Brexit: Es wird ungemütlich. Was können wir von Hirscher, Thiem und Deutschland lernen?

Brexit: Es wird ungemütlich. Was können wir von Hirscher, Thiem und Deutschland lernen?

von | Jul 27, 2016

Wir erleben aktuell Turbulenzen an den Börsen. Dieses Mal sind es keine wirtschaftlichen Ereignisse, sondern politische. Brexit, der Ausstieg des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union und eine eventuelle Kettenreaktion an Ausstiegen sowie ein möglicher Zerfall der Union haben zu Verlusten geführt. Wie immer in solchen Situationen sind große Übertreibungen an den Märkten spürbar und auch in den Medien nachzulesen. In solchen Phasen hilft es, sich Omas Sprichwort zu vergegenwärtigen: „Die Suppe wird nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird.“ Wie können wir lernen mit Rückschlägen, Schwankungen und zeitweisen Verlusten umzugehen?

Hirscher und Co.

Vielleicht hattest du schon einmal das Glück einen dieser Menschen kennenzulernen, die so eine gewisse Ausstrahlung haben. Sie reden wenig über die Vergangenheit, kaum über Probleme. Ihre Aussagen sind stark auf das Hier und Jetzt und die Zukunft ausgerichtet. Sie sprechen von Visionen, wollen etwas erreichen und lassen sich von ihren Vorhaben nicht abbringen. Sie setzen sie einfach um. Wer sind diese Menschen? Da der Sportbereich oft medial am einfachsten zu beobachten ist, will ich daraus aktuelle Beispiele nennen: etwa Marcel Hirscher, Dominic Thiem oder die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Alle drei haben ganz hohe Klarheit in ihren Zielen: Marcel Hirscher wollte in der letzten Saison Sportgeschichte schreiben, indem er den Schi-Gesamtweltcup das vierte Mal in Folge gewinnt. Dominic Thiem hat ganz klar die Top Ten des ATP-Ranking in dieser Saison als Ziel gehabt und ist aktuell die Nummer 8. Und die deutsche Nationalelf hat ganz klar den Fußball-EM-Titel als Ziel. Auch als die Deutschen gegen ihren Angstgegner Italien angetreten sind, bis dahin seit den siebziger Jahren kein Spiel gegen die Italiener bei einem Großereignis gewonnen haben, schoben sie die Vergangenheit und Statistik beiseite und sagten, jetzt schaffen wir es. Sie sind komplett fokussiert, obwohl Öffentlichkeit und Medien sie permanent mit ihrer Vergangenheit konfrontieren. Alle drei gehen top vorbereitet auf Ihre Zielaufgaben heran. Und ganz wichtig ist: Zufall, unglückliche Umstände oder Pech lassen sie nicht gelten.

Alles schön und gut, aber was heißt das jetzt für mich?

Alle erfolgreichen Menschen gehen bewusst oder unbewusst nach der gleichen Logik vor. Diese unterteilt sich im Wesentlichen in 4 Schritte. Sobald einer ausgelassen wird, ist der Erfolg schon schwer möglich, auf keinen Fall wiederholbar, weil er nur ein Zufallsprodukt war:

Klares Ziel definieren

Der erste Schritt und dadurch der elementarste ist, sich Klarheit im eigenen Leben zu verschaffen: „Was will ich eigentlich erreichen?“. So logisch es ist, diese Frage am Anfang zu stellen, so sehr scheitern daran sicherlich 90 Prozent der Menschen. Ich höre immer wieder Aussagen wie „Wenn ich niedrige Erwartungen habe, dann werde ich nicht enttäuscht“, „Wer Erfolg hat, braucht Glück“ oder „Ich habe keine zu hohen Ziele, weil es eh immer anders kommt“. Das ist auch einer der Hauptgründe, warum fast alle netten Vorsätze zu Neujahr scheitern. Nehmen wir alle drei Sportbeispiele heran, so haben sie sich glasklare Ziele gesteckt. Alle drei haben auch große Ziele gewählt. Die Amerikaner haben dafür ein Sprichwort – greife nach den Sternen und du erreichst zumindest den Mond. Die Stärke von großen Zielen ist ihre Strahlkraft. Damit verlierst du sie im Alltag und auch bei Turbulenzen und Rückschlägen nicht aus den Augen. Nimm dir also Zeit und entwickle eine Liste von deinen Träumen, die du gerne in deinem Leben erreichen willst. Was mir sehr geholfen hat ist die Unterteilung in folgende Bereiche: Beruf, Familie/Freunde, Gesundheit, Finanzen und Spiritualität. Im Bereich Finanzen gibt es ein Ziel, das es Menschen ermöglicht, sehr über sich hinauszuwachsen: Finanzielle Freiheit, sprich so viel Kapital zu haben, dass ich aus diesen Erträgen leben könnte. Definiere, welche Summe du dafür brauchst: Sind es 500.000, 1 Million, 10 Millionen oder noch viel mehr?

100 Prozent Commitment aufbauen

Bis jetzt ist dein Ziel nur ein Lippenbekenntnis wie die Neujahrsvorsätze auch. „Es wäre schön, wenn ich einmal finanziell frei wäre …“ Schauen wir uns dazu wieder unsere bereits erwähnten Vorbilder aus dem Sport an: Glaubst du ernsthaft, dass ein Marcel Hirscher mit der Einstellung, es wäre schön, viermal den Gesamtweltcup gewonnen hätte? Glaubst du ernsthaft, dass Dominic Thiem mit „Es wäre schön“ Top-Ten-Spieler geworden wäre? Ganz zu schweigen von den Jungs von Jogi Löw. Nein, natürlich nicht!! Alle drei sagen sich, komme was wolle, ich ziehe das durch und höre erst auf, wenn ich mein Ziel erreicht habe. Wie kannst du so ein – lass uns sagen – Hirscher-Commitment aufbauen? Definiere die Kapitalsumme, die du für dein finanzielles Glück benötigst. Schreibe es nieder. Definiere, bis wann du das erreicht haben willst. Hänge diesen Zettel gut sichtbar für dich auf, damit du dein Ziel nicht mehr aus den Augen verlieren kannst.

Etappenziele definieren

Um große Ziele erreichen zu können ist eine sehr gute Vorbereitung und Planung unumgänglich. Auch hier der Blick zu unseren Sportlern. Kein Sportler schaffte es unter einer Zeitspanne von zehn Jahren Training und Vorbereitung, sich für sportliche Großereignisse wie Olympische Spielen zu qualifizieren, geschweige denn hier zu gewinnen. Dieser Sportler hätte niemals durchgehalten, ohne dazwischen Teilerfolge feiern zu können. Deswegen ist es so wichtig, dein großes Ziel auf Etappenziele herunterzubrechen: um Zwischenergebnisse erreichen und feiern zu können. Meine eigene Erfahrung dabei ist auch, dass du dich unbedingt selber nach Erreichung einen Etappenziels belohnen musst. Tust du das nicht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dir die Energie ausgeht und du dein großes Ziel nicht erreichst und aufgibst.

Kurshalten bzw. Kurskorrekturen durchführen

Der letzte Punkt ist derjenige, bei dem wir sehr schnell den Unterschied zwischen Profi und Amateur im Sport feststellen können. Nach jedem Etappenziel bzw. in regelmäßigen Abständen führt der Profisportler Analysen durch. Folgende Fragen stellt er sich: Habe ich mein vorgenommenes Etappenziel erreicht? Falls nein, was muss ich verändern, damit ich es erreichen kann? Bin ich noch auf Kurz zu meinem großen Ziel? Je nach Ergebnis seiner Analyse entscheidet der Sportler: entweder für „super, Kurshalten und weiter“ oder „nein, ich muss eine Kurskorrektur durchführen, um wieder auf Zielkurs zu kommen“. Hier zeichnet sie eine hohe Selbstehrlichkeit und Disziplin aus. Um deine finanzielle Freiheit zu erreichen ist es also notwendig, dass du dich regelmäßig, aber zumindest einmal im Jahr hinsetzt und analysierst: Bin ich in diesem Jahr meinem großen Ziel näher gekommen? Wenn ja, super, weiter. Falls nein, was muss ich ändern? Waren meine Ausgaben zu hoch? Habe ich mein Ziel aus den Augen verloren? Stimmt meine Veranlagungsstrategie noch etc.?

Trainereffekt nützen

Jeder Sportler, wenn auch sehr diszipliniert und ehrgeizig, weiß, dass er dies nicht nachhaltig alleine schafft. Deswegen holt er sich Unterstützung. Aus meiner eigenen aktiven Fechterkarriere kenne ich die 3 wichtigen Stützen des Sportlers, um seine großen Ziele zu erreichen: Trainingsplan, Trainingsgruppe und, am wichtigsten, ein guter Trainer. Warum ist der gute Trainer so wichtig? Er holt dich immer wieder aus deinen „Jammertälern“ heraus und hilft dir somit langfristig an deinem Zielerreichen festhalten zu können – bis das Ziel erreicht ist. Nach den gleichen Prinzipien habe ich auch meine Finanzberatung aufgebaut. Ja, laut Medienberichten sind wir mit Brexit aktuell in einem solchen Jammertal.

Tipp

Komm und lerne unsere Trainingsgemeinschaft kennen, den Cashflow Club, und erfahre, wie du aktuell von den niedrigen Kursen auf lange Sicht profitieren kannst. Profis wissen: Korrekturen nach unten bedeuten immer Kaufgelegenheiten. Steigende Kurse sind eher Verkaufsgelegenheiten.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*

Viele Menschen überschätzen...

was sie heute erreichen können und unterschätzen was sie in 10 Jahren erreichen können. 

- Anthony Robbins 

ALEXANDER OBERENZER

Köstlergasse 10 / 4,
1060 Wien

www.finum.at

FINANZIELL HANDELN
WIE DIE GROSSEN
Egal ob Student, Selbstständig oder Angestellt:  Jeder kann Vermögen und passives Einkommen bilden.  Auch, wenn du noch wenig Erfahrungen im Investieren hast. 
Worauf es ankommt und du achten solltest, lernst du in 5 simplen Schritten. Komm deiner finanziellen Freiheit näher und trag dich jetzt kostenlos ein!