Tipps zur Diversifikation deiner Einkommensquellen

Tipps zur Diversifikation deiner Einkommensquellen

von | Feb 7, 2015

Schauen wir uns einmal den klassischen Karriereweg vieler Menschen an. Zu Beginn erwirbt man für gewöhnlich eine Berufsausbildung. Dazu muss oft sehr früh eine Entscheidung getroffen werden. In Österreich bedeutet das, entweder nach den ersten neun Pflichtschuljahren eine Lehre, Berufsschule oder HTL (Höhere Technische Lehranstalt) anzuhängen oder sich nach der Matura für ein Studium zu entscheiden. Anschließend beginnt das Arbeitsleben, in den meisten Fällen als Angestellter in einer Firma in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Bereich. Die ersten Jahre sind dann davon geprägt, Erfahrungen zu sammeln und seinen Vorgesetzten zu zeigen, dass man zuverlässig ist. Natürlich hofft man, dass dies auch irgendwann jemandem auffällt, am besten dem Vorgesetzten selbst und man langsam, aber sicher, ein bisschen die Karriereleiter hinaufklettern kann. Einmal eine Abteilung zu übernehmen, wäre nicht schlecht und vielleicht geht’s ja noch weiter bis ins Management.Um das zu schaffen, muss man sich schon ordentlich anstrengen und überdurchschnittlich viel Zeit investieren. Hier reden wir nicht mehr von einer 40 Stunden Woche. Mir hat einmal eine sehr beeindruckende Person zu Beginn meiner Karriere gesagt: „Alexander, egal, ob du ein erfolgreicher Unternehmer wirst oder Karriere im Management machst, unter 60 Wochenstunden ist das nicht möglich.“ Diese Aussage ist wohl nicht ganz von der Hand zu weisen. Ich möchte dem zumindest am Beginn der Karriere zustimmen.

Diversifikation EinkommenWas aber verabsäumen die meisten Menschen auf Ihrem Karriereweg?

Bevor ich diese Frage beantworte, möchte ich jedoch noch den klassischen Werdegang im Angestellten-Dasein zu Ende denken. Man hat es also geschafft, zumindest ins mittlere Management aufzusteigen und ist bereits über 50. Dann bekommt man ein schönes Gehalt, wir reden hier in der Regel von Nettogehältern über 4000 Euro monatlich. Doch jetzt beginnt eine ganz schwierige Phase in der Karriere, denn das Unternehmen beginnt zu kalkulieren, ob nicht ein jüngerer Kollege besser, zeitgemäßer und günstiger wäre. Aktuell hören wir immer wieder von Personen, denen genau in dieser Phase gekündigt wird. Oft tun sich diese Menschen dann extrem schwer, wieder einen passenden adäquaten Job zu finden. Ist das nur eine aktuelle Entwicklung? Ich befürchte nicht, denn der Kostendruck wird in Zukunft aufgrund des globalen Wettbewerbs in der Privatwirtschaft zunehmen. Ob es in diesem Fall nicht klüger wäre in den öffentlichen Dienst zu gehen? Auch hier sehe ich einen Kostendruck auf uns zukommen. Aufgrund der schlichtweg sehr hohen Staatsverschuldung müssen Bund, Länder und Gemeinden immer mehr sparen.

Zurück also zu unserer Hauptfrage: Was verabsäumen viele Menschen in ihrer Karriere? Spätestens nach den ersten Berufsjahren haben sie nicht begonnen, zusätzliche Einkommensquellen aufzubauen. Warum? Was jedem im Bereich der Veranlagung glasklar ist, nämlich nicht alles auf eine Karte, d.h. eine einzige Veranlagung zu setzen, ist den wenigsten für ihre eigene Karriere bewusst. Wer es nicht schafft, sein Einkommen im Laufe seines Werdegangs auf mehrere Beine zu stellen, geht ein hohes Risiko ein, siehe das vorige Beispiel mit 50 plus.

Leichter gesagt, als getan. Wie beginne ich nun, zusätzliche Einkommensquellen aufzubauen?diversifikation einkommensquellen

Durch viele Gespräche mit Angestellten oder Kollegen wurde mir klar, dass es oft schwer fällt, passende Alternativen zu finden. Grundsätzlich sollte jeder sein Hauptstandbein im Einkommen haben. Nehmen wir wieder ein Beispiel: Ich bin Controller in einem Telekommunikations-Unternehmen, arbeite meine ca. 45 Stunden und verdiene, sagen wir, monatlich 3500 Netto. Die Verlockung ist groß, einfach „nur“ diesen Job auszuführen und zu versuchen, ein wenig Karriere zu machen. Logisch, weil 50 plus doch noch weit weg ist und überhaupt, wer weiß, ob es mich mit einer Kündigung je treffen wird. Trifft doch wohl eher die Faulen. Leider nein, muss an dieser Stelle entschieden gesagt werden.

Wie kann also ich mein Einkommen diversifizieren? Hier ein paar Ideen dazu:

  1. Viele Menschen haben sich in Ihren Berufen spezialisiert und haben ein hohes Fachwissen in diesen Bereichen aufgebaut. Wieso also dieses Expertenwissen nicht vermitteln? Wer könnte es brauchen und wäre dafür bereit, etwas zu bezahlen? Ich habe Klienten, die an Fachhochschulen Lektoren sind, die Bücher geschrieben haben und dadurch als Fachvortragender gegen Honorar eingeladen werden. Andere haben Fachblogs verfasst und schaffen darüber Produktverkäufe, etc. Was könntest du anbieten?
  2. Passend zum thematischen Schwerpunkt dieses Blogs: passive Einnahmen über Veranlagungen erreichen.
  3. Mit geeigneten Partnern erste kleine unternehmerische Projekte starten. Zum Beispiel gemeinsam einen Baugrund kaufen und Einfamilienhäuser darauf errichten, um diese gut zu vermieten. Oder: Das große Hobby der Partnerin einer meiner Kunden ist Stricken, woraufhin beide einen der mittlerweile größten Online Wolle-Verkaufsshops aufgebaut haben.

Oft beobachte ich, wie im letzten Beispiel, dass die unternehmerischen Aktivitäten in Bereichen entstehen, in denen von Haus aus hohes Interesse und Leidenschaft vorhanden ist. Meistens hat man im Laufe der Jahre so ganz unbewusst einen hohen Wissensstand aufgebaut. Das ist eine ideale Voraussetzung für unternehmerische Erfolge.

Es ist nie zu spät. Und der richtige Zeitpunkt damit zu beginnen, ist JETZT!

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