Warum du vor allem auf deine kleinen Ausgaben achten solltest

Warum du vor allem auf deine kleinen Ausgaben achten solltest

Warum du vor allem auf deine kleinen Ausgaben achten solltest

 Folgende Aussage in einem Kundengespräch hat mich sehr zum Nachdenken und im Endeffekt zum Entwickeln des Lifestyle-Faktors bewegt: „Wir geben relativ viel Geld für kleine Dinge aus und eigentlich relativ wenig Geld für große Dinge.“

 

Was meinte der Kunde mit kleinen Dingen?

 

Alle, die schon einmal Cashflow spielen waren, kennen das Feld Schnick-Schnack. Die kleinen Dinge, die wir uns zwischendurch mal eben schnell kaufen. Ob das der Latte Macchiato um die Ecke ist, das leckere Brötchen, das Mittagessen bzw. Abendessen unterwegs, das Feierabend-Bier oder was auch immer. Oder solche Sachen wie die neuesten elektronischen Geräte, etwa das neueste Smartphone. Oder Möbel oder Gartengeräte, Werkzeuge, Computerspiele oder, oder …

 

Wie sieht es mit laufenden monatlichen Dingen aus wie Handytarif, Versicherungen, Fitnesscenter, Abos etc.? All das zusammengefasst verstand der Kunde als kleine Dinge. Diese haben relativ gesehen wenig Wirkung und vor allem verlieren sie ganz schnell an Wert, aber in Summe kosten sie viel Geld.

 

Umgekehrt meinte er mit großen Dingen alles Wertsteigernde. Wie oft bzw. regelmäßig kaufen wir Vermögenswerte? Das sind jene Werte, die mit der Zeit im Wert steigen und somit Wohlstand aufbauen und letztendlich zu Reichtum führen. Ob das Immobilien sind, Wertpapiere wie Aktien, Fonds, ETFs oder Firmenwerte – ihnen allen gemeinsam ist das Potential zur Wertsteigerung.

 

 

Die kleinen Dinge zwischendurch …

 

Der Lifestyle-Faktor zeigt dir auf, wie viele kleine, „wertlose“ Dinge du dir im Alltag so kaufst und stellt eine Relation dar, wie viel dich das langfristig betrachtet kostet. Diese Relation ist so immens wichtig zu verstehen. Sie schafft dir das nötige Bewusstsein, um bewusst mit deinem Geld umzugehen – versprochen! Starten wir einfach mit einer Liste von möglichen kleinen Dingen, die wir im Laufe der Klientengespräche so gesammelt haben. Bitte fülle die Liste gleich für dich aus bzw. ergänze sie auch.

 

 

 

 

Ein Praxisbeispiel

 

Lass uns jetzt einfach ein aktuelles Beispiel aus einem letzten Kliententermin heranziehen. Die Angewohnheit der Klientin, sich ein Frühstück unterwegs beim Ströck mit Kaffee und Zimtschnecke zu kaufen, am späten Vormittag einen Caffè Latte im Bistro, Mittagessen und am Nachmittag einen kleinen süßen Snack je nach Lust und Laune: In Summe bedeuten diese kleinen Dinge pro Tag rund 25 Euro und das Einsparpotential lag bei 13 Euro. Was bedeutet das nun langfristig? Hier die Excel-Hochrechnung. Zuerst für die 25 Euro:

 

 

 

Jetzt für das Einsparpotential:

 

 

Diese Zahlen haben der Klientin die Dimensionen recht drastisch vor Augen geführt. Ihr Lifestyle-Faktor bei kleinen Dingen beträgt 182.500 Euro. Wenn Sie die nächsten 20 Jahre diese Konsumangewohnheiten beibehält, hat sie am Ende 182.500 Euro dafür ausgegeben. Gelingt es ihr, das Einsparungspotential einzuhalten, reden wir noch immer von fast 95.000 Euro. Das sind schon gewaltige Zahlen.

 

 

Was passiert, wenn ich stattdessen investiere?

 

Wenn die Klientin nun konsequent ihren Lifestyle-Faktor reduziert und dieses Geld stattdessen in große Dinge investiert, was passiert dann? Ich möchte dir hier aufzeigen, auf wie viel Wohlstand wir verzichten durch die kleinen Dinge zwischendurch:

Nehmen wir an, die Klientin legt dieses Geld konsequent über ihr gesamtes Berufsleben an, also 40 Jahre: 

 

 

Wenn sie das Einsparpotential über 40 Jahre anlegt:


Je nachdem, wie offensiv sie das Geld investiert, kostet sie ihr jetziger Lifestyle-Faktor zwischen 361.000 Euro und 1.968.000 Euro.

 

Wenn wir uns das noch einmal auf der Zunge zergehen lassen: Wenn wir weniger in kleine Dinge zwischendurch investieren, einfach einen Kaffee da und dort weniger, einfach ein Essen unterwegs weniger, einfach ein Getränk weniger etc., dann können wir relativ einfach auch mit durchschnittlichem Einkommen Wohlstand, finanzielle Reserven bzw. Reichtum aufbauen.

 

 

 

Wir haben jetzt Frühling und nicht wenige Haushalte nutzen das zum Frühjahrsputz. Nutze diese Zeit auch für einen Frühjahrsputz bei deinen Ausgaben. Du wirst überrascht sein, wie viel du dir ersparst, und du baust deine Investmentquote konsequent aus – abgesehen davon ist ein Lebensstil ohne diese überflüssigen kleinen Dinge zwischendurch gesünder … Dann wünsche ich dir viel Spaß beim Umsetzen deines finanziellen Frühjahrsputzes, denn arm wirst du auf diese Weise auf gar keinen Fall!

 

Photo by Tamara Bellis on Unsplash

 

 

 

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DAS WICHTIGE

 

Interview mit Frank Boever: Fragen zum Immobilieninvestment

Interview mit Frank Boever: Fragen zum Immobilieninvestment

Immobilien sind für viele von uns ein spannendes Thema – nicht nur, um selbst drin zu wohnen, sondern auch als Kapitalanlage. Gerade vor der ersten Investition sind jedoch viele unsicher, was dieses Thema betrifft. Immobiliensachverständiger Frank Boever hat die Antworten auf die Fragen, die uns im Zusammenhang mit Immobilieninvestments beschäftigen.

 

1. Lieber Frank, du bist Immobiliensachverständiger, was genau ist ein Immobiliensachverständiger und was sind seine Aufgaben?

Die Grundlage eines Immobiliensachverständigen setzt sich aus diesen drei Berufsbildern zusammen:

  • Der Immobilienmakler: Er liefert Verkäufer und Käufer eine Markteinschätzung über den Wert der Immobilie.
  • Der Immobilienverwalter: Er kennt die Erträgnisse einer vermieteten Immobilie und die entsprechende Nachhaltigkeit der abgeschlossenen Mietverträge.
  • Der Bauträger: Er kalkuliert die Bauprojekte.

Man hat eine Ausbildung in einer dieser drei Berufsgruppen erfolgreich abgeschlossen, wie z. B. in meinem Fall den Studienlehrgang an der TU Wien. Dann ist man Immobilientreuhänder und kann als Sachverständiger tätig sein. Hier sind profunde Kenntnisse über den Immobilienmarkt und die rechtlichen Rahmenbedingungen eine Grundvoraussetzung.

Will man also eine Immobilie kaufen oder verkaufen, kann man einen Immobiliensachverständigen, oder auch Gutachter genannt, hinzuziehen, um den objektiven Wert einer Immobilie festzustellen.

 

2. Deine neue Funktion bei FiNUM ist ja, Immobilienprojekte am österreichischen Markt zu analysieren und interessante Projekte für unsere Klienten zu identifizieren. Wie machst du das bzw. was sind die wesentlichen Kriterien bei deiner Analyse?

Wie bereits oben erwähnt, liegt das Hauptaugenmerk auf der objektiven Bewertung der Immobilien bzw. Projekte. Eine Begutachtung oder Bewertung einer Immobilie hat daher unter der objektiven Würdigung der rechtlichen Gegebenheiten, der tatsächlichen Eigenschaften und sonstigen Beschaffenheiten des Grundstücks, ohne Rücksichtnahme auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse des Auftraggebers zu erfolgen.

Auf meine Funktion bei FiNUM bezogen bedeutet dies, dass ich die von Partnern der FINUM angebotenen Immobilienprojekte aus einer kritischen und unabhängigen Perspektive begutachte und somit eine tiefergehende Einschätzung der Projekte durchführe, als es üblicherweise seitens der Anbieter in den Verkaufsunterlagen dargestellt wird. Bei meiner Bewertung berücksichtige ich immer folgende Punkte: Prüfung der Verkaufsunterlagen auf Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit, Analyse der Immobilie hinsichtlich einer benutzerfreundlichen Bauführung, ob die Wohnungsgrundrisse durchdacht sind, ob alle notwendigen Nebenräume (Abstellräume, Fahrradabstellplatz usw.) vorhanden sind. Weiters überprüfe ich die seitens der Bauträger angegebenen Mieteinnahmen, also ob diese auf dem Markt wirklich erzielbar sind und attraktive Renditen erzielt werden.

Gute Hilfestellungen, wenn der Kunde dies selbst mal schnell prüfen will, bieten hier auch der Immobilienpreisspiegel der Statistik Austria (statistik.at) und der Mietenrechner der Stadt Wien (wien.gv.at).

Weitere wichtige Punkte, die ich berücksichtige, sind die direkte Umgebung der Immobilie, also Infrastruktur, Nahversorger, Schulen, Ärzte, Verkehrsanbindungen, aber auch ob es Themen gibt, die sich negativ auf die Attraktivität der Immobilie auswirken, wie z. B. erheblicher Straßenlärm, weitere beeinflussende Emissionen oder z. B. ein Vereinslokal der Rockergang im Erdgeschoß des Hauses.

All diese Themen werden von mir kritisch und detailliert untersucht und fließen schließlich in meine Empfehlung für ein Projekt mit ein, um den Kunden somit Sicherheit zu geben, dass nur die besten Projekte am Markt angeboten werden.

 

3. Die Immobilienpreise sind seit 2008 in Wien Umgebung stark gestiegen. Einige sprechen von einer Überhitzung des Immobilienmarktes. Was ist deine Analyse dazu?

Es stimmt, dass die Preise für Immobilien in Österreich und Wien seit 2008 stark gestiegen sind, um rund 50 Prozent in den letzten zehn Jahren. Durch die damalige Finanzkrise wurde viel Geld von den Finanzmärkten gezogen und in Immobilien umgeschichtet, da Immobilien als sichere Geldanlage gelten. In den ersten fünf Jahren sind die Preise im Schnitt um sechs bis acht Prozent per anno gestiegen, was einen erheblichen Zuwachs bedeutet. In den letzten drei Jahren sehen wir jedoch, dass die durchschnittlichen Zuwächse bei rund zwei bis drei Prozent liegen, was der jährlichen Indexsteigerung seit 2016 entspricht.

Auch sehen wir, dass Banken bei Immobilienkreditvergaben auf einen entsprechend hohen Eigenmittelanteil bestehen, der bei 25 bis 30 Prozent des Kaufpreises liegt, was die Ausfallsmöglichkeit von Kreditrückzahlungen bei einer möglichen Zinssteigerung verringert.

Eine gesunde Nachfrage nach Immobilien ist weiterhin vorhanden, in den letzten Jahren konnte die Bautätigkeit nicht mit der Nachfrage mithalten. Zuletzt sind die Baubewilligungen jedoch gestiegen, sodass ein größeres Anbot am Markt ist und die Kunden bei der Auswahl der Projekte selektiver vorgehen und die Bauträger mit hochwertigen Projekten reagieren.

Wenn der Markt sich wie in den letzten drei Jahren weiterhin moderat aber stetig entwickelt, sehe ich keine Überhitzung des Immobilienmarktes.

 

4. Wenn wir uns jetzt ein wenig mehr der strategischen Seite von Immobilien annähern: Wann glaubst du, ist es für einen Privatinvestor sinnvoll, in Immobilienprojekte zu investieren?

Wenn man sich als Anleger dazu entscheidet in Immobilien zu investieren, sollte man sich zuerst überlegen, in welchem Bereich man sein Geld veranlagen will. Im Immobilienbereich gibt es hierzu folgende Möglichkeiten:

  • Beteiligung an einem Bauprojekt, auch als Bauherrenmodell bekannt. Hier beteiligt sich der Investor an einer Projektgesellschaft, welche eine Immobilie errichtet, und profitiert hier in erster Linie von den steuerlichen Vorteilen, da die anfallenden Kosten den Investoren zugewiesen werden. Üblicherweise werden die ersten positiven Rückläufe aus den Vermietungen nach 20 Jahren erzielt.

 

  • Bei einer Anlagewohnung erwirbt der Käufer eine Wohnung zu Vermietungszwecken, bei welcher er dann grundbücherlicher Eigentümer ist und über die er frei verfügen kann. Hier hat man ab dem ersten Monat der Vermietung Einnahmen. Es gibt Bauträger, welche eine Erstvermietungsgarantie anbieten oder die Wohnungen in einen Mietenpool geben. Hier hat der Vermieter dann zwar im Schnitt einen geringeren Ertrag, im Falle eines Leerstandes aber dann trotzdem Einkünfte.

 

  • Direktbeteiligung an einer Immobilie: Diese Variante wird von einigen Bauträgern als ein Investmentmodell mit einer geringeren Laufzeit von drei bis zehn Jahren angeboten. Der Kunde erwirbt ideelle Anteile an einer Immobilie und wird Gesellschafter an der Projektgesellschaft. Nach der festgelegten Laufzeit erhalten die Investoren einen vorher festgelegten Gewinn, welcher üblicherweise aus den laufenden Mieteinnahmen oder dem Verkauf der Immobilie erwirtschaftet wird.

 

  • In den letzten drei Jahren ist ebenfalls das Thema Crowd Investment verstärkt aufgekommen. Hier hat der Investor die Möglichkeit, sich über ein nachrangiges Darlehen an einem Immobilienprojekt zu beteiligen, stellt dem Bauträger Eigenmittel zur Verfügung und bekommt hierfür eine jährliche Verzinsung, die im Schnitt zwischen fünf und sieben Prozent liegt. Die Laufzeit beträgt üblicherweise zwei bis drei Jahre.

 

5. Es gibt immer wieder Privatpersonen, die eigentlich wenig Erfahrung mit Immobilien haben, die sich aber gerne eine Vorsorgewohnung zulegen möchten. Oft wollen diese Personen jedoch in kein Immobilienprojekt einsteigen, sondern sich selber eine Wohnung heraussuchen. Was ist deine Meinung dazu?

Zumal wenn man noch nicht so viel Erfahrung hat und sich das erste Mal mit dem Erwerb einer Immobilie als Investment beschäftigt, ist es ratsam, sich an einen Fachmann zu wenden, der zum einen den Immobilienmarkt kennt und weiß, auf welche Punkte man bei einem Immobilienkauf achten sollte. Dies umfasst die Prüfung der Verkaufsunterlagen, worauf man bei einer Besichtigung achten soll, welche Nebenkosten beim Immobilienkauf anfallen, welche Unterlagen der Verkäufer zur Verfügung stellen muss und welche Dokumente für eine Vertragsabwicklung notwendig sind.

Persönlich sehe ich das so, wie wenn ich mein Auto reparieren lassen muss, mir neue Laufschuhe kaufen will oder ein neues Badezimmer will: Hier gehe ich dann auch zum Mechaniker, ins Sportfachgeschäft oder ziehe einen Installateur zu Rate, um den bestmöglichen Service und maximale Unterstützung zu bekommen.

 

6. Auf welche Risiken können unerfahrene Immobilieninvestoren stoßen, mit denen sie nicht gerechnet haben?

Wenn man sich das erste Mal eine Immobilie kauft oder in Immobilien investieren will, sollte man sich zuerst den Anbieter genau anschauen. Hier macht es Sinn, sich wirklich intensiv mit dem Unternehmen zu beschäftigen und die Beständigkeit und Professionalität des Bauträgers zu durchleuchten.

Bei einem Neubauprojekt ist es grundsätzlich üblich, dass die Wohnungen bereits vor Baustart verkauft werden, das heißt, dass man eine Wohnung auf Grundlage der vorliegenden Unterlagen, Pläne und Angaben das Anbieters erwirbt, was ohne grundlegende Erfahrungen teilweise schwierig sein kann und wo die Hinzunahme eines Beraters sinnhaft ist.

Die Nebenkosten, welche beim Immobilienerwerb entstehen, sind ebenfalls zu berücksichtigen. Neben der Grundbucheintragungsgebühr, Grunderwerbsteuer und Vermittlungsprovision fallen noch Kosten für die Vertragsabwicklung und bei Finanzierung die Pfandrechteintragung an. Als Richtwert kann man für die Nebenkosten rund acht bis zehn Prozent auf den Kaufpreis draufrechnen.

Bei der Vermietung und Betreuung der Wohnung gibt es ebenfalls einige Aspekte, die es zu beachten gilt: Wie hoch darf die Miete sein, welche Mietverträge gibt es, was passiert, wenn ich befristet vermiete, was wenn der Mieter nicht mehr zahlt, wofür ist die Kaution da, welche Pflichten und Rechte hat der Mieter, welche der Vermieter usw.

Die meisten Bauträger bieten auch die laufende Betreuung der Wohnung an. Hier sollte man sich überlegen, ob man dann nicht gegen eine geringe monatliche Gebühr die Betreuung der Wohnung an eine professionelle Hausverwaltung abgeben will.

 

7. Aktuell sind die Finanzierungskosten sehr niedrig, weil die Kreditzinsen auf einem historischen Tiefpunkt sind. Allerdings sind die Immobilienpreise hoch. Wie glaubst du werden sich diese beiden Faktoren in Zukunft verhalten?

Die Zinsen für Finanzierungen sind bekanntlich seit zwei Jahren auf einem sehr niedrigen Niveau und machen eine Fremdfinanzierung für Investoren natürlich interessant. Wie oben erwähnt, haben sich die Immobilienpreise in letzter Zeit eingependelt bzw. gibt es im Luxussegment eine Stagnation der Preise.

Im Anlagewohnungsbereich sehe ich eine gesunde wirtschaftliche Ausgeglichenheit, weil die Entwickler zum einen über die Qualität und Lage der Projekte, aber auch über die erzielbaren Renditen in der Vermietung die Immobilien für Investoren attraktiv halten. Hier können sich die Verkaufspreise somit nur in den Verhältnissen der marktgerechten Mieten bewegen, da ansonsten die Renditen, welche die Investoren verlangen, nicht erzielbar sind.

Allgemein heißt es, dass es durch die Änderung bei der Führung der Europäischen Zentralbank in den nächsten Jahren auch wieder Bewegung bei der Zinspolitik in der Europäischen Union geben wird. Persönlich sehe ich den Österreichischen Immobilienmarkt aber als stabil an und durch die strengeren Kreditvergaberichtlinien der inländischen Banken werden etwaige Kreditausfälle, auch bei einer möglichen Zinserhöhung, gering ausfallen.

 

8. Sollen Investoren deiner Meinung nach auf ein Sinken der Immobilienpreise warten?

Wenn man die Möglichkeit hat, zum heutigen Zeitpunkt mit einem verhältnismäßig geringen finanziellen Risiko eine Anlagewohnung zu erwerben, würde ich zum direkten Kauf einer Immobilie raten. Abwarten und schauen, ob und wann es zu einem Preisnachlass bei Immobilien kommen wird, würde ich nicht machen. Die Nachfrage nach Wohnungen, auch im Mietbereich, in den Städten und im direkten Umland ist weiterhin ungebrochen und wird, so denke ich, auch in den nächsten fünf bis sieben Jahren nicht nachlassen.

 

9. Viele unserer Klienten haben das Ziel, in ihrer Erwerbsphase zwei bis zehn Vorsorgewohnungen aufzubauen. Würdest du so einem Klienten eine Streuung über mehrere Städte empfehlen oder eher den Heimmarkt, sprich den Wienern eher zu Wien raten?

Wenn man sich ein Immobilienpaket über einen bestimmten Zeitraum aufbauen will, macht es Sinn, sich auch über seinen Heimatmarkt hinaus zu bewegen und nach potentiellen guten Investitionsmöglichkeiten Ausschau zu halten. Wenn man sich über einen längeren Zeitraum mit Immobilien beschäftigt, wie es bei zwei bis zehn Immobilien sicherlich der Fall sein wird, bekommt man eine gewisse Affinität und sieht, wohin sich der Markt entwickelt.

Ein aktives Immobilieninvestment besteht also auch aus Beobachtung der Regionen und Indizien, wie sich diese entwickeln. Aktuell sehe ich persönlich noch gutes Potential in allen Hauptstädten sowie im Umland von Wien, Graz, St. Pölten, aber auch im Westen Österreichs in und um Innsbruck oder Bregenz.

 

10. Du hast durch deinen Beruf eine hohe Affinität zu Immobilien. Investierst du selber in Immobilien? Wenn ja, investierst du ausschließlich in Immobilien oder auch in andere Veranlagungsformen?

Meine Berufswahl Immobilientreuhänder ist unter anderem aus dem vorherigen privaten Interesse an Immobilien und Immobilieninvestitionsmöglichkeiten entstanden. Ich investiere laufend in Immobilien, wobei mein Hauptaugenmerk auf dem Ankauf von sanierungsbedürftigen Wohnungen bzw. Wohnungspaketen liegt.

Selbstverständlich schaue ich hier auf eine bestmögliche Ertragssituation bzw. Verwertung der Immobilie im Verkauf. Es macht mir aber auch sehr viel Freude, eine alte Wohnung wieder so herzurichten, dass wieder was Schönes daraus wird und die späteren Bewohner gerne drin wohnen.

Ebenfalls habe ich mich in letzter Zeit mit dem Thema Crowd Investment beschäftigt und auch hier bereits bei einigen Projekten investiert.

Weitere Investitionen, welche ich in meinen Veranlagungsportfolio habe, sind Gold, Aktien bzw. ETFs und eine klassische Lebensversicherung und Sparveranlagung. Hierdurch habe ich die meisten Veranlagungsklassen abgedeckt und eine gute Risikostreuung.

 

11. Abschließend würde uns noch interessieren, nach welchem Lebensmotto du lebst?

Hier habe ich zwei Lebensweisheiten, nach denen ich versuche zu leben:

„Jeder große Traum beginnt mit einem Träumer. Erinnere dich immer daran, dass du in dir die Stärke, die Geduld und die Leidenschaft trägst, um nach den Sternen zu greifen und die Welt zu verändern.“

„Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht.“

 

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DAS WICHTIGE

 

Wie du beim Veranlagen langfristig zu den Gewinnern zählst

Wie du beim Veranlagen langfristig zu den Gewinnern zählst

Wie du beim Veranlagen langfristig zu den Gewinnern zählst

Das Tagesgeschehen stellt uns als Anleger derzeit vor beträchtliche Herausforderungen. Besonders die politischen Entwicklungen verunsichern uns. Hier in Europa dominieren uns die Unsicherheiten des Brexit und die Frage, wie sich die EU weiterentwickelt. In Amerika sorgt Trump mit seinen unvorhersehbaren Aktionen und dem schwelgenden Handelskrieg zwischen den USA und China für Unruhe. Russland ist und bleibt eine Diktatur. Zusätzlich haben wir andere Machthaber, die jederzeit für Turbulenzen sorgen können, etwa in Form des atomaren Bedrohungsszenarios durch Kim Jong-un.

Vor diesem Hintergrund möchte ich dir heute 5 Richtlinien mitgeben:

1. Kurzfristig reagieren die Psychopathen, langfristig die Strategen

Als Anleger muss dir die Relevanz deines Veranlagungshorizonts und dessen Wirkung bewusst sein. Je kürzer der Zeithorizont, desto stärker machst du dich als Anleger von politischen Ereignissen abhängig. Im Börsenjargon wird nicht umsonst von politischen Börsen gesprochen.

Umgekehrt, je länger dein Veranlagungshorizont, desto besser reagieren ökonomische Prinzipien wie Unternehmensgewinne. Die zentrale Frage ist: Was ist kurzfristig und was ist langfristig? Hier sind sich Ökonomen nicht ganz einig. Ich halte aber die Annahme, ab 20 Jahren von einer langfristigen Anlage zu sprechen, für sehr plausibel. Dazu habe ich dir folgend ein sehr wichtiges Chart herausgesucht:

grafik1

 

Die dunkelblaue Linie stellt die Wertentwicklung des S&P 500 dar, dem Index, der die Aktien von 500 der größten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen umfasst. Die rote Linie zeigt die Unternehmensgewinne. Seit 1945 orientieren sich die Börsenkurse langfristig immer an den realen Unternehmensgewinnen.

Conclusio: Wähle einen entsprechend langen Veranlagungshorizont und die politischen Ereignisse können dir KOMPLETT egal sein. Cool, damit lässt es sich viel besser und ruhiger schlafen.

 

2. Achtung: linearer oder logarithmischer Chart

Immer wieder zeigen mir Klienten sehr eindrucksvolle Grafiken, etwa die folgende:

S&P 500 in linearer Darstellung:

grafik2

 

Zum Vergleich: S&P 500 in logarithmischer Darstellung:

grafik3

 

Genau der gleiche Index über den gleichen Zeitraum von 1900 bis 2018. Der extreme Unterschied liegt an der y-Achse: Die lineare Darstellung weist bei der vertikalen Kursskala gleiche Abstände zwischen den Einteilungen auf und die Einteilung erfolgt in Punkten. Der Abstand zwischen den Werten zehn und zwanzig ist genauso groß wie zwischen 90 und 100.

Der entscheidende Nachteil: Wir übersehen, dass die erste Kursbewegung eine Steigung von hundert Prozent ist, während die zweite nur eine Veränderung von elf Prozent bedeutet. Das führt schnell zu Fehleinschätzungen. Eine gute, detailliertere Erklärung findest du hier.

 

Aus der linearen Darstellung mit einem Plus von 15.000 Prozent liegt folgender Schluss nahe: „Ist das jetzt nicht zu hoch bewertet? Sollte ich nicht lieber warten, denn das erscheint an den Börsen aktuell massiv überteuert zu sein!“, während der Betrachter der logarithmischen Darstellung nicht zu diesem Schluss kommt, weil er die Entwicklung als völlig normal erkennt. Wer in Aktien mit einem langen Horizont investieren will, kann eigentlich immer investieren!

Tipp: Wer das Risiko eines falschen Zeitpunkts vermeiden will, sprich am Höchststand und damit sehr teuer zu kaufen, weil er kurzfristiger plant, der sollte unbedingt monatlich investieren. Dann kommt der Cost-Average-Faktor zum Tragen.

Wenn ich monatlich immer die gleiche Summe am Aktienmarkt einkaufe, dann kaufe ich automatisch zu einem Durchschnittspreis und reduziere damit das Risiko, am höchsten Punkt zu kaufen. Ich mache seit über zwölf Jahren mit diesem Weg persönlich als auch bei Klienten sehr positive Erfahrungen.

 

3. Einfach nur den MSCI World kaufen?

Der MSCI World ist ein Aktienindex, der aus über 1.600 Unternehmen aus 23 Industrieländern besteht. Entscheidend ist dabei, die Gewichtung der Länder zu verstehen. Die Gewichtung entsteht anhand der Marktkapitalisierung. Aufgrund der Dominanz der US-Börsen befindet sich aktuell der US-Anteil bei über 60 Prozent. Siehe dazu auch die Grafik:

msci-world

Quelle: msci.com, Stand Dezember 2018

 

Das schaut schon grafisch unausgewogen aus, aber entspricht es auch wirklich der Realität? Du kannst dich erinnern, Börsenkurse folgen langfristig immer den Unternehmensgewinnen. Machen die amerikanischen Unternehmen weltweit 60% aller Gewinne? Eine mögliche Antwort darauf kann das Bruttoinlandsprodukt der einzelnen Länder liefern.

Ich habe dir die zehn größten Bruttoinlandsprodukte herausgesucht. Die Summe aller Bruttoinlandsprodukte weltweit ergab laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) 2017 rund 80.000 Milliarden US-Dollars. Zwar ist Amerika hier führend mit 19.400 Milliarden, aber weit weg von den über 60% aller Gewinne. Conclusio: Hände weg vom MSCI World!

bruttoinlandsprodukt

Quelle: wikipedia

 

4. Doch besser, in Gold und andere Rohstoffe zu investieren?

Hier war es für mich sehr überraschend, als ich folgende Chart zu sehen bekam:

rohstoffpreise

 

Du siehst hier, dass Rohstoffe langfristig keine Erträge bringen. Einzig sinnvoll ist Gold als taktisch einzusetzende Absicherung. Es stimmt nämlich, dass Gold immer in Börsenkrisen steigt, dann aber wieder abfällt.

Wenn man also der landläufigen Meinung folgt und immer einen gewissen Teil seines Vermögens in Gold hält, dann wird man bestraft und macht Verluste. Es gibt ein, zwei sehr gute Vermögensverwalter, die Gold sehr gut dazu mischen. Diese setzen wir für unsere Klienten ein.

Fazit: keine Rohstoffe langfristig halten.

 

5. Hidden Champion – Small Caps

Wer langfristig zu den Gewinnern an den Börsen gehören will, der muss folgendes berücksichtigen:

  • Aktien weltweit gestreut zu halten, ist sehr sinnvoll – aber Achtung: nicht nur ETFs kaufen, wie beim MSCI World gezeigt, besonders Asien stärker gewichten
  • Immobilien als defensive Strategie sind gut
  • Small Caps gehören unbedingt dazu – siehe letzte Grafik
  • Monatliches Investieren über Cost Average einsetzen
  • Ein Tipp noch zu ETFs: Je weniger transparent der Markt ist, desto weniger darfst du ETFs einsetzen. Je transparenter, desto eher. Der US-Markt ist der transparenteste Markt, also ETF-tauglich, Asien und Small Caps aber nicht!

letzte-grafik

 

Photo by rawpixel on Unsplash

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Die 5 größten Anlagefehler – aktuell!

Die 5 größten Anlagefehler – aktuell!

Die 5 größten Anlagefehler - aktuell!

Es ist wieder einmal Zeit für einen Blick auf die aktuelle Marktlage. Besuche bedeutender Investmentsymposien haben meinen Blick für die derzeit größten Anlagefehler nochmals geschärft. Ich will diese hier in 5 Punkten für dich zusammenfassen!

1. Anleihen zu halten!

Wir sind seit circa Mitte 2014 in Europa in der Nullzins-Politik gefangen. Das hat im ersten Schritt direkt alle Sparbuchsparer getroffen. Der Realzins, das ist der Zins nach Abzug der Inflation, ist negativ geworden. Wer in dieser Sparform zu viel Geld liegen hat, der vernichtet sein Erspartes. Klare Empfehlung: Hier nur noch die Notreserve anlegen (man spricht hier in der Regel bei Angestellten von 2–3 Monatsnettogehältern und bei Selbstständigen von 3–6 Monatsnettoeinnahmen)!

Etwas zeitverzögert hat es auch die Anleihen erwischt. Nach Abzug von Kosten und Inflation sind mit wenigen Ausnahmen alle namhaften internationalen Staatsanleihen im Minus (siehe dazu auch die erste Grafik). Als kluger Investor bedeutet das für dich: Anleihen raus aus deinem Depot! Tipp: Auch genau bei Mischfonds hinsehen und vor allem bei Pensionsvorsorgen. Im Fall einer fondsgebundenen Variante kannst du leicht das Investment ändern.

realzinsen

2. Weniger als 60 % Aktien zu halten!

Die konsequente Antwort auf „Anleihen raus!“ ist die Erhöhung der Aktienquote. Viele Experten und auch unsere internen FiNUM-Berechnungen kommen zu dem Schluss, dass ein Anleger aktuell mindestens 60% Aktienquote benötigt, um nach Abzug von Kosten, Steuer und Inflation positiv sein zu können. Wer also nachhaltigen Ertrag erwirtschaften will, muss bereit sein, 60–100 % Aktienquote einzusetzen. Wer darunter liegt, wird keinen realen Ertrag erwirtschaften und somit wieder sein Geld verlieren, so wie im Fall von Anleihen-Investments.

ertragserwartung

Wie in der zweiten Grafik gut erkennbar, liegen die Ertragserwartungen bei Aktien zwischen 5 und 11,6 % – also deutlich über den negativen Erwartungen bei Anleihen.

 

3. Auf Asien zu verzichten!

Ein Blick auf Grafik Nr. 2 macht zudem deutlich zwei Gruppen unterscheidbar. Einmal den niedrigeren Ertragswert bei entwickelten Regionen (DM, steht für Developed Markets), andererseits höhere Ertragswerte bei den Schwellenländern, sprich den Emerging Markets. Fachkreise vertreten klar, dass aktuell mindestens 20–30 % in Asien investiert sein sollen.

Unser interner Fachökonom führt dazu im Wesentlichen zwei Gründe an: Erstens wird das künftige Wirtschaftszentrum in Asien liegen. Wobei im MSCI World Asien mit nicht einmal 5 % repräsentiert ist – also auch Hände weg von reinen MSCI World Investments! Zweitens sind durch den momentanen Handelskrieg die Kurse sehr günstig. China hat zum Beispiel seit seinem Jännerhoch 30 % eingebüßt.

4. Den Zeithorizont kürzer als zehn Jahre zu halten!

Jetzt kannst du natürlich sagen: Aktien und Ertragswerte, alles schön und gut, aber Aktien sind auch deutlich riskanter, da viel volatiler. Stimmt, das gilt es auf jeden Fall zu berücksichtigen. Sehr deutlich macht dazu Grafik Nr. 3: Schwankungen bei Aktien von 10­–20 % sind normal. Es gibt jedoch zwei wirksame Ansätze, um damit zurecht zu kommen. Einerseits muss der Zeithorizont für deine Veranlagung verlängert werden, zumindest auf 8–10 Jahre.

Andererseits ist das monatliche Investieren sehr empfehlenswert. Warum? Ich vermeide zum falschen Zeitpunkt einzusteigen! Würde ich einmalig am Höchstpunkt 100.000 Euro investieren und dann korrigieren die Märkte um 20 %, dann habe ich einen aktuellen Verlust von 20.000 Euro. Wenn ich hingegen monatlich einkaufe, dann habe ich vielleicht ein paar teure Einkäufe getätigt, die aber durch die sehr günstigen Einkäufe nach dem Einbruch ausgeglichen werden.

ertrags-risikoerwartungen

5. KESt auszublenden!

Seit 1.1.2016 ist die Kapitalertragssteuer in Österreich auf 27,5% angehoben worden. Jeder Ertrag bei Wertpapieren muss mit der KESt versteuert werden. Das sind im Wesentlichen bei Aktienveranlagungen: Dividendenausschüttungen, Substanzgewinne (unterjährige Verkäufe von Fonds und deren Kursgewinne müssen auch versteuert werden) sowie Veräußerungsgewinne am Ende. Siehe hier die vierte Grafik aus einem internen Rechentool von FiNUM.

Annahme: Jemand spart monatlich 200 Euro über 25 Jahre und lässt es dann noch fünf Jahre liegen:

Kest

Nach 25 Jahren kommen am Depot mit voller KESt-Last 85.200 Euro heraus. In Österreich sind fonds- bzw. indexgebundene Lebensversicherungen KESt-befreit, dafür bezahlt man zu Beginn eine Versicherungssteuer von 4%. Bei der fondsgebundenen Variante kommen 91.300 Euro heraus – also rund 6.000 Euro weniger Steuern, da beide Varianten mit einer Wertentwicklung von 4,5% berechnet sind.

Wie negativ sich die KESt aber wirklich auswirkt, siehst du nochmal fünf Jahre später. Dann ist der steuerliche Vorteil der Fondsgebundenen schon bei 13.400 Euro. Faustregel: Veranlagungen größer gleich 15 Jahre gehören eher in die fondsgebundene Variante!

 

Zugabe:

Im Rahmen der dritten Pensionssäule, der betrieblichen Vorsorge, gibt es ebenfalls extrem gute Möglichkeiten, die es zu nützen gilt. Siehe dazu meinen letzten Beitrag.

P.S: Vielen Dank an die Security KAG und FiNUM für die Zurverfügungstellung des Datenmaterials!

 

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Wer kann von der „betrieblichen Altersvorsorge“ profitieren?

Wer kann von der „betrieblichen Altersvorsorge“ profitieren?

Wer kann von der "betrieblichen Altersvorsorge" profitieren?

Dieser Frage durfte Sandra Drexel im Interview mit Herrn Dr. Wolfgang Ellmaier auf den Grund gehen. Er ist Unternehmensberater sowie Autor zahlreicher Fachpublikationen und gilt als ausgezeichneter Experte im Bereich der „Betrieblichen Altersvorsorge“. Er stand uns für ein Interview am 8. August 2018 zur Verfügung.

 

ellmaierMitte Juli durfte ich einen Vortrag von Ihnen erleben, in dem Sie sagten, dass jeder Österreicher von der „Betrieblichen Altersvorsorge“ profitieren kann und sollte. Was meinten Sie damit genau?

Grundsätzlich gilt in Österreich das „Drei-Säulen-Modell“. Dieses umfasst einerseits die staatliche Pension als erste Säule, die betriebliche Altersvorsorge als zweite Säule und abschließend die Privatvorsorge als dritte Säule. Meines Erachtens sind alle drei Säulen, hierbei insbesondere die guten Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge, ausnahmslos von jedem zu nutzen. Im Rahmen meiner Beratungstätigkeit sowie Vermögensplanung wird immer wieder erkennbar, dass sich unsere Kunden im Laufe der Jahre einen gewissen Lebensstandard aufgebaut haben, den sie auch im Pensionsalter aufrechterhalten wollen. Unsere Zielgruppe ist stark mit dem Faktum der drohenden „Pensionslücke“ konfrontiert, die sich bekanntlich aus der niedrigen Geburtenrate sowie den äußerst langen Ausbildungszeiten ableiten lässt. Es muss daher unser Ziel sein, eine nachhaltige Lösung zu finden.

 

Das Thema „Betriebliche Altersvorsorge“ wird mit vielen Begrifflichkeiten, unter anderem mit „Pensionskasse“ oder „Pensionszusage“ verbunden. Können Sie uns einen kurzen Überblick verschaffen?

Die „Betriebliche Altersvorsorge“ unterteilt sich in folgende Vorsorgeoptionen:

  1. Zukunftssicherung (300-Euro-Modell):

Im Rahmen der Zukunftssicherung schließt ein Arbeitgeber für alle oder eine Gruppe von Mitarbeitern ein steuerbegünstigtes Vorsorgemodell ab. Dieses kann als freiwillige Sozialleistung oder auf Basis einer Gehaltsumwandlung erfolgen. Die Zukunftssicherung wird mit einem Betrag in Höhe von € 300,- begrenzt und jährlich brutto für netto auf ein Versicherungs- oder Vorsorgekonto (Bsp.: Lebensversicherungskonto) veranlagt. Diese Beitragszahlung gilt für den Arbeitgeber als Betriebsaufwand. Folglich entstehen weder Lohnnebenkosten für den Arbeitgeber noch Lohnsteuer und Sozialabgaben für die Mitarbeiter.

  1. Vorsorge für alte Abfertigungen:

Abfertigungsansprüche für Dienstverhältnisse vor dem 01.01.2003 unterliegen der „Abfertigung Alt“. Diese Verpflichtungen bleiben am Unternehmen bestehen und könnten für Liquiditätsprobleme sorgen. Mit Zahlung der Beiträge in eine Vorsorgekasse wären alle Abfertigungsverpflichtungen eines Unternehmens erfüllt.

  1. Pensionskassa/Betriebliche Kollektivversicherung:

Bei dieser Pensionslösung kann über den Betrag von € 300,- hinaus pro Jahr und Mitarbeiter (maximal bis zu 10 % der Bruttolohn- und Gehaltssumme) steuerbegünstigt brutto für netto investiert werden. Die „Pensionskasse“ bietet eine chancenorientierte Veranlagung am Kapitalmarkt. Die „Betriebliche Kollektivversicherung“ hingegen gewährt eine Garantieverzinsung des veranlagten Kapitals sowie eine garantierte Rente.

  1. Pensionszusage:

Diese Vorsorgeoption eignet sich für ausgewählte Personen im Unternehmen und wird daher meist Führungskräften, leitenden Angestellten und sogenannten „High Potentials“ angeboten. Hierfür wird die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft (GmbH, AG) benötigt, da eine Rückstellungsfähigkeit gewährleistet sein muss. Diese gilt wiederum als Betriebsausgabe.

 

Worin sehen Sie die Vorteile der „Betrieblichen Altersvorsorge“?

Sie dient vor allem der Zukunftssicherung, aber auch der Mitarbeitermotivation zu höheren Leistungen sowie der Bindung wertvoller, hochqualifizierter Mitarbeiter ans Unternehmen. Weiters ermöglicht das steuerbegünstigte Brutto-für-Netto-Ansparen im Vergleich zur Privatvorsorge einen deutlich höheren Veranlagungsbetrag. Es wird daher ein strukturiertes, regelmäßiges und sukzessives Ansparen aus dem Unternehmen heraus ermöglicht, das dessen Liquidität nicht tangiert.

 

Worin sehen Sie etwaige Fallstricke der „Betrieblichen Altersvorsorge“?

Sollten das Konzept nicht individuell genug gestaltet und das beteiligte Unternehmen sowie dessen Mitarbeiter nicht genügend in den Prozess eingebunden werden, sodass beispielsweise die umgesetzte Lösung nicht mit der Liquiditätssituation im Unternehmen übereinstimmt oder die Pensionslücke einer konkreten Person nicht ausreichend mit einer betrieblichen Lösung gedeckt wurde, so kann dies durchaus Fallstricke bilden. Daher ist es unerlässlich, einen fachkompetenten Berater hinzuzuziehen, der die vermeintlich komplexe Thematik simplifiziert.

 

Sie gelten in Österreich als ausgewiesener Experte im Bereich der „Betrieblichen Altersvorsorge“. Dennoch treten Steuerberater dieser eher skeptisch gegenüber. Woran könnte dies Ihrer Meinung nach liegen?

Die „Betriebliche Altersvorsorge“ gilt als Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaft, Steuerwesen sowie Finanz- und Versicherungswirtschaft. Es kann durchaus sein, dass sich Steuerberater vor der vermeintlichen Komplexität sowie einem etwaigen Mehraufwand in der Bilanzierung scheuen. Daher ist es wiederum essentiell, einen geeigneten Berater zur Seite zu haben.

 

Wie viel Geld schenkt ein Österreicher ungefähr her, wenn er als Angestellter keine „Betriebliche Altersvorsorge“ hat?

Im Vergleich zur Privatvorsorge sind es in etwa € 2.000,- pro Jahr.

 

Wie schätzen Sie die Rechtssicherheit der „Betrieblichen Altersvorsorge“ in Österreich ein? Was wäre, wenn die steuerlichen Vorteile aufgrund einer Gesetzesänderung entfielen?

Die Rechtssicherheit schätze ich in diesem Bereich sehr hoch ein. Aus dem Gesetzestext geht sehr klar hervor, dass es der Wille des Gesetzgebers ist, in diesem Bereich zu handeln.

 

Sie führen selbst auch ein Unternehmen. Welche „Betriebliche Altersvorsorge“ haben Sie gewählt und warum?

Mein Unternehmen ist in der Rechtsform einer GmbH gegründet. Als beteiligter Gesellschafter und Geschäftsführer habe ich für mich selbst das Konzept der Pensionszusage mit direkter Leistungszusage umgesetzt. Zusätzlich konnte ich im Rahmen der Pensionszusage auch meine beiden Kinder in Form einer Waisenpension absichern.

 

Wie sorgen Sie sonst noch vor?

Abgesehen von der Pensionszusage nutze ich sehr wohl auch die Möglichkeiten am Kapitalmarkt und veranlage in fondsgebundenen Lebensversicherungen. Hierbei achte ich darauf, dass ich sehr flexibel bin und eine breitgefächerte Fondspalette, wie beispielsweise Indexfonds, zur Verfügung habe.

 

Unsere Blogleser interessieren sich sehr für Themen wie „finanzielle Freiheit & Wohlstand aufbauen“. Wie wird man Ihrer Meinung nach reich?

Im ersten Schritt ist es wichtig zu definieren, was Reichtum für jeden individuell bedeutet, gefolgt von einer diesbezüglichen Zielsetzung und Vermögensplanung. Es ist außerdem wesentlich, keine Angst vor Entwicklungen zu haben, sodass Möglichkeiten nicht ungenützt verstreichen. Und zu guter Letzt gilt es, den Beruf zu finden, der einen begeistert und einem Spaß macht.

 

Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Mein Erfolgsgeheimnis liegt in einer täglichen, ca. 15-minütigen Visualisierungsübung. Hierbei richte ich meine Gedanken auf eine eigens erstellte Mindmap, bestehend aus meinen persönlich wichtigsten Lebensbereichen, die ich Schritt für Schritt visualisiere und mit Notizen vermerke.

 

Abschließend noch die Frage, welchem Lebensmotto Sie folgen?

Mein Lebensmotto verdeutlicht sich in einem Lied, das ich zur Taufe meines mittlerweile einjährigen Sohnes eigens komponiert habe: „Höre nicht auf zu suchen nach der Quelle deines Meers, darauf zu segeln, die Anker heben, es verstehen tief in dir. Du bist der Herrscher über dein Leben. Jubelchöre. Hab keine Angst, hab Spaß am Leben, schließ die Augen, es ist geschafft.“

 

Photo by Huy Phan on Unsplash

Viele Menschen überschätzen...

was sie heute erreichen können und unterschätzen was sie in 10 Jahren erreichen können.

- Anthony Robbins 

 

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DAS WICHTIGE

 

Wer verwaltet schon mehr als 1 Milliarde Euro?

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Wer mehr als 16 Milliarden Euro verwaltet, sollte uns etwas zu sagen haben.

In meinem täglichen Beraterleben habe ich es immer wieder mit sehr interessanten Persönlichkeiten aus der Finanz- und Veranlagungswelt zu tun. Im Mai 2018 hat es sich ergeben, dass ich ein Interview mit Michael Heidinger von Aberdeen Standard Investments führen durfte. Herr Heidinger verwaltet mit seinem Team gemeinsam rund 17 Milliarden Euro. Ich möchte dir in diesem Blogbeitrag einen kleinen Auszug davon zur Verfügung stellen.

Frage 1: Herr Heidinger, vielen Dank, dass Sie sich für unser Interview zur Verfügung stellen. Gleich meine erste Frage: Für wie wahrscheinlich halten Sie einen Crash in den nächsten Jahren?

„Aktuell ist der Ballon schon sehr voll. Die Börsen sind mehr oder weniger seit zehn Jahren im Steigen begriffen. Wir beobachten aktuell, dass die Zentralbanken wieder sehr aktiv sind und gehen davon aus, dass die lockere Zentralbankenpolitik noch drei bis fünf Jahre andauern wird. Das spricht eher für kein Crashszenario. Hingegen gefällt uns aktuell die hohe Verschuldung in den USA nicht.“

Frage 2: Was glauben Sie werden in den nächsten zehn Jahren die wesentlichen Trends bzw. Treiber an den Kapitalmärkten sein?

„Hier sehe ich primär drei wesentliche Treiber: Erstens ist der Aufstieg der Schwellenländer, allen voran Chinas, unumgänglich. Es werden sich die wirtschaftlichen Machtverhältnisse ändern. Deswegen muss in die Regionen investiert sein. Sinnvoll sind wahrscheinlich 20 bis 30 Prozent.

Zweitens Digitalisierung, Robotik und Technik. Es werden auch in näherer Zukunft Unternehmen wie Apple und Co. sehr gut performen. Vor allem mit der Künstlichen-Intelligenz-Welle, die noch kommen wird. Hier sollten in der Veranlagung auch solche Positionen entsprechend aufgebaut werden.

Drittens sehen wir leider die Entwicklung des Populismus und das Aufkommen von Extremflügelparteien kritisch. Besonders in Europa und Amerika sehen wir Herausforderungen auf uns zukommen.“

Frage 3: In was investieren Sie persönlich?

„Für meine Veranlagungen denke und handle ich sehr langfristig, gerne 30 Jahre plus. Hier vertraue ich unserer eigenen Veranlagungsserie MyFolio Chance Plus, die sehr offensiv ausgerichtet ist. Zusätzlich gefallen mir drei Märkte sehr gut: China, Indien und Irland.“

Frage 4: Herr Heidinger, viele erfolgreiche Autoren wie Robert Kiyosaki und Anthony Robbins empfehlen, den richtigen Finanzberater zu finden. Woran erkennt man Ihrer Meinung nach den richtigen Berater?

„Auch hier empfehle ich, auf drei Bereiche zu achten: erstens Verkäufer vs. Berater. Ein Verkäufer ist in der Regel eine Person, die ausschließlich ein Produkt, eine Gesellschaft verkauft. Ein Berater ist jemand, der mehrere Lösungen hat bzw. einsetzen kann. Verschiedene Produkte bzw. Investmentmöglichkeiten.

Zweitens, ob sich der Berater für mich Zeit nimmt, um meine Situation zu verstehen, meine Bedürfnisse zu klären und eine gemeinsame Linie mit mir entwirft.

Und drittens: Kann der Berater ein Gesamtkonzept entwickeln oder verharrt er nur bei Einzellösungen? Wenn Sie diese Punkte positiv beantworten können, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie einen guten Berater vor sich haben.“

Frage 5: Viele Menschen kommen aus einem Elternhaus mit einer negativen Prägung bzw. Einstellung zu Geld. Bei uns in der Familie war zum Beispiel oft zu hören: „Das können wir uns nicht leisten“ oder „Geld regiert die Welt“. Was können Sie diesen Menschen mitgeben?

„Wenn Sie von Ihrer Familie eine schlechte Einstellung zu Geld mitbekommen haben und Ihnen diese bewusst ist, dann brauchen Sie Vehikel, die Sie von dem Angst-Gier-Modus der Kapitalmärkte entkoppeln. Ein sehr guter Ansatz dafür ist meiner Meinung nach die Dividendenstrategie. Der Fokus liegt dann nicht mehr auf dem Kurs, sondern auf den Dividendenströmen, die weniger von der Börsenstimmung geleitet sind.“

Frage 6: Was sind Ihrer Meinung nach die wesentlichen Gründe, warum ein Privatinvestor die Verwaltung seines Vermögens in professionelle Hände legen sollte?

„Ein wesentlicher Grund liegt sicherlich in der Diversifikation. Um ein Wertpapierdepot weltweit gut und sinnvoll aufzubauen, ist schon ein gewisses Know-how notwendig. Es gibt die einen Kunden, die sich ungern mit der Thematik auseinandersetzen. Zum anderen auch die Personengruppe, die beruflich oder auch familiär sehr stark engagiert ist – Menschen, die einfach wenig Zeit für die Verwaltung ihres Geldes aufbringen können oder wollen.“

Frage 7: Herr Heidinger, welchen Veranlagungsformen vertrauen Sie am meisten?

„Sicherlich ganz vorne ist der Bereich Aktien global. Anleihen zur Stabilisation und dann noch der Bereich Infrastruktur wie Solar und Wind, hier aber in Beteiligungsform. Last but not least der Markt UK.“

Frage 8: Finanzielle Freiheit ist so definiert, dass die Lebenskosten durch die Kapitalerträge gedeckt sind. Welche drei Tipps können Sie Menschen mitgeben, die finanzielle Freiheit anstreben?

„Der erste und meiner Meinung nach wichtigste Tipp ist: Monitore deine Ausgabenseite. Stelle dir bei jeder Ausgabe die Frage – ist das Luxus oder wirklich notwendig? Mein zweiter Tipp ist, suche dir den richtigen Partner. Mein Haus baue ich auch nicht selber, sondern lasse es mir bauen. Mein letzter Tipp ist – Ruhe bewahren, dran bleiben und seinem ursprünglichen Plan langfristig treu bleiben.“

Frage 9: Herr Heidinger, Sie verwalten mit Ihrem Team rund 17 Milliarden Euro, welche Investitionsregeln können Sie uns empfehlen?

„Als erstes entwickeln Sie Ihre finanziellen Ziele und ein Zielbewusstsein. Andernfalls können Sie langfristig nicht am Markt bestehen! Nur so können Sie weitermachen und einfach dranbleiben, auch wenn die Märkte scheinbar verrückt spielen. Nur so können Sie einen kühlen Kopf bewahren.

Zweite Regel: Lassen Sie sich Zeit. Das bedeutet nicht, dass Sie erst in zwei bis drei Jahren zu investieren beginnen sollen. Es bedeutet, dass ein gewisses Vermögen aufzubauen einfach seine Zeit braucht. Mal haben Sie ein durchschnittliches Jahr, mal ein sehr schlechtes, mal ein sehr gutes. Das gehört dazu und darf Sie nicht aus der Ruhe bringen. Ich erlebe immer wieder Menschen, die sich zu sehr unter zeitlichen Druck setzen. Gefühlt müssen sie schon morgen Millionär sein. Das ist zum Scheitern verurteilt!

Dritte Regel, die wir vor allem bei Aberdeen Standard Investments leben, ist Transparenz. Die Frage, die jedes Teammitglied verstehen muss: Wie wird was warum gemacht?“

Frage 10: Wir erleben aktuell speziell in den Fachmedien eine große Diskussion rund um aktiv bzw. passiv gemanagte Veranlagungen. Wie ist Ihre Haltung dazu?

„Für richtig halte ich es, dass in sehr transparenten Märkten wie den USA passive Investments, sogenannte ETFs, kostengünstig eingesetzt werden. Aber – und das wird in der aktuellen Diskussion komplett ausgeblendet – ob ich aktiv oder passiv investiere, bringt nur 10 Prozent der Performance. 90 Prozent kommen von der richtigen Asset-Allocation – sprich, von der richtigen Zusammensetzung aus Märkten, Regionen, Branchen, Anlagegruppen etc. Also wird dieser Diskussion viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt.“

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