uns aktuell die hohe Verschuldung in den USA nicht.“

Frage 2: Was glauben Sie werden in den nächsten zehn Jahren die wesentlichen Trends bzw. Treiber an den Kapitalmärkten sein?

„Hier sehe ich primär drei wesentliche Treiber: Erstens ist der Aufstieg der Schwellenländer, allen voran Chinas, unumgänglich. Es werden sich die wirtschaftlichen Machtverhältnisse ändern. Deswegen muss in die Regionen investiert sein. Sinnvoll sind wahrscheinlich 20 bis 30 Prozent.

Zweitens Digitalisierung, Robotik und Technik. Es werden auch in näherer Zukunft Unternehmen wie Apple und Co. sehr gut performen. Vor allem mit der Künstlichen-Intelligenz-Welle, die noch kommen wird. Hier sollten in der Veranlagung auch solche Positionen entsprechend aufgebaut werden.

Drittens sehen wir leider die Entwicklung des Populismus und das Aufkommen von Extremflügelparteien kritisch. Besonders in Europa und Amerika sehen wir Herausforderungen auf uns zukommen.“

Frage 3: In was investieren Sie persönlich?

„Für meine Veranlagungen denke und handle ich sehr langfristig, gerne 30 Jahre plus. Hier vertraue ich unserer eigenen Veranlagungsserie MyFolio Chance Plus, die sehr offensiv ausgerichtet ist. Zusätzlich gefallen mir drei Märkte sehr gut: China, Indien und Irland.“

Frage 4: Herr Heidinger, viele erfolgreiche Autoren wie Robert Kiyosaki und Anthony Robbins empfehlen, den richtigen Finanzberater zu finden. Woran erkennt man Ihrer Meinung nach den richtigen Berater?

„Auch hier empfehle ich, auf drei Bereiche zu achten: erstens Verkäufer vs. Berater. Ein Verkäufer ist in der Regel eine Person, die ausschließlich ein Produkt, eine Gesellschaft verkauft. Ein Berater ist jemand, der mehrere Lösungen hat bzw. einsetzen kann. Verschiedene Produkte bzw. Investmentmöglichkeiten.

Zweitens, ob sich der Berater für mich Zeit nimmt, um meine Situation zu verstehen, meine Bedürfnisse zu klären und eine gemeinsame Linie mit mir entwirft.

Und drittens: Kann der Berater ein Gesamtkonzept entwickeln oder verharrt er nur bei Einzellösungen? Wenn Sie diese Punkte positiv beantworten können, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie einen guten Berater vor sich haben.“

Frage 5: Viele Menschen kommen aus einem Elternhaus mit einer negativen Prägung bzw. Einstellung zu Geld. Bei uns in der Familie war zum Beispiel oft zu hören: „Das können wir uns nicht leisten“ oder „Geld regiert die Welt“. Was können Sie diesen Menschen mitgeben?

„Wenn Sie von Ihrer Familie eine schlechte Einstellung zu Geld mitbekommen haben und Ihnen diese bewusst ist, dann brauchen Sie Vehikel, die Sie von dem Angst-Gier-Modus der Kapitalmärkte entkoppeln. Ein sehr guter Ansatz dafür ist meiner Meinung nach die Dividendenstrategie. Der Fokus liegt dann nicht mehr auf dem Kurs, sondern auf den Dividendenströmen, die weniger von der Börsenstimmung geleitet sind.“

Frage 6: Was sind Ihrer Meinung nach die wesentlichen Gründe, warum ein Privatinvestor die Verwaltung seines Vermögens in professionelle Hände legen sollte?

„Ein wesentlicher Grund liegt sicherlich in der Diversifikation. Um ein Wertpapierdepot weltweit gut und sinnvoll aufzubauen, ist schon ein gewisses Know-how notwendig. Es gibt die einen Kunden, die sich ungern mit der Thematik auseinandersetzen. Zum anderen auch die Personengruppe, die beruflich oder auch familiär sehr stark engagiert ist – Menschen, die einfach wenig Zeit für die Verwaltung ihres Geldes aufbringen können oder wollen.“

Frage 7: Herr Heidinger, welchen Veranlagungsformen vertrauen Sie am meisten?

„Sicherlich ganz vorne ist der Bereich Aktien global. Anleihen zur Stabilisation und dann noch der Bereich Infrastruktur wie Solar und Wind, hier aber in Beteiligungsform. Last but not least der Markt UK.“

Frage 8: Finanzielle Freiheit ist so definiert, dass die Lebenskosten durch die Kapitalerträge gedeckt sind. Welche drei Tipps können Sie Menschen mitgeben, die finanzielle Freiheit anstreben?

„Der erste und meiner Meinung nach wichtigste Tipp ist: Monitore deine Ausgabenseite. Stelle dir bei jeder Ausgabe die Frage – ist das Luxus oder wirklich notwendig? Mein zweiter Tipp ist, suche dir den richtigen Partner. Mein Haus baue ich auch nicht selber, sondern lasse es mir bauen. Mein letzter Tipp ist – Ruhe bewahren, dran bleiben und seinem ursprünglichen Plan langfristig treu bleiben.“

Frage 9: Herr Heidinger, Sie verwalten mit Ihrem Team rund 17 Milliarden Euro, welche Investitionsregeln können Sie uns empfehlen?

„Als erstes entwickeln Sie Ihre finanziellen Ziele und ein Zielbewusstsein. Andernfalls können Sie langfristig nicht am Markt bestehen! Nur so können Sie weitermachen und einfach dranbleiben, auch wenn die Märkte scheinbar verrückt spielen. Nur so können Sie einen kühlen Kopf bewahren.

Zweite Regel: Lassen Sie sich Zeit. Das bedeutet nicht, dass Sie erst in zwei bis drei Jahren zu investieren beginnen sollen. Es bedeutet, dass ein gewisses Vermögen aufzubauen einfach seine Zeit braucht. Mal haben Sie ein durchschnittliches Jahr, mal ein sehr schlechtes, mal ein sehr gutes. Das gehört dazu und darf Sie nicht aus der Ruhe bringen. Ich erlebe immer wieder Menschen, die sich zu sehr unter zeitlichen Druck setzen. Gefühlt müssen sie schon morgen Millionär sein. Das ist zum Scheitern verurteilt!

Dritte Regel, die wir vor allem bei Aberdeen Standard Investments leben, ist Transparenz. Die Frage, die jedes Teammitglied verstehen muss: Wie wird was warum gemacht?“

Frage 10: Wir erleben aktuell speziell in den Fachmedien eine große Diskussion rund um aktiv bzw. passiv gemanagte Veranlagungen. Wie ist Ihre Haltung dazu?

„Für richtig halte ich es, dass in sehr transparenten Märkten wie den USA passive Investments, sogenannte ETFs, kostengünstig eingesetzt werden. Aber – und das wird in der aktuellen Diskussion komplett ausgeblendet – ob ich aktiv oder passiv investiere, bringt nur 10 Prozent der Performance. 90 Prozent kommen von der richtigen Asset-Allocation – sprich, von der richtigen Zusammensetzung aus Märkten, Regionen, Branchen, Anlagegruppen etc. Also wird dieser Diskussion viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt.“

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Rebalancing: Strategie schlägt Zufall

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Rebalancing: Strategie schlägt Zufall!

In den letzten Wochen waren viele Prognosen für das Aktien-Jahr 2018 zu lesen. Wer sich ernsthaft mit Veranlagen auseinandersetzt, der stellt schnell fest, dass diese Vorhersagen allesamt wertlos sind. Kein Mensch der Welt kann den Börsenverlauf voraussagen. Meide diese Propheten und richte schon gar nicht deine Investmententscheidungen danach aus!

In diesem Artikel möchte ich dir eine 3-Step-Strategie zeigen, die viel intelligenter ist, als auf eventuelles Eintreten möglicher Prognosen zu hoffen!

Step 1: Asset-Allocation

Wenn wir akzeptieren können, dass es nicht möglich ist, den Markt vorherzusagen, dann macht es dennoch Sinn, sich an ihm auszurichten. Und aus vielen wissenschaftlichen Studien kennen wir auch die passende Strategie: Asset Allocation, sprich die Anlageverteilung. Je breiter die Veranlagung gestreut ist, desto besser ist sie vor Marktüberraschungen geschützt. Die Kunst ist nun die richtige Mischung zu finden. Mathematisch gesprochen: Finde die Veranlagungen, die am wenigsten miteinander korrelieren und du gewinnst in jeder Marktlage. Bei dieser Strategie will man das Risiko einer Einzelaktie vermeiden. Kaufst du beispielsweise eine Telekom-Aktie und Telekom geht Konkurs, dann hast du einen Totalausfall. Deswegen eignen sich zum einen günstige ETFs als auch aktiv gemanagte Fonds.

Schlaue Assets bzw. Märkte

Stellt sich natürlich die Frage, welche Anlagen gescheit sind. Aus meinen Erfahrungen aus nun 12 Jahren als Berater und über 20 Jahren als Investor heraus habe ich dir hier eine Auflistung von Assets und Märkten, an die ich glaube, gemacht:

  • Aktien Amerika (z.B: S&P 500)
  • Aktien Europa
  • Aktien Schwellenländer
  • Aktien Small Caps
  • Mischfonds (Anleihe, Aktie)
  • Immobilien
  • Rohstoffe (Gold)

Merke dir dabei: Aktien bringen Wachstum, Immobilien bringen Stabilität.

Sind ETFs das Allheilmittel?

Momentan fließen Milliarden an Euro und Dollar in ETFs und da primär in den S&P 500 und den MSCI World. Ungefiltert werden hier alle Aktientitel in die Höhe gezogen, egal wie gut ihre reale Wirtschaftsentwicklung ist. Das ist bedenklich! Deswegen wird es hier früher oder später zu sehr starken Korrekturen kommen müssen. Aus diesem Grund bin ich nicht mehr so überzeugt von ETFs. In Zukunft werden die aktiv gemanagten Investments mit größerer Wahrscheinlichkeit, wenn wir sie nicht am Index messen, gewinnen. Wie ihr wisst, bin ich bei FiNUM Finanzberater und dort legen wir ganz großen Wert auf diese „Index-Freiheit“. Und hier die richtigen Fonds herauszufiltern ist gar nicht so einfach. Aber noch viel spannender ist dann die konkrete Zusammenstellung der einzelnen Assets. Das ist die spannende Tätigkeit, die ich täglich mit meinen Klienten mache.

Step 2: Buy and Hold

Es gibt den bekannten Spruch „Zu viel Hin und Her, macht die Taschen leer“. Präge dir diesen Spruch bitte ein. Warren Buffett verkörpert wie kein anderer diesen Weg. Kaufe und behalte so lange wie möglich deine Positionen. Das hat zweierlei Gründe: Erstens entstehen dadurch jedes Mal Kauf-Verkaufs-Spesen. Zweitens musst du jedes Mal die Kapitalertragssteuer abführen. Beide Punkte zusammen führen dazu, dass du deinen Zinseszins-Hebel drastisch reduzierst. Wenn du in die richtigen Anlagen investiert hast, in die du auch vertraust, dann bleibe deiner Linie treu und du wirst reichlich belohnt!

Step 3: Rebalancing – die Wunderwaffe?

Angenommen deine Veranlagung ist nur auf 2 Investments aufgeteilt: Aktie Europa und Mischfonds zu einem Verhältnis von 70:30. Nach einem Jahr hat sich dein Aktieninvestment sehr gut entwickelt, was zu einem neuen Verhältnis von 80:20 führt. Rebalancing bedeutet nun, dass in regelmäßigen Abständen die ursprüngliche Verteilung 70:30 wieder hergestellt wird. In der Praxis bedeutet das: Du verkaufst teuer und kaufst günstig. Das, was nach alter Kaufmannsregel „billig einkaufen und teuer verkaufen“ sehr gescheit ist. Nur eben umgekehrt, du verkaufst zuerst teuer, um dann billig zu kaufen. Achtung, damit das Rebalancing funktioniert, müssen 2 Voraussetzungen erfüllt sein:

  • (hohe) Schwankung
  • wenig Korrelation zwischen den Anlagen

Jetzt höre ich schon deinen Einwand: Du hast mir doch gerade vorher gesagt, dass ich buy and hold machen soll, wegen der hohen Kosten und der Kapitalertragssteuer. Stimmt, hier haben wir eine interessante Alternative gefunden: In der Fondsgebundenen Lebensversicherung fallen die Kosten und die Steuer nicht an!

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5 größe Irrtümer rund um passives Einkommen!

5 größe Irrtümer rund um passives Einkommen!

5 große Irrtümer rund um passives Einkommen!

Wie du weißt, organisiere ich einmal im Monat einen Cashflow-Spieleabend. Ziel dabei ist es, passive Einnahmen über Mieteinnahmen, Dividenden oder Geschäftsbeteiligungen so auszubauen, dass diese höher sind als deine Lebenskosten. Dann bist du laut Robert Kiyosaki, dem Begründer dieses Spiels, aus dem Hamsterrad ausgebrochen und finanziell frei. Diese Idee fasziniert mittlerweile Millionen von Menschen: „In der Hängematte am Strand liegen und einfach von seinen passiven Einnahmen zu leben“ – wer würde da schon nein sagen?

In den letzten 10 Jahren habe ich diese 5 Fehler beim passiven Cashflow-Aufbau gesehen:

 

Erster Irrtum: Begeistert sein und nie beginnen

Es gibt immer wieder Teilnehmer am Cashflow-Spiel, die die Idee super finden, aber nie aktiv mit der Umsetzung beginnen. Sie sind so mit dem Alltag und den organisatorischen Tagesthemen beschäftigt, dass sie dafür keine Zeit finden. Gerade aber beim Cashflow-Aufbau ist eine gewisse Planung notwendig. Planen kann ich jedoch nur, wenn ich mich auf dem Tagesgeschäft herausnehme und mir eine Auszeit zum Nachdenken nehme. Oft haben Menschen das Gefühl, sie wären dann unproduktiv, weil doch nur Arbeit zählt. J.D. Rockefeller prägte den Satz: „Es ist besser einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als ein Monat dafür zu arbeiten.“

Regel: Nimm dir einmal im Monat 1 bis 2 Stunden Zeit, um über deine Cashflow-Strategie nachzudenken. Schmiede deinen Plan, den du umsetzen kannst und wirst.

 

Zweiter Irrtum: Nur auf Cashflow schauen

Gerade zu Beginn konzentrieren sich viele Cashflow-Begeisterte ausschließlich auf die passiven Einnahmen. Das kann leider nicht funktionieren! Zu Beginn ist deine aktive Arbeitskraft dein Antriebsmotor. Wenn deine aktiven Einnahmen zu schnell stagnieren bzw. sinken, sind deine passiven Einnahmen noch zu gering, um die aktive Arbeitskraft zu ersetzen. In der Regel benötigen Personen 10 bis 30 Jahre, um entsprechend hohe passive Einnahmensströme zu erreichen. Gerade wenn du über den Weg der passiven Einnahmen finanziell frei werden willst, musst du deine aktiven Einnahmen im Vorfeld massiv steigern!

Regel: Baue konsequent deine aktiven Einnahmen aus: Mache Karriere, baue weitere Einnahmequellen wie Vortragstätigkeiten etc. auf! Dieses Mehr wandle in Vermögenswerte um, die dir passive Einnahmen bringen.

 

Dritter Irrtum: Über seine Verhältnisse leben

Gesellschaftlich und medial bedingt sind wir sehr starkem Konsumdruck ausgesetzt. Es gibt viele Interessensgruppen, die deinen Konsum brauchen: Der Staat verdient an jeder deiner Ausgaben mittels Steuer mit. Schönstes Beispiel dafür ist die Umsatzsteuer. Sie besteuert den Austausch von Waren und Dienstleistungen. In der Regel bezahlst du rund 20 Prozent Umsatzsteuer bei jedem Produkt, das du erwirbst, mit. Der jeweilige Unternehmer muss diese dann ans Finanzamt abführen. Je mehr du kaufst, desto mehr verdient der Staat mit. Die Werbung suggeriert dir, der Kauf dieser Produkte macht dich glücklicher, gesünder, schlanker, fitter, attraktiver etc. Erliegst du diesem Glauben zu stark, dann lebst du konsequent über deine Verhältnisse und kannst nur geringe oder gar keine passiven Einnahmen aufbauen.

Regel: Lebe konsequent unter deinen finanziellen Möglichkeiten. Du solltest rund 30 Prozent deiner monatlichen Einnahmen auf die Seite legen können. Diese gehören dann konsequent in Vermögenswerte, Aktien, Anleihen, Immobilien etc. umgewandelt.

 

Vierter Irrtum: Passives Einkommen nicht diversifizieren

Wie bei der Veranlagung gilt es auch bei passiven Einnahmen zu diversifizieren. Wenn du von einer einzigen passiven Einnahme abhängst und diese dir wegbricht, dann hast du keine Einnahmen mehr. Häufig ist das bei Immobilien der Fall. Wenn nur eine Wohnung dein passives Income generiert, dann fallen bei einem Leerstand deine Einnahmen auf null. Schlau ist es hingegen, diese beiden passiven Einnahmen aufzubauen: Investitions-Einnahmen – das sind Einnahmen aus veranlagtem Kapital – und Entrepreneurial-Einnahmen – das sind Einnahmen aus unternehmerischen Tätigkeiten, die passiven Charakter haben. Weil diese Einnahmen weniger bekannt sind, lass mich dir ein paar Beispiele nennen:

Produkte, die du über Amazon verkaufen kannst – meine Frau verkauft zum Beispiel Hundeleinen über Amazon; Vermieten eines Zimmers in deiner Wohnimmobilie zu gewissen Zeiten. Wenn du in einer Großstadt wohnst und flexibel bist, dann schau einmal, wann dort Messen, Events, Konzerte etc. stattfinden. Oft gibt es zu diesen Zeiten eine Verknappung an Wohnmöglichkeiten und du kannst einfach über diverse Online-Plattformen ein Zimmer vermieten. Vielleicht besitzt du Gegenstände, die du vermieten kannst – hier habe ich als tolles Beispiel von einem Event-Beamer-Verleih gehört. Es gibt wirklich zahlreiche Möglichkeiten, um über unternehmerische Tätigkeiten auch passive Einnahmen zu generieren.

Regel: Versuche mehrere passive Einnahmequellen aufzubauen.

 

Fünfter Irrtum: Zu hohe Erwartungen

Wir leben in einer sehr kurzfristig denkenden und agierenden Welt. Wir sind gewöhnt auf Knopfdruck Bedürfnisse gestillt zu bekommen. Ein Beispiel, das mir hier sofort einfällt, sind Bücher und Filme: Früher musste ich in eine Buchhandlung gehen, ein Buch aussuchen oder teilweise noch Wochen warten, bis es zur Abholung in der Buchhandlung eingetroffen ist. Heute haben wir unseren Kindle und damit innerhalb weniger Minuten das gewünschte Buch. Das gleiche bei Filmen: Früher mussten wir noch in Videotheken fahren um uns Videos auszuborgen. Wenn wir den Film gesehen haben, mussten wir die Videokassette zurückbringen. Heute alles unvorstellbar. Leider übertragen wir das unbewusst auch auf unsere Finanzen und passiven Einnahmen. Hier muss ich dich warnen: Bitte gehe nicht davon aus, dass du morgen schon von deinen passiven Einnahmen leben kannst. Schraube deine Erwartungen herunter. Bleibe aber fokussiert und arbeite beständig am Aufbau deiner passiven Einnahmequellen, es lohnt sich!

Regel: Stelle dich auf ein langfristiges Projekt von 10 bis 30 Jahren ein. Solange brauchen Menschen in der Regel, um finanziell frei zu sein.

 

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Die nächste Krise kommt bestimmt. Was hilft: gute Vorbereitung

Die nächste Krise kommt bestimmt. Was hilft: gute Vorbereitung

Die nächste Krise kommt bestimmt. Was hilft? Gute Vorbereitung

Wer erinnert sich nicht an die Finanzkrise 2008?

An die Angst, die Anspannung und Ungewissheit?

Am 15. September 2008 geht mit Lehman Brothers eine der größten US-Investmentbanken in die Brüche. Die Bilder von Büroangestellten, die in Pappkartons ihre persönlichen Sachen aus dem Büro tragen, gehen um die Welt. Nicht Tausende, sondern Hunderttausende gleicher Fälle folgen. Die Auswirkungen treffen auch Österreich mit voller Wucht. Die Verluste werden so groß, dass am 10.10.2008 das erste Mal in der Geschichte der Wiener Börse der Handel ausgesetzt wird.

 

Die Headlines der Zeitungen signalisieren nichts als Unheil: Weltweit brechen die Aktienkurse massiv ein; Keiner traut sich mehr zu handeln; Die Weltwirtschaft kommt ins Stocken; Die Kündigungswelle kommt auf uns zu etc. Weltweit verlieren die Börsen 50–60% an Wert. Es setzt sich bei Anlegern rund um den Globus die Meinung durch, dass diese Krise anders ist als alles jemals erlebte. Panik macht sich breit und Massen an Menschen verkaufen ihre Aktien: Denn es droht der Komplettzusammenbruch. Sie alle haben sich sehr blutige Nasen geholt!

 

Warum ich von dem Crash erzähle? Weil Crashs Teil von Börsen sind. Sie sind immer vorgekommen und werden immer wieder vorkommen. Also lohnt es sie zu kennen, zu verstehen und in einer ruhigen Phase Leitlinien zu definieren. So sparst du dir viel Ärger und Verluste – und steigst nicht selten mit schönen Gewinnen aus! Aber dann stelle ich mir doch die Frage, ob es nicht besser wäre Aktien zu meiden? NEIN, NEIN, NEIN, weil Aktien dir zu Wohlstand verhelfen wie keine andere Veranlagungsform, wenn du gewisse Regeln beachtest. Aktien waren die letzten 200 Jahre der beste Ort für langfristig orientierte Anleger.

 

Das solltest du über Aktienentwicklungen wissen

 

Diese Entwicklungen möchte ich dir anhand des S&P 500 zeigen, des Amerikanischen Aktienindex der 500 größten amerikanischen börsennotierten Unternehmen. Dieser Markt ist der am besten beforschte. Zwei Begriffe benötigen wir dafür: Wenn der Markt mindestens 10% von seinem Höchststand verliert, nennt man das Marktkorrektur. Wenn er mehr als 20 % einbricht, reden wir von einem Crash oder Bärenmarkt. Jetzt frage ich dich, wie oft glaubst du kommt eine Korrektur historisch vor?

Was glaubst du: jährlich, alle 2 Jahre, 3 Jahre, 5 Jahre, 10 Jahre, 20 oder 30 Jahre?

 

Die Antwort war auch für mich bei der Auseinandersetzung mit dem S&P 500 überraschend. Korrekturen gibt es jährlich. Wow, so häufig! Wie lange dauern Korrekturen in der Regel an? Rund 54 Tage und fallen im Schnitt um rund 14%. Aber für mich noch verblüffender ist die Tatsache, dass nur 20 % der Marktkorrekturen tatsächlich zu Crashs werden. Was lernen wir daraus? 80% der Korrekturen sind nach 54 Tagen schon wieder vorbei.

 

Schauen wir uns nun die Bärenmärkte an. Diese gibt es historisch betrachtet alle 3 bis 5 Jahre. Also auch überraschend regelmäßig. Musst du dich davor fürchten? Nein. Seit 1900 gab es 34 Mal einen Bärenmarkt. In den letzten 70 Jahren waren es 14 Crashs, die zwischen 1 und 23 Monate dauerten. Spätestens nach 2 Jahren war der Spuk wieder vorbei. Die Verluste lagen im Schnitt bei -30,5%. Nur überstiegen sie 40 Prozent. Am spektakulärsten ist aber die Betrachtung der 12 Monate nach dem Bärenmarkt. Im Schnitt ist der US-Markt dann um rund 39% wieder gestiegen!!

Wenn wir uns den Markt seit 1980 genauer ansehen, dann stellen wir fest, dass innerhalb von 37 Jahren der US-Markt 28-mal mit positiver Rendite schloss, trotz jährlicher Korrekturen. Trotz Golfkrise, Dotcom-Blase, 11. September, Konflikte in Fernost und der Finanz- und Eurokrise! Seit 1996 war die durchschnittliche Rendite bei rund 8%.

 

Lerne von deinen Vorfahren!

 

Der Mensch hat auf dieser Erde seinen Siegeszug nicht wegen seiner körperlichen Fähigkeiten setzen können. Da gibt es viele Lebewesen, die uns haushoch überlegen sind. Aber der Mensch hat die Fähigkeit entwickelt, die Natur zu beobachten, Muster zu erkennen und sich diese zunutze zu machen. Nehmen wir die vier Jahreszeiten.

 

Der Mensch hatte gelernt, dass in unseren Breitengraden ein Winter herannaht. Da er das erkannt hatte, konnte er sich vorbereiten. Er säte seine Saat im Frühling, denn er hatte gelernt, dass dann seine Früchte am besten wuchsen. Er sammelte rechtzeitig Holz, um später Heizen zu können. Legte Vorräte an Korn und anderen Nahrungsmittel an. Damit lernte er die schwierige Zeit gut zu meistern, weil er wusste: Auch nach dem härtesten Winter kommt ein Frühling. Das gab ihm Sicherheit!

Das Gleiche sollten wir auch am Kapitalmarkt machen. Sicherheit gewinnen durch das Erkennen von Mustern und das entsprechende Ausrichten.

 

Erlerne die Verlässlichkeit der Börse zu nutzen

 

In der Regel steigt der Markt. Im Schnitt schließen von vier Jahren drei positiv ab und eines negativ. Der Langfristtrend ist immer positiv. Korrekturen und Crashs kommen fast immer aus heiterem Himmel, aber sehr regelmäßig. Im Vorhinein sind sie nicht zu prognostizieren. Jedoch setzt die Erholung auch genauso überraschend wieder ein und meistens sehr stark. Wer seit 1980 nur die besten zehn Handelstage versäumt hat, hätte seine Rendite von rund 8 Prozent auf 4,5% reduziert. Hier zitiere ich Sir Templeton, einen der erfolgreichsten Investoren des 20. Jahrhunderts:

„Die vier gefährlichsten Worte beim Investieren sind: ‚Dieses mal ist alles anders.’“

 

Nach jedem Börsenwinter kommt ein Frühling – immer!! Bleibe investiert. Wer also finanziell wirklich frei werden will, der kommt am Aktienmarkt nicht vorbei. Warren Buffett formuliert es so: „Mein Reichtum ist das Ergebnis einer Kombination aus einem Leben in Amerika, einigen guten Genen und ZINESZINS.“

 

Sei vorbereitet und achte auf folgende Investment-Regeln:

 

  1. Investiere am Aktienmarkt
  2. Denke, plane und handle langfristig. Setze dir eine Mindesthaltedauer von 10 Jahren. WEIL der Zinses-Zins-Effekt nur über Jahrzehnte seine große Wirkung entfalten kann
  3. Stelle sicher, dass du nicht auf dieses Kapital angewiesen bist. Sodass du jeden Crash aussitzen kannst
  4. Investiere breit gestreut, nicht nur in einen Markt oder zu kleine Märkte
  5. Halte auch ca. 10–30 Prozent in defensiven Titeln bzw. einen Teil auch in Cash
  6. Investiere regelmäßig monatlich die gleiche Summe als Basisinvestment in den Aktienmarkt
  7. Lerne Korrekturen zu lieben und verdopple in dieser Zeit deine Investmentsumme!
  8. Halte dich an diese Regeln – ganz besonders in der Krise!

 

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was sie heute erreichen können und unterschätzen was sie in 10 Jahren erreichen können.

 

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Investieren in Immobilien: Was man über Kredite wissen muss…

Investieren in Immobilien: Was man über Kredite wissen muss…

Investieren in Immobilien: Was man über Kredite wissen muss...

 In Cashflow, dem Spiel des renommierten Vermögensstrategen Robert T. Kiyosaki, ist eine der möglichen Strategien zum Aufbau eines regelmäßigen Cashflow das Investment in vermietete Immobilien (wer das Spiel noch nicht kennt, kann es bei unseren Cashflow-Abenden kennenlernen …)

 

Die Grundidee einer vermieteten Immobilie ist einfach:

 

Du kaufst eine Wohnung und vermietest diese, die Mieteinnahmen und eine mögliche Wertsteigerung des Objektes bei Veräußerung sind die beiden Hauptparameter für deinen Return on Investment (ROI). In unserem heutigen Artikel wollen wir uns die Aspekte Eigenkapitaleinsatz und Kreditgestaltung genauer ansehen. Zu diesem Zweck blenden wir alle anderen Faktoren für den Ertrag aus der Immobilie (Abschreibung, Aufwand für Vermietung, Instandhaltung etc.) aus, sonst würde das Thema hier zu komplex ausfallen.

Angenommen du hast 200.000.- Euro liquide verfügbar und willst diese in eine Vorsorgewohnung investieren, die dir danach monatliche Einnahmen bringen soll. Du entscheidest dich für eine 45-m2-Wohnung im 6. Bezirk in Wien, die 180.000,- Euro kostet (4.000,-/m2). Die restlichen 20.000,- Euro von deinem Investitionskapital (200.000,- Euro) benötigst du für die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler …).

 

Du bezahlst diese Wohnung also komplett aus Deinem Cash.

 

Deine Wohnung kannst Du in Folge vermieten, du bekommst 10,- Euro/m2, also 450,- Euro Monatsmiete kalt. Die Betriebskosten, Strom und Heizung zahlt der Mieter extra on top.

Dein Return on Investment (ROI) bei Barzahlung kalkuliert sich vereinfacht so:

450,- Euro Miete x 12 Monate = 5.400,- Euro geteilt durch 200.000,- Euro (deine Investition)

-> Dein ROI beträgt somit 2,7% vor Steuer. Nun kommt dein Grenzsteuersatz zur Anwendung. Wenn du ein gutes Einkommen aus deiner beruflichen Tätigkeit hast, gehen 50% deiner Mieteinnahmen an den Fiskus, es bleiben Dir also 2.700,- Euro nach Steuer, und somit 1,35% ROI.

So weit, so gut. Aktuell jedenfalls besser als ein Sparbuch. Die Frage stellt sich aber: Ist das finanziell intelligent?

Bleiben wir bei der gleichen Ausgangssituation. Du hast 200.000,- Euro und kaufst dieselbe Wohnung. Du entscheidest dich aber, nur 60.000,- Euro (30% Eigenkapital) einzusetzen, den Rest über Kredit zu finanzieren.

 

Wie sieht die Rechnung dann aus?

 

Du brauchst einen Kredit in folgender Höhe: 140.000,- Euro plus 4% für Gebühren = 145.600,- Euro. Um längere Planungssicherheit zu haben, entscheidest du dich für einen längeren Fixzinssatz, dessen Höhe von deiner Bonität, von dem Objekt und von deinen Verhandlungen mit der Bank abhängt. Wir nehmen hier einen Fixzinssatz von 2% an:

Dieser Kredit kostet dich bei einer Laufzeit von 25 Jahren monatlich 617,- Euro. In dieser Rate sind Zinsen und Tilgung enthalten. Im ersten Jahr bezahlst du insgesamt 2.871,- Euro an Zinsen, und du tilgst 4.535,- Euro von deinem Kreditbetrag. Nach einem Jahr hast du also insgesamt die ursprünglich eingesetzten 60.000,- Euro sowie die Tilgung in Höhe von 4.535,- Euro an Eigenmitteln eingebracht, also zusammen 64.535,- Euro. Von der Kreditrate kannst du steuerlich die Zinsen abschreiben, was sich sehr positiv auf den ROI auswirkt.

 

Dein ROI kalkuliert sich nun folgendermaßen:

5.400.- Euro Miete minus 2.871,- Euro Zinsaufwand = 2.529,- Euro geteilt durch 64.535,- Euro (eingesetztes Eigenkapital nach einem Jahr) = 3,92% vor Steuer

Die Hälfte geht wieder an den Fiskus, somit beträgt dein ROI nach Steuer etwa 1,96%. Du hast also deinen Return on Investment gegenüber dem Kauf ausschließlich aus Eigenmitteln um knapp 45% gesteigert!

 

Wäre es dann nicht besser, ganz ohne Eigenkapitaleinsatz zu kaufen?

 

Nun, ganz ohne einen gewissen Eigenkapitaleinsatz wirst du meist nicht durchkommen. Bei guter Bonität ist aber eine 100%-Finanzierung des Kaufpreises möglich. Lediglich die Kaufnebenkosten musst du aus dem Eigenkapital zahlen. Das wären in unserem Beispiel also 20.000,- Euro. Somit benötigst du einen Kredit über 180.000,- plus 4% = 187.200,-.

Die Rate dafür über 25 Jahre mit 2% beträgt pro Monat knapp 793,50,- Euro.

Auch hier zahlst du wieder Zinsen (im ersten Jahr: 3.691,- Euro) und Tilgung (im ersten Jahr: 5.831,- Euro).

Dein ROI schaut nun so aus:

5.400,- Euro Miete minus 3.691,- Euro Zinsen = 1.709,- Euro geteilt durch 25.831,- Euro

= 6,62% vor Steuer bzw. rund 3,31% nach Steuer, also noch mal ein schönes Stück rentabler.

Da in deiner Darlehensrate Zinsen und Tilgung enthalten sind, sich aber deren Anteil an der Rate im Laufe der Zeit verändert (zu Beginn hast du viel Zinsen und wenig Tilgung, am Ende der Laufzeit umgekehrt), ergibt sich jedes Jahr eine neue Betrachtung. Nach jedem weiteren Jahr addierst du die zusätzlich erfolgte Tilgung zu deinem bereits investierten Kapital dazu, um dein Gesamtinvestment zu ermitteln. Die jährlichen Mieteinnahmen werden üblicherweise der Inflation angepasst. Diese dividierst du durch dein eingesetztes Kapital, um deinen Return on Investment neu zu ermitteln.

Es zeigt sich klar, dass der Kauf einer vermieteten Immobilie mit einem hohen Anteil an Fremdkapital dir einen höheren Ertrag auf das eingesetzte Kapital bringt – und somit finanziell intelligent ist.

Hier noch einmal im Überblick der Vergleich der besprochenen Varianten:

Kauf mit 100% Eigenkapital 30% Eigenkapital 10% Eigenkapital
ROI vor Steuer 2,70% 3,92% 6,62%
ROI nach Steuer 1,35% 1,96% 3,31%

 

Geht da noch mehr? Ja, aber das sprengt hier den Rahmen.

 

Tipp:

Es lohnt sich, vor dem Kauf einer Vorsorgewohnung mit einem guten Berater über verschiedene Varianten nachzudenken und zu berechnen, wie viel Eigenkapitaleinsatz sinnvoll ist und welche Kreditgestaltung für die individuelle Situation am besten geeignet ist! Mit tilgungsfreien Zeiträumen oder Darlehen, bei denen die Tilgung vertraglich anders gestaltet ist, kannst du deinen Return on Investment noch einmal ordentlich steigern!

Viele Menschen überschätzen...

 

was sie heute erreichen können und unterschätzen was sie in 10 Jahren erreichen können.

 

- Anthony Robbins 

 

ALEXANDER OBERENZER

 

Köstlergasse 10 / 4,
1060 Wien

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