Was bringt die Zukunft? Am Beispiel von Silicon Valley

Was bringt die Zukunft? Am Beispiel von Silicon Valley

von | Mrz 13, 2016

GASTBEITRAG von

Der erste Circle of Excellence in diesem Jahr hatte den ebenso erfolgreichen wie sympathischen Manager und Unternehmer Andreas Gnesda von teamgnesda zu Gast. In seiner lebhaften Präsentation hat er von sich, dem Silicon Valley und der Arbeitswelt großer Konzerne wie Apple, Intel, Google, Adobe Tesla, Dell oder Facebook erzählt. Ein Blick in die Innovationsschmiede der USA bringt viel, weil Amerika allgemein um einige Jahre in der Entwicklung voraus sind. Was ist das Silicon Valley eigentlich und welche Unternehmen kommen von dort? Die zentrale Frage des Abends war: Was bringt die Zukunft? Hier eine kleine Zusammenfassung.

Lösungsorientiert statt problemorientiert arbeiten

Österreicher gelten zumeist als gemütlich und grantig, speziell in Wien. Den Amerikanern sagt man hingegen eine offene Art und gewisse Oberflächlichkeit nach. Doch was können wir von diesen Stereotypen lernen? Das Silicon Valley ist im Gegensatz zur schönen vielfältigen Natur Österreichs eine totale Einöde. Dennoch sitzen dort mitunter die weltweit größten Firmen und es werden jährlich 15 Millionen $ investiert.

In Europa haben wir nicht nur die Tendenz zu klein zu denken, im Gegensatz zum „Think Big“ der USA, nein, wir tendieren auch dazu, eher negativ statt offen zu denken und zu handeln. Wir sehen Probleme und „Aber“ oder „das geht doch schief“, statt einfach mal die Lösung und unser Potential zu fokussieren. Und dann versuchen wir die Gründe für diese Probleme zu finden und warum das jetzt nicht funktioniert hat. Stellen wir uns doch lieber die Frage: Wie kann ich es besser machen? Und was kann ich anders machen? Und lass uns dann sagen: Ich mache es besser. Ich verändere etwas. Und dann mach es einfach. So können wir auch die Zukunft gestalten.

Prinzip „We share und „We trust“: Together we are strong

Wer viel im Ausland oder auf internationalen Konferenzen und Meetings unterwegs ist, dem ist vielleicht schon aufgefallen, dass die amerikanischen Teilnehmer in den meisten Fällen wahnsinnig gut präsentieren und netzwerken können. Das ist nicht ohne Grund. Das Prinzip, Ideen zu teilen und zu präsentieren ist dort tief verankert. Denn nur wer sein Vorhaben, sein Projekt und seine Innovation teilt, der kann andere Menschen dafür begeistern und wichtige Sponsoren, Support und Ratschläge einholen. Dabei hat Kreativität und Offenheit einen hohen Stellenwert, der hier in Europa bisweilen oft unterschätzt und negiert wird. Doch ist es unsere Kreativität, die uns aus der Masse hervorhebt und es ist unsere Offenheit, sich nicht einschränken zu lassen, die uns mit Menschen in Kontakt bringt. Für ein fruchtbares Netzwerk sind diese Faktoren unabdingbar.

Wenn man zusammen und miteinander arbeitet, kann man außerdem mehr erreichen als allein.

Jemanden zu fördern und in ein Projekt zu investieren, hat natürlich auch mit Vertrauen auf der einen und Verantwortung auf der anderen Seite zu tun. Doch gerade in einer Umgebung, in der Vertrauen herrscht, ist Platz für Kreativität, Ideen, Innovation und Offenheit. Das bedeutet zum Beispiel, dass man sich etwas nimmt, weil man es braucht und nicht, weil es davon viel gibt. In unserer Gesellschaft, die zwischen Geiz, Gier und Überfluss lebt, eine erfrischende Devise.

Die W-Fragen: Was? Warum? Wozu?

Stellen wir uns doch einmal die wichtigsten Fragen:

Was mache ich? —> Was ist meine Aufgabe? Was arbeite ich?

Warum mache ich das? —> Was ist meine intrinsische Motivation?

Wozu mache ich es? —> Was mache ich damit? Was ist das Ziel meiner Arbeit?

Erst, wenn ich mir darüber im Klaren bin, wo ich stehe und wo meine Reise hingeht, kann ich zielgerichtet darauf hinarbeiten. Die Zielsetzung ist der erste Schritt auf dem Weg zum Ziel. Die eigene Ausrichtung und Orientierung ermöglicht es uns überhaupt erst, die eigenen Standpunkte, Werte und Bestimmungen nach Außen zu tragen und so wiederum andere vom eigenen Projekt zu überzeugen.

Visionen statt Gier

Dabei spielen zunächst Inhalte, anstelle der Gier nach Geld, eine Rolle. Die Führungsposition, der Gewinn, das Streben nach Geld sind lediglich die Folge eines erfolgreichen Unternehmens, sollten jedoch nicht das erste Ziel sein. Vielmehr geht es darum, Visionen zu haben, Werte zu schaffen und etwas zu bewegen. Ein guter Unternehmer ist ein Visionär, ein „Historiker der Zukunft“, wie Gnesda begeistert erklärt. Er erkennt Veränderungen bevor sie entstehen, ergreift die Initiative und geht ein Risiko ein, wenn andere wegschauen. Mehr davon hilft uns in Österreich wieder mehr die Zukunft aktiv zu gestalten. Das hat viel mit Verantwortung zu tun, denn „als Unternehmer verantwortet man eine soziale Gemeinschaft“, so Gnesda.

Verantwortung: Machen statt Zuschauen

Österreich gilt als gesellig und gemütlich, aber das kann bisweilen auch hinderlich sein, wenn man als Unternehmer vorankommen und fortschrittlich sein möchte. „Just do it“ bedeutet eben genau das: Mach was aus deinem Leben. Wer eigenverantwortlich handelt, macht nicht nur mehr aus seinem Leben, sondern wird auch im Beruf weiter kommen. Statt ewig über alles nachzudenken und träge hinauszuzögern, sollte das Motto lauten: Probieren geht über Studieren. Und wenn etwas mal nicht klappt: aufstehen und weitergehen.

Tipp:

Nimm dir für die nächsten Tage ein Projekt vor und setze dieses innerhalb der kommenden Woche um. Dabei konzentriere dich ausschließlich auf die Lösung und deine Umsetzungsstärken. Vermeide Gedanken, warum das nicht funktionieren kann oder wird. Egal, ob du mehr Obst essen, mehr Sport treiben, mehr sparen oder zum Cashflow Game kommen willst. Oder ob du deinem Chef ein cooles, innovatives Projekt vorstellen willst, mache es einfach! Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir von euren Erfolgen im Kommentar erzählt, das inspiriert und ermutigt euch und die anderen Leser!

In diesem Sinne: Was bringt uns die Zukunft? Unsere Antwort des Circle Talks, was du dir vornimmst und umsetzt, weil dann bist du Gestalter deiner Zukunft – Just go for it!

 

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