Niko Alm – Ein Multitalent zwischen Unternehmertum, Politik und Selbstmarketing

Niko Alm – Ein Multitalent zwischen Unternehmertum, Politik und Selbstmarketing

von | Apr 22, 2015

Niko Alm ist mittlerweile nicht mehr nur für das berühmt berüchtigte Nudelsieb österreichweit bekannt, sondern auch für seine Rolle als Business Angel und Politiker. So berichtete er an diesem lauen sommerähnlichen Abend in lockerer Atmosphäre beim Circle of Excellence von seinen Anfängen als Freelancer bis hin zum erfolgreichen Aufstieg der Neos.

Mit seinen 39 Jahren hat es Niko Alm bereits weit gebracht – auf verschiedenen Ebenen. Wohl geordnet in verschiedene Karrierebereiche seiner Persönlichkeit führte uns Herr Alm durch die Verstrickungen seines Lebenswegs und bezeugt umso mehr seine Vielseitigkeit.

Unternehmertum als Brotberuf und leidenschaftlicher Business Angel

Als Sohn eines Unternehmers schien es nur einleuchtend, diesem Weg zu folgen und selbst unternehmerisch tätig zu werden. Bereits mit 25 Jahren kann er zwar kaum Führungserfahrung vorweisen, aber schon zehn Angestellte. Learning by doing heißt die Devise und es ist klar, dass nur gewinnt, wer auch wagt. In diesem Sinne ist Scheitern keine Schande und Niko Alm muss sich nach den ersten Anfängen eingestehen, dass es sinnvoller ist, die erworbenen Anteile nach ein paar Monaten wieder zurück zu verkaufen. Ein Scheitern mit Schalldämpfer und ohne großen Schaden, wie Herr Alm augenzwinkernd feststellt. „Durch diese holprigen unternehmerischen Anfänge habe ich auch viel gelernt, wie man Businesspläne schreibt zum Beispiel und worauf es ankommt.“ Später also ein neuer Versuch mit viel Aussicht auf Erfolg als Niko Alm die Agentur Super-Fi gründet. Es geht um Web-Entwicklung und Content zum Beispiel durch das The Gap-Magazin. Die Agentur erhält kleine Aufträge, aber wächst stetig und wird selbst zu einer Art Inkubator, einem Unternehmensnetzwerk, in welchem sich die Mitarbeit_innen selbstständig machen. Hierbei wird deutlich, dass es wichtig ist, IMG_9906[1]Bereiche voneinander loszulösen, sodass ein Geschäft, das nicht so gut läuft keinen schlechten Einfluss auf die anderen hat. Oder anders gesagt: stay focused within your versatility. Das Konzept geht auf: 12 bis 13 erfolgreiche Unternehmen, die alle vernetzt sind und zusammengehören, aber nicht untergeordnet in einer Holding Gruppe oder durch Fremdkapital finanziert. Und auch als Engelchen kann Niko Alm Erfolge verbuchen. Als Business Angel geht er seiner Leidenschaft nach, kleine Unternehmen zu finanzieren und so zu fördern. „Zwar kann ich nur relativ bescheiden als Investor arbeiten, aber es macht mir Spaß, Unternehmen wie All I need oder die Gebrüder Stitch zu unterstützen.“

Selbstmarketing und Mut zur Radikalität

Was bei all den genannten Bereichen in seiner Wichtigkeit auffällt ist das Marketing. Ohne den notwendigen Narzissmus wären Niko Alm und vermutlich kaum eines der Unternehmen so weit gekommen. Schon Andy Warhol wusste, dass jeder ins Selbstmarketing investierte Penny sein Geld wert ist. Heutzutage muss man auffallen. Oder wie IMG_9910[1]Herr Alm sagt: „Man muss radikal sein.“ Und wer radikal ist, fällt auf. Klingt einleuchtend. Aber nicht jeder kommt auf die zündende Idee, ein Nudelsieb als Kopfbedeckung zu tragen, um ein politisches Statement zu manifestieren. Radikal sein, bedeutet eben nicht nur einen guten Einfall zu haben. Man muss ihn auch auf Herz und Nieren prüfen, sich selbst hinterfragen und nicht naiv an alles heran gehen. Wie viele Leute haben schon die gleichen Ideen gehabt und glauben nun, sie hätten die Glühbirne erfunden. „Viele machen es halt schlecht und regen sich über andere auf, die es einfach besser machen.“, betont Herr Alm lässig als es um Politik geht. Aber es ist nicht nur dieser notwendige Drall zur Selbstdarstellung, sondern auch das Erkennen und Nutzen eigener Fähigkeiten, das den Erfolg ausmacht. „Auch die Nudelsieb-Aktion konnte nur so weit greifen, weil ich vorher schon in der Öffentlichkeit stand und viel Vorarbeit geleistet habe.“ Heutzutage muss man sich selbst vermarkten. Man muss auffallen, um etwas zu erreichen, das heißt, man muss sich in gewisser Weise aufdrängen und beharrlich bleiben.

Das Fazit zeigt: Wer viel interdisziplinär arbeitet, erzeugt Gelegenheiten. Vorbedingungen werden hergestellt, die wiederum neue Möglichkeiten eröffnen, auf welche es zu reagieren gilt. Eigeninitiative und Engagement spielen dabei eine wichtige Rolle und Niko Alm beweist, dass mehrgleisiges Fahren nicht nur den Horizont erweitert, sondern auch die Risiken, zu scheitern, verringert.

APA;Georg Hochmut; Niko Alm

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