My first million game

My first million game

Warum 99 % dem Geld hinterher laufen und nur 1 % Geld wie ein Magnet anziehen

Komm und spiele das My First Million Game!

Diese Frage beschäftigt mich schon seit rund zehn Jahren. Wie ist es möglich, dass ein kleiner Prozentsatz an Menschen riesige Summen an Geld anziehen, und andere sich abmühen, um finanziell über die Runden zu kommen? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, habe ich letztes Jahr rund 20 Millionäre im Raum Wien tiefeninterviewt. Die Interviews dauerten in der Regel 2,5-3 Stunden. Ich wollte herausfinden, was Millionäre anders machen als der Durchschnitt. Jedes Interview war anders und großartig zu erleben, wofür ich sehr dankbar bin.

In meinem heutigen Blogartikel möchte ich dir daraus die wesentlichen Erkenntnisse vorstellen und von unserem neuen Finanzspiel My First Million Game erzählen.

 

Erkenntnis 1: Unternehmergeist wecken

90 Prozent der Studienteilnehmer waren unternehmerisch aktiv. Das ist schon eine spannende Erkenntnis. Offensichtlich erhöht es deutlich die Chancen, zu Wohlstand zu kommen, wenn du Unternehmer bist. Ist jetzt jeder Trafikant, Installateur oder Würstelstandbesitzer am besten Weg zum Millionär? Nein, natürlich nicht. Entscheidend ist, ob er/sie Zeit gegen Geld tauscht oder ob seine Einnahmen losgelöst von seiner/ihrer Arbeitszeit sind.

Ein einfaches Rechenbeispiel dazu: Was ist effizienter?

10 + 10 +10 +10 +10 + 10 + 10 +10 +10 +10 = 100 oder

10 x 10 = 100

Die Millionäre haben einen Weg gefunden zu multiplizieren, anstatt zu addieren, zum Beispiel über Produkte oder Systeme. In Wien kennt jeder die Kebap Kette Türkis. Der Eigentümer ist schwerreich geworden, weil er nicht selber in einem Standort steht, sondern viele Standorte an stark frequentierten Plätzen hat.

 

Erkenntnis 2: Money Flow aktivieren

Weit über 70 Prozent der Studienteilnehmer haben vor ihrem zwanzigsten Lebensjahr erste eigene Investitionen am Kapitalmarkt getätigt. Sie waren also sehr früh damit konfrontiert, sich mit Geldanlage auseinanderzusetzen. Was nicht gemeint ist, dass sie am Sparbuch zu sparen begonnen haben. Nein, sie haben selber in Aktien, Fonds, Anleihen etc. investiert.

Das entscheidende Kriterium ist, sie haben eigene Finanzentscheidungen sehr früh getroffen. Dabei ist es sogar relativ nebensächlich, ob diese Entscheidungen gut oder schlecht waren. Das Entscheidende dabei war, dass es ihnen geholfen hat, sich früh mit dem Investieren vertraut zu machen. Sie lernten, wie sie ihr Geld aus der Sackgasse auf die Autobahn bringen konnten.

Mit Sackgasse sind sinnbildlich Sparkonten, Sparbücher und Konsum gemeint, sprich totes Kapital. Autobahn oder Schnellstraßen sind sehr stark für sie der Aktienmarkt gewesen. So haben die Millionäre sehr früh ihren Money Flow gestartet.

 

Erkenntnis 3: Quantenfeld einsetzen

Jeder zweite Teilnehmer der Studie hat angegeben, regelmäßig zu meditieren. Ist das ein Zufall? Ich denke nicht. Meditation ist eine der effektivsten Varianten, um eine Verbindung zum Quantenfeld bzw. Universum zu erzeugen. Weiters konnte ich erkennen, dass sich fast jeder der Millionäre beruflich verwirklicht. Sie sind bewusst oder unbewusst auf ihren Leidenschaftsfeldern gelandet.

Das ist jene Schnittmenge aus deinen Interessen und Talenten, wo du besonders gut dein Potential ausschöpfen kannst. Menschen, die gut mit dem Quantenbewusstsein verbunden sind, leben intensiv ihre Lebensmission. Viele Teilnehmer waren der intensiven Überzeugung, dass jeder Mensch eine (vor-)bestimmte Lebensmission hat. Finde diese und du erlangst Glück, Wohlstand und Erfüllung.

Wie du weißt, veranstalte ich jeden Monat einen Cashflow Spieleabend. Hier spielen wir regelmäßig das Finanzspiel von Robert Kiyosaki. Vergangenen Herbst wurde ich mehrfach gefragt, ob ich eines unserer Spiele verkaufen könnte, weil diese nicht mehr auf Deutsch zu kaufen seien. Dann hat das Quantenbewusstsein bei mir eingeschlagen: „Dann entwickle doch ein neues Finanzspiel und arbeite die Erkenntnisse aus deiner Ministudie ein“.

Wow, coole Idee, aber auch eine sehr große Herausforderung mit viel Arbeit. Schnell einen Verbündeten suchen und mit der Entwicklung beginnen. Wer spielt gerne und wäre für ein solches Projekt zu gewinnen? Mein Kollege und mittlerweile Partner Wolfgang Tritsch! Gefragt und begonnen. Die letzten elf Monate haben wir beide geplant, getüftelt, gespielt und immer wieder verworfen und verbessert, und jetzt ist es so weit.

 

Lerne im „My First Million Game“, deinen Money Flow zu aktivieren

Im „My First Million“ Spiel geht es darum, wie der Name schon sagt, seine erste Million aufzubauen. Jeder Spieler beginnt in der Basic Variante mit einem Startkapital von 100.000 Euro. Im Spiel gibt es im Wesentlichen drei Assetgruppen: Start-ups, Aktien und Immobilien. Was das Spiel so herausragend als Finanzspiel macht, sind die 240 Wissensfragen, die aus diesen drei Bereichen kommen.

Wenn du beispielsweise ein Start-up bei „My First Million“ gründest, kannst du es nur weiterentwickeln, wenn du einen oder mehrere Business-Know-how-Punkte hast. Diese bekommst du, indem du Fragen wie die folgende richtig beantwortest:

 

Auf welchen drei Schritten basiert Lean Start-up?

  1. Idee – Experiment – Daten
  2. Idee – Planen – Umsetzen
  3. Vision – Gründen – Starten
  4. Gründen – Investieren – Skalieren

Was meinst du, welche Antwort richtig ist? A, B, C oder D?

Die Börse weist drei Aktien auf, deren Kurse ständig in Bewegung sind, weil nach jedem Würfelzug eine neue Karte vom Stapel Börsenticker gezogen wird. Diese führen zu Kursveränderungen. Nach jeder Änderung hast du neue Kauf- bzw. Verkaufsmöglichkeiten. Börse-Know-how-Punkte bringen dir zusätzliche Gratisaktien ein. Hier auch ein Beispiel für eine Börse-Know-how-Frage:

 

Wer bestimmt die Zusammensetzung des Dow Jones Index?

  1. Die Erben von Dow Jones
  2. Der Herausgeber des Wall Street Journal
  3. Die New York Stock Exchange
  4. Die FED (amerikanische Notenbank)

Immobilien können im Spiel als Anteile an bestehenden Immobilienprojekten gekauft werden. Hier bringen dir die Know-how-Punkte die Möglichkeit, deine Mieterlöse zu steigern. Auch hier wollen wir dir eine exemplarische Frage nicht vorenthalten:

 

In welcher der folgenden Städte konnte man laut Rentcafé 2017 vergleichsweise noch am billigsten mieten?

  1. London
  2. Singapur
  3. San Francisco
  4. Paris

Durch die Know-how-Fragen baust du spielerisch Wissen in allen drei Bereichen auf, das dir bei deinen eigenen finanziellen Entscheidungen auch zugute kommen kann. Im Spiel hast du darüber hinaus die Möglichkeit, finanzielle Entscheidungen zu treffen, ohne befürchten zu müssen, dass sich falsche Entscheidungen negativ auf deine Lebenssituation auswirken.

Wenn du dich aber spielerisch mit den drei Assetklassen öfter beschäftigst und Spaß und Erfolg dabei hast, warum solltest du in Zukunft nicht auch in deinem Leben mehr für dich herausholen?

Ziel des „My First Million“ Game ist es, die Frage „warum 99% Geld hinterherlaufen und 1% Geld wie ein Magnet anziehen“ spielerisch zu beantworten. Spiele haben den großen Vorteil, dass wir Neues ohne Risiko ausprobieren können. Wir haben unser Spiel so konzipiert, dass du dir durch mehrmaliges Spielen immer mehr die wesentlichen Erfolgsmuster von Millionären aneignest. Komm zu unserem nächsten Spieleabend am 15.12.2018 und lerne das Spiel bereits jetzt kennen, denn kaufen wirst du es erst voraussichtlich ab Mai 2019 können!

Schicke uns einfach ein kurzes Mail an office@finanzielle-intelligenz.at mit deinem Namen und der Angabe, ob du alleine oder in Begleitung kommen willst. Du kannst dich auf einen spannenden und unterhaltsamen Abend freuen!

Viele Menschen überschätzen...

 

was sie heute erreichen können und unterschätzen was sie in 10 Jahren erreichen können.

 

- Anthony Robbins 

 

ALEXANDER OBERENZER

 

Köstlergasse 10 / 4,
1060 Wien

www.finum.at

Wertpapierverzeichnis

 

Was macht einen smarten Experten aus?

Was macht einen smarten Experten aus?

smarteexpertenAm 09.10.2018 durften wir erneut ein sehr aufschlussreiches Interview führen. Dieses Mal mit dem Autoren- und Unternehmerpaar Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg, die uns mit ihrem neuesten Bestseller „Die Zeit der smarten Experten“ einen literarischen Wegweiser für die Zukunft des Unternehmertums mit auf den Weg geben.

 

 

 

In meinem Blog habe ich bereits mehrmals über die Diversifikation der Einkommensquellen berichtet. Wie wird eurer Meinung nach der klassische Büroangestellte zum smarten Experten?

Ein Weg ist, aktiv neben der Anstellung weiteres Geld zu verdienen. Dafür brauche ich ein Geschäftskonzept, das möglichst schlank aufgebaut werden kann. Wir nennen das ein smartes Geschäftskonzept. In unserem neuen Buch haben wir speziell die Experten-Konzepte  herausgegriffen. Expertenmodelle eignen sich dafür besonders gut, weil sie aus der eigenen Person geschöpft werden. In einem Service oder einer Produktion muss zum Beispiel erst extern eine Infrastruktur aufgebaut werden. Das ist bei Experten anders, sie können mit sehr wenigen Dingen starten.

Trotzdem raten wir auch bei Experten, zu Beginn nicht zu viel Risiko einzugehen und den Expertenstatus erst im Zuge seines Nebenberufes zu etablieren. Es ist grundlegend, sich zuerst auf Persönlichkeitsebene mit der Frage nach seinem Herzensthema auseinanderzusetzen und folglich einen diesbezüglichen Markt zu finden. Wir nennen dies umgangssprachlich „Herz-Taxi“. Ist diese Kombination gefunden, ein Thema, für das ich gerne aufstehe und für das andere mich auch buchen, dann kann ich das ausbauen.

 

Welche drei Fragen sollte man beantworten, um sein Expertenthema zu finden?

Um das Thema zu finden, das mich antreibt und in dem ich gleichzeitig von anderen auch als Experte akzeptiert werde, empfehlen wir, sich zu fragen:

  1. Welche Skills, Leidenschaften, Erfahrungen, Kompetenzen, Ausbildungen bilden die Basis meines Expertenthemas?
  2. Habe ich eine Faszination oder Betroffenheit (eigene Erfahrung, Prägung), wodurch mein Einstiegspunkt in das Expertenthema ermöglicht wird?
  3. Welche Belege (Rezensionen, Auszeichnungen, Follower) gibt es, die mich als Experte qualifizieren?

 

Wer ist im Umkehrschluss ungeeignet, ein smarter Experte zu werden?

Menschen, die bevorzugt praktisch arbeiten und in Teams in einer Firma aufblühen. Diese Menschen schaffen es meist nicht, sich tagelang zurückzuziehen, um an einem Programm, einem Buch oder einem Kurs zu arbeiten.

 

Welche Arten von smarten Experten gibt es laut eurer Erfahrung?

Wir schlüsseln im Buch fünf Grundtypen auf. Die Serien-Autoren, Media-Sender, Themen-Redner, Programm-Gestalter und Community-Builder. Was diese Typen unterscheidet, ist im Buch ausführlich beschrieben. Diese Typen zu kennen hilft einem, sein eigenes Experten-Konzept zusammenzustellen. Man muss also nicht einem „reinen“ Typen entsprechen. Aber man sollte sie kennen, bevor man auf eine professionelle Ebene geht.

Dann sehen wir in der Praxis noch zwei verschiedene Alters-Gassen: Einerseits die 20- bis 30-Jährigen. Diese gehen häuft mit Lifestyle-Themen raus und zeichnen sich oft durch viel Social Media aus. Anderseits die 35- bis 45-Jährigen, die sogenannten „Switcher“. Diese kommen vorwiegend aus der Selbständigkeit und wollen als smarte Experten leichtere Arbeitsprozesse und mehr Lebensqualität.  Hier geht es oft um „klassische“ Themen, die in eine neue, digitale Form wollen.

 

Wie viele Experten braucht unsere Gesellschaft bzw. wie viel Marktpotential gibt es eurer Meinung nach hierfür? Oder metaphorisch ausgedrückt: wenn es vor lauter Häuptlingen keine Indianer mehr gibt, wie kann die Gesellschaft dann noch funktionieren?

Es kommt immer mehr zu einem Umbruch und einem Wegfall der alten Industriearbeitsplätze. Viele Berufe müssen heute eine Etage nach oben, sich neu aufstellen, anderes Wissen anwenden. Wer vermittelt diese neuen Skills? Die Wertschöpfung wandert an vielen Stellen in den Kopf. „Abarbeiter“ werden in Zukunft Probleme haben, Arbeit zu finden. Dazu gibt es viele Umbrüche im Lifestyle:  vegan kochen? Kite-Surfen an asiatischen Küsten? Diese Fragen hatte man früher nicht. Daher kann es unserer Meinung nach nicht genug smarte Experten geben. Wir machen Mut, es zu versuchen.

 

Gerade in der amerikanischen Literatur, wie beispielsweise der „4-Stunden-Woche“ von Tim Ferris, wird behauptet, dass im Schlaf Millionen verdient werden können. Sind im Umkehrschluss Menschen, die hart arbeiten, daher nicht smart genug?

Wir können Tim Ferris‘ Aussage nicht ganz zustimmen. Es ist möglich, smart sein Geld zu verdienen, wir tun das ja auch. Aber wir haben viele Experten begleitet: Bis diese sich etabliert hatten, mussten sie Arbeitszeit investieren, häufig viel Zeit. Es muss ja erst einmal ein Produkt entwickelt werden, wofür sich dann eine Nachfrage aufbaut. Abgesehen davon ist auch die Halbwertszeit von Produkten zu berücksichtigen. In unserem Beispiel, wir schreiben Fachbücher, beträgt diese zwischen fünf und zehn Jahren. Sprich: Es gelingt so gut wie nie, mit einem einzigen Produkt ein Perpetuum Mobile aufzubauen. Wir zeigen deshalb im Buch, wie man Geschäftskonzepte als Struktur anlegt, also verschiedene Produkte im Portfolio kombiniert. Smart sein und dafür zu arbeiten, gehört in unseren Augen zusammen. Aber man kann smart arbeiten.

 

Ihr begleitet sehr viele Jungunternehmer. Was sind eurer Erfahrung nach die häufigsten Fehler bzw. wesentliche Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Gründung?

Ein häufiger Fehler liegt darin, dass anfangs schon zu viel Risiko übernommen wird. Man denkt an eine große Firma und nimmt dafür sogar Fremdkapital auf. Das ist gerade als Experte Unsinn. Wir raten, nur mit Komponenten zu gründen, die nicht in Widerspruch mit der noch „kleinen“ Idee stehen. Wer einen Online-Kurs ins Netz stellt, entwickelt keine eigene Plattform für Online-Kurse, er stellt diesen Kurs einfach bei Teachable, Coursera oder Udemy ein und testet, ob das funktioniert. Es reicht, den Ball zunächst flach zu halten.

Eine weitere Fehlerquelle ist „Teamromantik“. Alle sagen, man braucht als Unternehmer ein gutes Team. Ergo tendieren Jungunternehmer dazu, gleich zu Beginn Partner mit in die eigene Firma zu holen. Das Problem: Die meisten Teams lösen sich nach kurzer Zeit wieder auf. Das ist gerade unter Experten nicht lustig. Was passiert, wenn man zusammen Bücher geschrieben hat? Wem gehören die Rechte? Gerade als Experte kann ich aber perfekt solo arbeiten. Ich entwickle ein eigenes Geschäftsmodell, das gleichzeitig auch das eigene Herzensthema ist. Je mehr Leidenschaft man für sein Produkt hat, desto erfolgreicher und glücklicher wird man in seiner Arbeit. Dazu braucht man gerade zu Beginn kein Team. Später, wenn es wächst, kann das anders aussehen.

 

In eurem neuesten Buch ruft ihr das Zeitalter der smarten Experten aus. Was zeichnet denn nun einen smarten Experten aus? 

Die Tools für Experten sind sehr stark. Hier ist die digitale Transformation bereits voll angekommen. Nur noch die E-Commerce-Händler sind ähnlich gut ausgestattet. Davon abgeleitet ist für uns ein smarter Experte jemand, der diese Tools nutzt, und ein dazu passendes Geschäftsmodell aufbaut. Der Unterschied zum klassischen Experten ist der Arbeitsmodus. Klassisch arbeite ich mit Aufträgen für Kunden. Smarte Experten entwickeln Produkte und Marken und gehen damit auf den Markt, wie große Firmen das auch tun, nur eben smart.

 

In der Reichenliteratur ist man sich noch uneinig, ab wann jemand wirklich als reich und finanziell unabhängig gilt. Die Definitionen gehen von „Average Money“ (monatliche Nettoeinnahmen: 1.500-3000€) über „Good Money“ (monatliche Nettoeinnahmen: 10.000-30.000€) und „Big Money“ (monatliche Nettoeinnahmen: über 100.000€) bis hin zu „Legendary Money“ (Monatliche Nettoeinnahmen: größer oder gleich 1 Million €). Wie schafft es eurer Meinung nach, ein smarter Experte zu „Good Money“ und darüber hinaus?

Smart zu werden hat zwei Gründe:

a) möchte ich eine bessere Qualität in meinem Leben

Also nicht mehr pendeln, sondern von zu Hause (in der Nähe meiner Familie) oder ortsunabhängig und mit freier Zeiteinteilung arbeiten, die Themen vorantreiben, die mich selbst interessieren … Dazu sind viele auch bereit, weniger als vorher zu verdienen. Trotzdem sollte ein Experte bei den Umsätzen bei 10.000 Euro pro Monat landen. Nur so kann ich privat genug entnehmen und Vermögen und Rücklagen aufbauen.

b) möchte ich gutes Geld verdienen

Es gibt Experten, die sehr gut verdienen. Wir arbeiten im Buch heraus, dass die hohen Einkommen sich bei den Experten aber nur einstellen, wenn ich das Geschäftskonzept strategisch denke. Die Skalierungs-Effekte kommen, wenn ich professionell ein gutes Thema an die richtige Stelle bringe. Entweder erreiche ich VIELE Menschen oder die RICHTIGEN Menschen. Gerade Experten verdienen häufig B2B mehr als B2C. Das hat viel mit Selbstbewusstsein zu tun. Nur wenn ich weiß, dass ich etwas zu sagen habe, werde ich auch Geld damit verdienen.

 

Ihr beide seid eurer Definition nach selbst smarte Experten. Wo steht ihr auf eurem Weg und wo wollt ihr euch hin entwickeln? 

Wir sind gut etabliert. Wer über smarte Geschäftskonzepte nachdenkt, wird in der Regel irgendwann über uns stolpern. Das wollten wir, aber wie immer im Leben haben wir auch etwas Glück gehabt. Wir waren die ersten, die im deutschsprachigen Raum über smarte Geschäftskonzepte und Solopreneurship geschrieben haben.

Seit 25 Jahren arbeiten wir aus dem Home Office. Bei uns ist das ein eigenes Haus, das wir speziell für unsere Zwecke gebaut haben. Darin genießen wir unsere Unabhängigkeit. Das ist uns ein hoher Wert. Deshalb ist es uns wichtig, dass in unseren GmbHs keine anderen Gesellschafter sind, dass wir keine Fremdschulden haben. Dazu kommt, dass wir so gut wie keine Kundentermine mehr haben und damit fast nicht mehr beruflich ins Auto steigen, also unseren Tagesablauf optimal für uns gestalten können. Wo wir noch nicht so gut sind wie der eine oder andere digitale Experte, ist der automatisierte Workflow. Da gibt es noch Verbesserungspotential. Das wollen wir demnächst stärker angehen.

 

In euren Büchern streift ihr immer wieder mein Leidenschaftsthema „Finanzielle Intelligenz“, sprich wie man intelligent mit Geld umgeht. Auf welche Veranlagungsformen vertraut ihr?

Deswegen sind wir hier auch gerne mit dabei. Es wird uns in Deutschland, in Österreich wird das nicht viel anders sein, nicht beigebracht, wie man gut mit Finanzen umgeht. Aber es ist für die eigene Unabhängigkeit extrem wichtig. Ein Norddeutscher würde sagen: „Achte darauf, immer genug Wasser unter dem Kiel zu haben.“

Wir achten deshalb auf eine hohe Liquidität und verzichten dafür auf die eine oder andere Status-Anschaffung. Wir legen unser Geld in Immobilien, Aktien (meist ETFs) und Unternehmensbeteiligungen an. Als Business Angels sind wir vor allem aus beruflichem Interesse unterwegs. Wir wollen wissen, wie Gesellschafterkreise funktionieren. Unsere Beteiligungen bei Start-ups in der Seedphase lösen sich fast genauso oft in Luft auf, wie sie ziehen. Das ist also mit Vorsicht zu genießen.

 

Um den Kreis zu schließen, noch die Frage nach eurem Lebensmotto?

„Verändere dein Leben und auch das von anderen“. Es geht nicht nur ums Geld verdienen, sondern um positive Veränderung. Deswegen mögen wir auch die Expertenkonzepte so sehr. Wer seinen eigenen Horizont erweitert, um so den Einstieg in ein Expertenfenster zu bekommen, bereichert fast immer auch sein Leben und das Leben anderer Menschen positiv.

 

Photo by Hunters Race on Unsplash

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was sie heute erreichen können und unterschätzen was sie in 10 Jahren erreichen können.

 

- Anthony Robbins 

 

ALEXANDER OBERENZER

 

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