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Das Neueste aus Amerika

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Meine Frau und ich waren im Februar 2020 auf dem Fastlane Millionaire Summit in Arizona. Diese Unternehmerkonferenz war von dem Bestseller-Autor MJ Demarko „The Fastlane Millionaire“ organisiert. Welche Eindrücke und neue Erkenntnisse wir sammeln konnten, möchte ich mit dir teilen.

 

Stop Chasing Money

 

Gleich zu Beginn stellte ein Fast Milliardär fest, dass wir Geld nicht hinterherjagen sollen. Sonst muss man jeden Cent nacheinander verdienen und wird nicht reich. Vielmehr war sein Tipp herauszufinden, welche Probleme man für Konsumenten lösen könnte. Suche dir große Probleme und großes Vermögen wird folgen.

Löst du nur kleine Probleme, die noch dazu viele lösen können, dann wirst du auch wenig Vermögen aufbauen. Wenn du beispielsweise auf Amazon nur ein Wiederverkäufer bist, hast du nur eine geringe Gewinnmarge im Vergleich zu einem Private Label (eigenes Produkt und eigene Marke) oder wenn du ein eigenes Patent auf dein Produkt hast.

 

Dive into ponds, where you are paid for your efforts

 

Wenn du bei einem Wettbewerb mitmachst, bei dem es darum geht in die Tiefe von 20 Metern zu tauchen, es jedoch 3 Seen zur Auswahl gibt. Die Tiefe ist bei allen dreien gleich – eben die 20 Meter, nur dass bei dem einem 20.000 Euro, beim anderen 100.000 Euro und beim dritten 1 Million Euro am Grund liegen. Das Training und Vorbereitung sind bei beiden gleich. In welchen See würdest du springen?

Und genauso sollst du bei Geschäftsideen vorgehen. Gehe nicht in Bereiche/Nischen, wo wenig bezahlt wird. Suche dir die guten Märkte. Hier ein Beispiel aus der unternehmerischen Tätigkeit mit meiner Frau. Auf Amazon gibt es Unmengen an Produkten, die alle über den gleichen Marktplatz verkauft werden – trotzdem ist die Preissensibilität und dadurch die Gewinnmarge sehr unterschiedlich.

Wir hatten beispielsweise einmal Hundeleinen ist Angebot, welche wir bald wieder aufgelöst haben, weil das ein „Groscherl-Geschäft“ war. Hingegen haben beispielsweise Sportartikel eine deutlich höhere Gewinnmarge.

 

Done beats doubt

 

Eine Aussage, die mir extrem gut gefallen hat. Wir überlegen gerne sehr lange hin und her und machen eventuell auch Pro und Contra Listen. Vielleicht haben wir uns schon fast entschieden, etwas zu tun, doch dann kommt jemand und erklärt uns, warum unser Vorhaben nicht funktionieren wird.

Ab diesem Zeitpunkt dauert es oft nicht mehr lange, dass wir unsere Ideen / unseren Traum aufgegeben. So wird das aber nichts und führt nicht zu unserem Lebensglück. In einer Studie wurden Menschen auf dem Sterbebett befragt, was sie am meisten bereuen würden. Es waren nicht die Fehler, die sie begangen hatten. Es waren die Dinge, die sie nicht gemacht hatten. Deswegen war der Tipp, besser ausprobieren, als theoretisch darüber zu entscheiden.

 

1 – 5 – 10 Plan

 

Eine Unternehmerin hat uns ihr Geheimnis verraten. Sie arbeitet schon seit Jahrzehnten sehr erfolgreich mit dem 1 – 5 – 10 Plan. Was ist das für ein Plan? Überlege zuerst was du gerne in 10 Jahren alles erreicht haben willst – beruflich, einkommensmäßig, Beziehung, Fitness, Freunde, etc.

Dann überlege dir, was du in 5 Jahren erreicht haben musst, damit du in 10 Jahren deine Ziele erreichen kannst. Überlege dir im letzten Schritt was du in einem Jahr erreicht haben musst, damit du in 5 Jahren deine Zwischenziele erreicht hast. Wenn du das konsequent machst, dann bist du nicht mehr aufzuhalten.

 

Systemise your life

 

Ein sehr erfolgreicher Unternehmer hat erklärt, dass sein wesentliches Erfolgsrezept darauf basiert, dass er in seinem Leben versucht alles zu systematisieren, damit er Zeit für die wesentlichen Dinge im Leben hat. Er sieht viel zu viele Menschen, die sich auf Nebenschauplätzen verzetteln. Das sind Bereiche, die sie nicht aus Leidenschaft machen. Oft wird viel Zeit in diese Tätigkeiten investiert, ohne dass sie viel Mehrwert bringen.

Beispiele dafür sind zum Beispiel Steuererklärungen, Finanzen, Essen, etc. Alles was wichtig, aber keine Leidenschaft ist, lagert er aus oder baut ein System auf, welches ihn minimalen Zeitaufwand kostet. Hier ein persönliches Beispiel: mir macht meine Steuererklärung keinen Spaß – Rechnungen ablegen, etc.

Dafür habe ich eine Bilanzbuchhalterin, die mir das alles abnimmt und ich habe damit wirklich viel Lebensqualität gewonnen. In meinen ersten Jahren als Selbstständiger habe ich alle Belege vorbereitet, abgelegt und mich immer geärgert, dass ich das machen muss. Damit ärgere ich mich nicht mehr herum und es geht mir viel besser.

 

 

Photo by Nik Shuliahin on Unsplash

 

Viele Menschen überschätzen...

was sie heute erreichen können und unterschätzen was sie in 10 Jahren erreichen können.

- Anthony Robbins 

 

ALEXANDER OBERENZER

 

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DAS WICHTIGE

 

Wer Millionär werden will, muss seine Earning Power steigern

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... muss seine Earning Power steigern

Wer Millionär werden will, muss seine Earning Power steigern

Wie viele von euch wissen, habe ich mit meinem Partner Wolfgang Tritsch in den vergangenen zwei Jahren das My First Million Game entwickelt. Ziel des Spiels ist es, spielerisch die Grundlagen für Vermögensbildung zu lernen. Ein wesentlicher Faktor dabei ist der Ausbau der eigenen Earning Power, sprich deiner Einkommenskraft. Bestimmt wird deine Earning Power von zwei Bereichen: deinem Humankapital und deinem Investmentkapital.

 

Entwicklung der Earning Power

 

Wenn wir über deine Einkommenskraft sprechen, dann ist vor allem die Entwicklung dieser relevant. Schaue dir dafür einmal deine vergangenen 5 Jahre an. Beginne mit dem Jahr 2019. Wie hoch war hier dein monatlicher Nettoverdienst? Notiere dir den Wert; daneben machst du das Gleiche mit den Jahren 2018, 2017, 2016 und 2015. Was fällt dir auf?

Warum sehr viele Menschen nie finanziell frei werden, liegt an der Indexsteigerung. Die meisten Angestellten bekommen jährliche Gehaltserhöhungen, jedoch liegt diese meistens nur bei 2-3 Prozent. Warum? Weil dies ein Inflationsschutz ist und somit nicht mehr Geld als Kaufkraft.

„Aber mehr bekomme ich einfach beim Chef nicht durch,“ bekomme ich häufig zu hören. Lass uns im Folgenden anschauen, welche Möglichkeiten du hast, deine Earning Power zu steigern.

 

Steigere dein Humankapital

 

Die meisten Menschen glauben ihr Humankapital über Zusatzausbildungen zu steigern. Ob das ein zusätzlicher Kurs ist, ein Zertifikat oder ein MBA; sie drücken wieder die Schulbank. Ist das gescheit? Klare Antwort: in den seltensten Fällen.

Um dein Humankapital nachhaltig steigern zu können, musst du lernen, wie der Firmeneigentümer zu denken. Ich möchte, dass du dich kurz auf den Sessel deines Chefs setzt. Du bist wie jedes Jahr mit den Mitarbeitergesprächen im ersten Quartal beschäftigt. Mitarbeiter A will eine Gehaltserhöhung, weil er in seiner Freizeit einen aufwendigen Zusatzkurs absolviert hat. Mitarbeiter B will eine Gehaltserhöhung, weil er nachweislich den Geschäftsumsatz gesteigert hat. Wem würdest du eine Gehaltserhöhung über der Inflation zusprechen?

 

Denke unternehmerisch

 

Was heißt das nun für dich? Um mehr zu verdienen, musst du dein Mindset verändern. Stelle dir täglich die zentrale Frage: wie kann ich meinen Mehrwert in der Firma erhöhen? Welche Probleme gibt es, die bei dir in der Arbeit ungelöst sind. Löse diese und suche neue, die zu unmittelbaren Effekten führen.

Unternehmen wollen/müssen Gewinne machen. Finde also Aufgaben, die du lösen kannst, die zu entweder mehr Umsatz oder zu Kosteneinsparungen. Binde deinen Vorgesetzten in deine Miniprojekte ein und mache ihm sichtbar, welchen Mehrwert du eingebracht hast. Du wirst keine Probleme mehr bei Gehaltsverhandlungen haben!

 

Steigere dein externes Humankapital

 

Beginne zusätzliche Einkommensströme zu entwickeln. Hier gibt es wieder zwei Arten von Kapital. Lass uns das eine Manpower-Kapital nennen und das andere Produkt-Kapital. Beim Manpower-Kapital erschaffst du neue Income-Ströme über deine eigene Arbeitskraft außerhalb deines Kernjobs. Gar nicht so wenige unserer Klienten haben nebenbei beispielsweise eine Lehrtätigkeit als Lektor an einer FH, sind zusätzlich Sachverständige oder geben Tennisstunden.

Mehr Einsatz bedeutet hier mehr Einkommen und du steigerst damit dein Humankapital weiter. Das ist auch sinnvoll zu machen. Aber Zeit ist ein knappes Gut, weil auch dein Tag nur 24 Stunden hat.

Aus diesem Grund ist auch das Produktkapital sehr interessant. Hier entwickelst du ein oder mehrere Produkte, die unabhängig von deinem Zeitfaktor verkauft werden können. Nimm Robert Kiyosaki, den Bestseller Autor von Poor Dad Rich Dad her. Das Buch hat er einmal geschrieben und mittlerweile schon Millionen Mal verkauft. Er kann also an einem Tag ein Stück verkaufen, genauso gut aber auch zehn, 100 oder 1000 Stück, weil dies nicht mehr an seine Arbeitskraft gekoppelt ist.

Diesen Effekt nennen Ökonomen auch den Skalierungseffekt. Oder nimm Wolfi und mich her, wir haben jetzt ein Produkt – das First Million Spiel – außerhalb unserer Kernarbeitszeit entwickelt. Überlege dir also, wo du auch ein Produkt entwickeln kannst. Übrigens macht das auch sehr viel Spaß 😊.

 

Lass dein Investmentkapital nicht brach liegen

 

Die dritte Quelle deiner Earning Power ist dein Investmentkapital. Das ist jenes Geld, welches für dich arbeiten kann und dadurch zusätzliche Einkommensströme aufbaut. Diese Erträge sind dann passive Erträge, für diese musst du nicht mehr arbeiten. Um also finanziell frei zu werden, musst du zuerst dein Humankapital ausbauen und dann konsequent dein Free Income in Investmentkapital umwandeln – am besten automatisch Monat für Monat.

Es darf dir also nicht passieren, dass du zu viel deiner Einnahmen in Ausgaben, sprich Konsum, steckst. Es darf dir auch nicht passieren, dass dein Geld Brach liegt. Was meine ich damit? Auf Girokonten, Sparkonten und Bausparern erwirtschaftest du keine Erträge. Investmentkapital ist wie im My First Million Game auch in folgende drei Bereiche zu investieren: eigene Geschäftsideen, Kapitalmarkt – hier primär in Aktien über Fonds und ETFs und last but not least in Immobilien.

 

Starte jetzt

 

Überlege dir zum Abschluss fünf Maßnahmen, die du ergreifen willst, um deine Earning Power zu erhöhen. Nochmal zusammengefasst die drei zentralen Fragen:

  • Wie kannst du dein Humankapital steigern?
  • Wie kannst du dein externes Humankapital außerhalb der Arbeit steigern?
  • Um wie viel willst du dein monatliches Investmentkapital in den nächsten Monaten durch die Maßnahmen zum Humankapital ausbauen?

Viel Freude und Erfolg beim Umsetzen!

 

Viele Menschen überschätzen...

was sie heute erreichen können und unterschätzen was sie in 10 Jahren erreichen können.

- Anthony Robbins 

 

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DAS WICHTIGE

 

Ausgabenkontrolle: der Schlüssel zur finanziellen Freiheit

Ausgabenkontrolle: der Schlüssel zur finanziellen Freiheit

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Wie viele von euch wissen, organisiere ich seit mittlerweile zwölf Jahren monatlich Cashflow Spieleabende. Seit 2018 veranstalten wir zusätzlich unser selbst entwickeltes Spiel My First Million. In beiden Spielen ist der sogenannte Lifestyle oder Schnickschnack der große Feind des Vermögensaufbaus. Rational verstehen alle Teilnehmer, dass wir für einen erfolgreichen Wohlstandsaufbau weniger ausgeben sollten. Im Alltag gestaltet sich dieses Vorhaben dann aber wesentlich schwieriger. Aber warum eigentlich?

Bedürfnisse wollen sofort gestillt werden

 

Ein erster Grund dafür ist die menschliche Psyche. Bedürfnisse wollen wir sofort befriedigt haben. Wir hassen es Bedürfnisse aufschieben zu müssen. Das hat bereits der Marshmallow-Test in den Sechzigerjahren deutlich gezeigt.

Hier wurden Kinder mit der Süßigkeit für ein paar Minuten alleine in einem Raum gelassen. Wenn sie nach Ablauf der Zeit das Marshmallow nicht gegessen hatten, bekamen sie zwei zusätzliche Marshmallows.

20 Jahre später wurden die dann schon Erwachsenen nochmal in Bezug auf ihren beruflichen Erfolg untersucht. Die Kinder, die sich damals beherrschen konnten, waren signifikant erfolgreicher. Das haben aber nur wenige Personen geschafft.

Großmeister der Verlockung

 

Marketing und Werbung haben sich in den letzten Jahren massiv über Big Data weiterentwickelt. Wir werden ständig sehr geschickt und subtil mit Lockbotschaften bespielt. Je müder wir sind, desto empfänglicher werden wir, weil unsere rationale Abwehr nicht mehr so gut funktioniert. Wer also Abends einfach vor dem Fernseher sitzt, im Internet surft oder auf Facebook unterwegs ist, wird leicht ein Opfer der Großmeister der Verführung. Hier ist auch dein bewusster Umgang wichtig. Und Achtung, jetzt kommt die größte Konsumjahreszeit erst auf uns zu: Weihnachten! Vorsicht ist allgemein beim Medienkonsum geboten. Platzierte Werbung gibt es überall. Aus diesem Grund lese ich so gerne Bücher – kein Werbeblock oder versteckte Kaufanreize.

Sinnlosigkeit des Sparens

 

Immer wieder höre ich auch Aussagen, dass Sparen ja überhaupt keinen Sinn mache. Die Zinsen sind so niedrig und die Inflation frisst ja eh alles auf. „Da ist es doch gescheiter, wenn ich alles ausgebe.“ „Und außerdem lebe ich nur einmal.“

Hierzu eine kleine Anekdote: Ich gehe seit vielen Jahren immer in der Mittagspause ins Fitnesscenter. Ein ehemaliger Bäckermeister trainiert immer wieder zur gleichen Zeit und wir plaudern manchmal. Vor Kurzem kommt er zu mir und sagt: „Alex, du wirst es mir nicht glauben, aber ich habe mich verwirklicht.“ „Ich habe eine größere Auszahlung von einer Lebensversicherung bekommen und habe mir einen Bentley gekauft.“ „Ich habe gehört, dass Menschen am Lebensende nicht ihre Fehler bereuen, sondern das, was sie nicht gemacht haben.“

Der Bentley ist jetzt schon nicht mehr das wert, was er bezahlt hat.

Wer reich werden will, muss seine Ausgaben beherrschen

 

Wenn ich am Anfang von Finanzberatungsterminen Personen frage, ob sie sich selbst als sparsam bezeichnen, dann antworten 90 Prozent mit ja. Sie sparen monatlich ein paar Hundert Euro auf ein Sparkonto. Wenn wir dann die Vermögensübersicht machen, stellt sich immer schnell heraus, ob die Person tatsächlich sparsam ist. Immer wieder sind Personen dabei, die wenig bis gar kein Kapital haben, obwohl sie monatlich sparen. Wo ist das Geld nur geblieben?

Achtung vor Konsumsparen

 

Die Antwort ist Konsumsparen. Die Person hat zwar das subjektive Gefühl sparsam zu sein, weil sie ja regelmäßig etwas auf die Seite legt. Nur wird das Geld im Laufe des Jahres wieder für Dinge wie  Reisen, eine neue Couch, eine Autoreparatur, etc. ausgegeben. Somit kann das gesparte Geld nie richtig zu arbeiten beginnen und die so wichtigen Zinses-Zins-Effekte nützen.

Geld muss in langfristiges Kapital umgewandelt werden

Ich habe 2017 eine kleine Millionärsstudie gemacht. Dabei habe ich 20 Selfmade Millionäre im Raum Wien interviewt. Es war kein einziger dabei, der nicht monatlich einen Überschuss an Geld produzierte. Seine Einnahmen waren immer, in jeder Lebenssituation höher als seine Ausgaben.

Und es war keiner dabei, der sein Geld nicht langfristig veranlagt hat. Langfristig heißt mehrere Jahrzehnte. Unter veranlagt versteht man, dass sie immer eine hohe Aktienquote hatten – meistens über Fonds, ETFs oder Vermögensverwaltungen gehalten.

Rein mathematisch betrachtet ist das auch ganz klar. Der Zinses-Zins-Effekt funktioniert nur, wenn Erträge erwirtschaftet werden. Langfristig betrachtet liegen Aktien, wenn sie sinnvoll diversifiziert sind, bei rund 5-7 Prozent Wertsteigerung pro Jahr. Zweitens gilt für den Zinses-Zins-Effekt je länger er aktiv ist, desto stärker wird er. Hierzu eine kleine Rechnung. Angenommen du veranlagst auf einmal 100.000 Euro bei einer Nettoverzinsung von 5 Prozent pro Jahr:

Nach 5 Jahren: 128.336 Euro

Nach 10 Jahren: 164.701 Euro

Nach 15 Jahren: 211.370 Euro

Nach 20 Jahren: 271.264 Euro

Nach 30 Jahren: 446.774 Euro

Nach 40 Jahren: 735.842 Euro

Nach 50 Jahren: 1.211.938 Euro.

Wie du siehst werden die Hebel immer stärker und stärker. Wer also wohlhabend werden will, muss sein Geld lange und mit einer höheren Aktienquote veranlagen. Als ersten Schritt solltest du herausfinden wo deine großen Ausgabenblöcke liegen und wie du diese reduzieren kannst.

Tipp: einer der größten Ausgabenbereiche ist das Wohnen. Löse es smart und es bleiben dir gleich mehrere Hundert Euro monatlich übrig, die du dann dauerhaft investieren kannst. Viel Spaß beim Vermögensaufbau!

 

Photo by rupixen.com on Unsplash

 

Viele Menschen überschätzen...

was sie heute erreichen können und unterschätzen was sie in 10 Jahren erreichen können.

- Anthony Robbins 

 

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DAS WICHTIGE

 

Megatrend ökologisches Investieren

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    Haushaltsversicherung – die Fallen und Tücken

    Haushaltsversicherung – die Fallen und Tücken

    Haushaltsversicherung – die Fallen und Tücken erklärt von Martin Kliment

    Haushaltsversicherung – die Fallen und Tücken

    Haushaltsversicherung – die Tücken und Fallen verrät der Produktexperte Martin Kliment.

     

    1) Lieber Martin, du bist bei FiNUM für das Produktmanagement zuständig. Was heißt das genau und was steht bei diesem Job für dich im Vordergrund?

    Produktmanagement bedeutet, sich mit den für einen entsprechenden Zielmarkt interessanten und nachgefragten Produkten zu befassen. Dies umfasst die Prüfung der produktgebenden Gesellschaften oder die Einzelproduktprüfung und geht bis in die Tiefe des jeweiligen Bedingungswerks.

    Konkret ist also meine Aufgabe, die für unseren Zielmarkt passenden Produkte zu finden, um die Nachfrage unserer Endkunden über unsere Berater bestmöglich abdecken zu können. Dabei ist der Kundenwunsch maßgeblich entscheidend. Weiters sind damit auch sämtliche Produktvertriebsvorkehrungen verbunden, um im Beratungsgespräch das entsprechende Fachwissen sowie alle relevanten Informationen sicherzustellen.

    2) Die Haushaltsversicherung wird zu den elementaren Versicherungen gezählt. Warum ist das so?

    Die Haushaltsversicherung ist eine Bündelversicherung aus mehreren auf das versicherte Inventar wirkenden elementaren Gefahren sowie einer Privathaftpflichtversicherung. So besteht in der Regel ein solches Produkt aus der Absicherung gegen die elementaren Gefahren Feuer, Sturm, Leitungswasseraustritt, Einbruchdiebstahl und Glasbruch.

    Die Aufgabe der Privathaftpflichtversicherung ist es unberechtigte Schadenersatzansprüche gegen die versicherte Person abzuwehren und kommt für Schäden auf, die eine versicherte Person in den Gefahren des täglichen Lebens verursacht. Es gibt auch die anbieterabhängige Möglichkeit, weitere Erweiterungsbausteine in eine Haushaltsversicherung einzuschließen.

    3) In meiner täglichen Praxis sehe ich immer wieder Personen, die entweder mit sehr niedriger Versicherungssumme von unter 2 Millionen Euro agieren oder gar keine Privathaftpflichtversicherung haben. Kannst du unseren Lesern erklären, wieso der Gesetzgeber Versicherungsmakler, die diese Lücke nicht aufdecken, als grob fahrlässig bezeichnet?

    Die Aufgabe des Versicherungsvermittlers ist es, die Wünsche des jeweiligen Klienten zu erfragen und Bedürfnisse festzustellen. So ist dem Kunden unter anderem die Möglichkeit der Absicherung gegen Schadenersatzforderungen Dritter aufzuzeigen. Bei der Empfehlung der Versicherungssumme sollte ein Versicherungsvermittler an den möglichen Fall eines schwerwiegenden Personenschadens denken – diese Schadenersatzverpflichtung kann in die Millionenhöhe gehen.

    4) Es hält sich, seitdem ich jetzt in der Finanz- und Versicherungsbranche bin, sehr beständig die allgemeine Meinung, dass Versicherungen eher viel kosten und im Leistungsfall nicht zahlen. Wie beurteilst du das?

    Aus meiner Sicht ist dies generell in der Idee einer Versicherung zu verorten. So zahlt die gesamte versicherte Gemeinschaft Versicherungsprämien, Leistung erhalten aber jene wenigen, welche tatsächlich Schaden erfahren. Beide Parteien sind faktisch unzufrieden, da jene ohne Schaden das subjektive Gefühl hat, keine Leistung zu erhalten, und jene, die den Schaden erfahren hat, lieber schadlos geblieben wären.

    Aus unserer Erfahrung, explizit bei existenzbedrohenden biometrischen Risken, sind Kunden endlos dankbar für die Leistung aus deren Versicherungen. Der Betroffenenkreis ist (Klopf auf Holz) jedoch „glücklicherweise“ sehr gering.

    5) Gerade bei der Haushaltsversicherung gibt es auch Selbstbehalt-Varianten, oft zwischen 100 und 300 Euro. Was hältst du davon?

    Es besteht die Möglichkeit, eine Selbstbeteiligung im Schadensfall im Versicherungsvertrag zu vereinbaren. Dadurch reduziert sich die Prämie des Versicherungsvertrages, da das Versicherungsunternehmen im Leistungsfall die ersatzpflichtige Schadenshöhe um den vereinbarten Selbstbehalt reduziert und der Versicherungsnehmer für Schäden unter der Selbstbehaltshöhe auch selbstständig aufkommt.

    Die Entscheidung über die Vereinbarung eines Selbstbehaltes obliegt dem jeweiligen Kunden, in meinen persönlichen Verträgen habe ich überall 300€ Selbstbeteiligung vereinbart. Einerseits habe ich kein Interesse, Kleinschäden über die Versicherung abzuwickeln, und andererseits habe ich durch die Prämienersparnis innerhalb von 15 Monaten den möglichen Selbstbehalt im Großschadensfall bereits erwirtschaftet.

    6) Es gibt Personen, die über Vergleichsportale online die billigsten Versicherungen selbst abschließen. Welche Gefahren siehst du bei diesem Vorgehen?

    Versicherungen sind keineswegs einfache Produkte, für die korrekte Absicherung ist Beratung erforderlich. Bei den Internetprodukten liegen die entsprechenden Ausschlüsse bzw. Gefahren tief in den Bedingungen versteckt, in den übersichtlichen Deckungsauszügen werden diese nicht dargestellt. Im Schadensfall sind die Kunden dann auf sich selbst gestellt, ohne die Gepflogenheiten einer Branche zu kennen.

    Das Internet hat mittlerweile einen unfassbaren Einfluss auf die Entscheidungsfindung der Kunden. So haben wir durch unsere tiefgehende Analyse unseres Zielmarktes Produktlösungen für die Nachfrage unserer Kunden gefunden, welche günstiger als die Billigprodukte im Internet sind und dennoch deutlich mehr Leistung bieten. Die logische Argumentation, dass ein Unternehmen mit 25 Jahren Erfahrung bessere Lösungen bieten kann als das Internet erscheint den Endkunden oftmals unlogisch.

    Dies ist generell branchenübergreifend der Fall, so besuchen zum Beispiel Menschen nachweislich lieber ein Restaurant mit der guten Bewertung eines wildfremden oder gar bezahlten Menschen, als sich selbst zu entscheiden. Oder in meiner Tätigkeit als freiwilliger Sanitäter habe ich oftmals erlebt, dass Patienten dem Internet in der Diagnose mehr vertrauen als einem Notarzt. All dies ist aber wie man so schön sagt ein anderes Kapitel …

    7) Wie gut eine Haushaltsversicherung tatsächlich ist, zeigt sich oft erst im Schadensfall. Gerade darüber verfügen Kunden, die auf sich alleine gestellt sind, in der Regel keine Erfahrung. Was bietet hier FiNUM und auch dein Team an Mehrwert?

    Der mit Abstand größte Mehrwert bleibt den meisten Kunden verborgen, nämlich die qualitative Prüfung der Produktpartner. Ein wesentliches Prüfkriterium ist die Schadensbearbeitung des jeweiligen Unternehmens, so treffen wir uns persönlich mit den jeweiligen Hauptverantwortlichen der Gesellschaften, um die Prozesse zu durchleuchten und die notwendige Qualität der Schadensbearbeitung für unsere Kunden sicherzustellen.

    8) Ein wesentlicher Bestandteil von Versicherungsverträgen sind die Bedingungen. Diese sind aber oft in eher kompliziertem Versicherungsdeutsch geschrieben. Aber aus deiner Erfahrung, worauf sollte man hier achten?

    Die Bedingungen regeln den Versicherungsvertrag; sämtliche Folder, Broschüren, Deckungsübersichten sind Marketing bzw. Verkaufsunterlagen.

    Man sollte darauf achten, dass man sich an einen unabhängigen Versicherungsmakler wendet, um gut abgesichert zu sein. Wer sich im Eigenstudium versuchen möchte, sollte auf die Deckungseinschränkungen und Leistungslimits achten. In den Bedingungen sind diese mit „nicht versichert sind“ oder „bis zu einer Versicherungssumme von“ aufgezählt.

    9) Gute Versicherungsmakler haben für ihre Klienten eigene Sideletter mit den Haushaltsversicherern vereinbart, um nochmal bessere Leistungen für ihre Kunden zu erhalten. Hier habe ich gehört, dass dein Team und dir etwas sehr Großartiges gelungen ist. Was ist das?

    Da über unsere Abteilung gesammelt die Beratungsprotokolle eingehen, können wir die gemeinsame Nachfrage unserer Kunden konkret nachvollziehen. Diese tragen wir an Produktpartner heran, die sie uns dann kostenlos in Ergänzung zu den besten Deckungsvarianten und mit exklusiven Rabatten zu Verfügung stellen.

    Eine beispielsweise von unseren Klienten geschätzte Deckung ist, dass Fahrräder österreichweit bis zu einem Einzelwert von 5.000€ mitversichert sind.

    10) Abschließend würde mich noch dein Lebensmotto interessieren.

    Mein Motto lautet „100% Mensch“, damit verbinde ich, alles vollständig bzw. nachhaltig und nichts halbherzig zu machen. Andererseits immer absolut authentisch und menschlich zu sein.

     

     

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